The Empire strikes back

Das euro-amerikanische Imperium ist zum 2. Mal in Folge gedemütigt.

Sie hatten das gesamte Arsenal der NATO aufbringen müssen, um Libyen, ein kleines Land mit 6 1/2 Mio Einwohnern und einer Berufsarmee von 20 000 Soldaten zu zerschlagen. Sie hatten die peinlichsten Lügenkampagnen mobilisieren müssen, ihre ganzen NGOs einsetzen müssen und im Weltsicherheitsrat betrügerisch handeln müssen und einen 8-Monatigen Krieg benötigt, in dem sogar Weißer Phosphor und Senfgas nötig waren, um ein sogenanntes Schwellenland zu zerschlagen.

Seit 1 1/2 Jahren beißen sie sich an Syrien die Zähne aus. Libyen war alleine gestanden. Außer Zimbabwe, das nicht von Libyen profitiert hatte, hatten sich alle afrikanischen Staaten von ihm abgewandt. Vor allem die, welche von Libyens Unterstützung profitiert hatten. Am verachtenswertesten der Südafrikanische Präsident, der ohne Gaddafis Unterstützung heute bestenfalls Schuhputzer in Johannesburg wäre. Syrien hat infolge dessen rechtlichen Schutz durch Russland und China. Das ist wenig. Aber es reicht, damit das euro-amerikanische Imperium, obwohl es alles einsetzt, was es für Geld zu kaufen gibt, am Widerstand Syriens scheitert.

Das Imperium ist moralisch besiegt. Aber es wird zurück schlagen. Und wenn es den 3. Weltkrieg militärisch auslöst. Wie in Libyen ist der Westen zu weit gegangen um jetzt noch einlenken zu können, er wird zum verzweifelten militärischen Überfall schreiten.

Er kann nicht anders. Die USA, EU und Japan haben sich ein Finanzmarktsystem geschaffen, das ohne jeglichen praktischen Nutzen die Bewohner der Staaten auf Jahrhunderte in Zinsknechtschaft versklavt hat. Deutschland steht noch gut da. Würde es keinen Cent Schulden mehr machen, bräuchte es bloß 400 Jahre, um seine gegenwärtigen Schulden abzubauen. Japan braucht 1000 Jahre. Stellen sie sich vor, sie leben ein basic life und arbeiten fast nur, um Schulden zu bezahlen, die Friedrich Barbarossa gemacht hatte, um seinen Kreuzzug zu finanzieren, dann wissen sie, in welche Situation sie die kommenden Generationen gebracht haben. Durch die Loyalität zu ihren herrschenden Eliten, denn selbst haben sie sonst nichts, oder wenn dann nur ein ganz kleines Bisschen verbrochen, um hier mit schuld zu sein. Sie haben nie in ihrem Leben genug Geld auf dem Konto gehabt, um zu der Misere einen nennenswerten Beitrag geleistet haben zu können und wahrscheinlich hätten sie eh keine Zeit gehabt, weil sie ja arbeiten müssen, wahrscheinlich Familie haben und/oder sogenannte Hobbies. Sie haben geglaubt, was sie in der Zeitung lesen oder im Fernsehen vorgesetzt kriegen und möglicherweise haben sie alle 4 Jahre einen Fetzen Papier in eine Wahlurne geworfen. Das wars, mehr haben sie nicht dazu beigetragen.

Sie sollen die Zeche bezahlen für etwas, das sie nicht gekauft haben und ihre Nachkommen bis in die tausenzweihundertste (geht man von 3 Generationen pro hundert Jahre aus) Generation.

Sie sehen, das kann nicht funktionieren. Selbst wenn sie ihre Kinder im Geiste erziehen, hier widerspruchslos mitzumachen, ihre Enkel werden es schon nicht mehr einsehen. Und die werden sie verfluchen. Der moralische Bankrott des Systems, der herrschenden Eliten, wird zu ihrem moralischem Bankrott in den Augen ihrer Enkel.

In der Generation ihrer Enkel wird Colonel Gaddafi den Ruf eines der ganz großen Freiheitskämpfer haben, verglichen mit Patrice Lumumba und Ernesto Che Guevara. Sogar der Augenarzt Dr. Bashir al Assad, der bis zu dieser Aggression gegen sein Land politisch eigentlich kaum aufgefallen war, der Präsident ist, weil die Rechtsordnung seines Landes das eben so vorsah, der aller Wahrscheinlichkeit nach wesentlich lieber seine Praxis in London weitergeführt hätte, wird den Namen eines Mannes tragen, der in der Stunde der Not tat was getan werden musste und sich nicht vor den Stiefeln des Raubgesindels beugte, so, wie er seiner Pflicht Land und Volk gegenüber nachgekommen war, als er sein selbstgewähltes Leben als Arzt aufgab um sein Amt anzutreten.

Die Amis kreischen gerne in der UNO herum, was die Geschichte tun wird, wenn die Leute nicht dem folgen was sie ihnen gebieten. Nun, auf die Geschichte der Smokingträger und Abendkleidausführerinnen in der UNO mag das ja zutreffen. Versucht man jetzt schon die Statements in den Webcasts der UNO zu Syrien aufzurufen, kommt "nothing found". Es wird die Geschichte derer, die um geringfügiger persönlicher Vorteile willen, wie freier Eintritt im Broadway Musical oder Lincoln Center oder nur Zugang zum Privatclub in der 5th Avenue auf Kosten des Steuerzahlers Völkermorde, ethnische Säuberungen und Vernichtung ganzer Länder gebilligt haben dieweilen sie die hübschesten Bessermenschensprüche klopfen.

Selbst, wenn sie diese Geschichte in ihre Schulbücher schreiben, wird diese Geschichte keinen interessieren. Man lernt es vielleicht auf die Note in der Klassenarbeit hin und vergisst es sogleich wieder. Aber soweit wird es wahrscheinlich nicht kommen. Denn die jungen Menschen denken über ihre persönliche Perspektive nach. Und wenn das System ihnen keine bietet, dann nehmen sie ihre Zukunft selbst in die Hand und beseitigen, was dieser Zukunft im Wege ist.

 

Share This:

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Comments are closed.