Faschistische Militante treten in Aktion

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Normale Menschen in der Ukraine, das lege ich ja öfter dar, hören sich zwar an, was die "EU-Befürworter" zu sagen haben und lassen es sich durch den Kopf gehen, was aber den faschistischen Straßendreck anbelangt, so wünschen die Menschen sich doch ein härteres Vorgehen der Behörden.

Die wiederum haben das Problem, dass Brüssel und Washington zu Gunsten der Faschisten Druck ausüben, vor allem eben mit der Drohung, ukrainisches Geld zu enteignen.

Dass die NAZI-Banden nicht einfach nach Hause gehen, nachdem sie das Rathaus freigeben mussten, war klar. Man kratzt seinen Mob nicht aus dem ganzen Land zusammen, um Pfadfinderromantik in der Innenstadt zu pflegen.

 

 

Unsere Presse jubelt jedem Stein und jedem Molli zu, das fliegt: na schön: tief im Innern wünsche ich mir, unsere Medienzentralen und Zeitungsverlage würden von so einem Mob in der gleichen Weise angegriffen, damit sie spüren, was sie anrichten – es kann die Falschen nicht treffen!

Ein besonderer Skandal ist der Fall eines Trainers der israelischen Armee, der auf dem Maidan Militante ausbildet!

Juden aus der ehemaligen UdSSR, die nach Israel gehen sind ein Kapitel für sich.

Alteingesessene Israelis und westliche Juden sehen sie als Juden 2. Klasse an.

Ich war dabei, als in Berlin eine Dame der gehobenen Gesellschaft jüdischen Glaubens sagte: "Ich bin immer auf der Seite Israels, denn es ist das Land der Juden. Aber leben will ich dort heute nicht. Da gibt's ja nur noch Russen und sonstige aus dem Ostblock. Man hört dort mittlerweile mehr Russische als Hebräisch."

Viele der radikalen Siedler sind Juden aus dem ehemaligen Ostblock. Sie haben wenig zu verlieren und viel zu gewinnen, darum eignen sie sich besonders für diese Aufgabe.

Einen Schock quer durch die Gesellschaft löste eine geschmacklose Imitation einer geschmacklosen amerikanischen TV-Show im ukrainischen Fernsehen aus, als dort eine junge ukrainische Jüdin, Elena Zakusilo, die in der israelischen Armee einige Jahre tätig war, herumprahlte, palästinensische Kinder ermordet zu haben und nicht einmal die Anzahl ihrer Opfer kenne.

Der Video von der Show, der mir bekannt ist, wurde mittlerweile vom Sender aus dem Netz genommen.

Warum macht die so etwas? Ohne Zweifel ist es keine gute Werbung für Israel und wirbt auch nicht gerade um Sympathie für Juden.

In Kiew ist fast keine Polizei zu sehen, das erzählte ich bereits.

Im Jüdischen Viertel schon, allerdings unspektakulär, dort werden Polizisten als Objektschutz eingesetzt.

Nachdem in den ersten Januarwochen diverse Übergriffe gegen Juden stattgefunden hatten, verlangte die Israelische Botschaft nach besonderem Schutz für Juden seitens des ukrainischen Staates.

Die durch den Google-Übersetzer gejagte Seite der Israelischen Botschaft äußert sich folgendermaßen:

israelische botschaft

Es mehren sich Nachrichten, dass Soldaten der IDF (Israelischen Armee) Banderafaschisten militärisch trainieren.

Das mag im ersten Moment Wunder nehmen, genauer besehen entspricht es aber der üblichen Strategie:

man hetzt auf beiden Seiten!

Besonders angewidert war ich von einem Artikel, den die FAZ in die Welt gerotzt hat:

FATZROTZ

Der Mann auf dem Foto kann natürlich mal wieder irgendwer sein. Da er eine Schutzweste trägt, gehört er wahrscheinlich in den Kommandostab.

Die Geschichte vom Caféhaus, die er erzählt, ist schriftstellerischer Blödsinn, das kann ich beurteilen.

Wir sollten keinesfalls vergessen, dass Klitschko damit beauftragt ist, selbst ein Paramilitär aufzubauen und wenigstens Antisemitismus kann man diesem Mann sicherlich nicht unterstellen.

Hier kommt es darauf an, dass ein IDF-Soldat als Militärtrainer besonders gut geeignet ist. Er hat Kampferfahrung im Häuserkampf und ist bewandert in Terrorstrategien.Grupo-y-Soke-Hatsumi-Masaaki

Israelische Soldaten sind wahrscheinlich die am besten trainierten der Welt, ich selbst hatte vor vielen Jahren einen Workshop von amerikanischen und japanischen Ninja unter Leitung von Dr. Masaaki Hatsumi mitgemacht, die allesamt ihr Geld hauptsächlich damit verdienen, israelischen Soldaten besondere Techniken beizubringen, und viele sprechen russisch oder ukrainisch.

Auch der Führer der deutschen Juden Graumann hatte in Klitschkos deutschem Zentralorgan BILD seinen Senf abgegeben:

Graumann KlitschkoNun, es ist klar, Klitschko als Konkurrent für Tiahnybok, seine "Bürgerwehr" als Kampfeinheit in Konkurrenz zum Rechten Sektor.

Da die USA unbedingt die Ukraine als Aufmarschgebiet gegen Russland gewinnen wollen, ist es zum Wohle der Juden wichtig, einen Fuß in einem nationalen Paramilitär zu haben und sich eine Lobby aufzubauen, welche in Kreisen der Putschisten Gewicht haben, denn der Rechte Sektor würde die Juden verjagen.

Darüber hinaus wäre es ja ein Wunder, würde Israel aus der Ukraine-Geschichte nicht seine Pfunde abschöpfen wollen.

UPDATE 17.17h

Die heutigen Angriffe der Faschisten kosteten mindestens 5 Todesopfer, 7 Menschen befinden sich in kritischem Zustand.

Ein Büroangestellter der Partei der Regionen wurde bei dem von unserer Presse so frenetisch gefeierten Angriff auf ein Büro der Partei in Kiew getötet. Er wurde bei der Flucht vor den bewaffneten Horden erschlagen.

Der Betrieb der gesamten Kiewer Metro wurde aufgrund der heutigen Ereignisse vorläufig eingestellt.

Die für Mittwoch geplante Parlamentssitzung wurde abgesagt.

 

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