Die Stunde der Trump-Hater

Deutschland zuerst!

Ätsch, reingefallen, ich meine, ich schreibe jetzt zuerst über Deutschland, dann erweitere ich geographisch.

Es gibt natürlich die Verhetzten. Die dem ständigen Propagandabombardement ausgesetzt waren und sind und keine Ansatzpunkte haben, zu hinterfragen, was da auf sie eindonnert.

Von denen rede ich jetzt nicht. Menschen, die ihre Sicht auf eine Angelegenheit auf Fehlinformationen aufbauen werden sich früher oder später korrigieren, wenn die Informationslage sich klärt.

Und es gibt die, welche an Erlerntem festhalten wollen, die Angst vor allem haben, was ihre Sicht der Dinge in Frage stellt, und darum wütend reagieren auf alles, was ihr Weltbild bedroht.

Einige der ihren sagen: "nein nein, es kann nicht besser werden, es muss alles beim alten bleiben!"

Von denen rede ich an dieser Stelle auch erst einmal nicht. Sie verlieren zunehmend an Bedeutung und erleiden Erstarrung. Einige packen ihren Mut zusammen und hinterfragen sich selbst. Wenige, aber es gibt sie, und ich verspreche ihnen: es lohnt sich! Es tut am Anfang weh, es verwirrt bis in den Wahnsinn hinein, aber man steigt als neuer, stärkerer Mensch daraus hervor!

Wie sagte nicht Nietzsche: "Was mich mich umbringt macht mich härter!"

Nein, ich rede von den Trump-Hatern, aus der Herrenkaste der Politik und der Medien, die sich gerade überschlagen, als ginge die Welt unter.

Für sie tut es das in gewißer Weise auch!

Betrachten wir Medien und Politiker getrennt.

Für die Medien geht die Welt unter, weil der Sieg Trumps der unwiderlegbare Beweis ist, dass ihr Einfluss schwindet.

Sie waren sich sicher, Clinton würde Präsidentin, weil die amerikanischen Medien sie in das Amt schreiben und sprechen wollten – und haben versagt.

Es hören nicht mehr genug Leute zu, das schallt ihnen aus dem Ereignis entgegen!

Die deutschen Medien hören den Schall und blicken in ihre eigene Zukunft. Clintons Wahlkampfstudios ARD und ZDF trifft es besonders hart: was, wenn sie sich in dieser Zukunft ihre Finanzierung selbst erwirtschaften müssen? Das schlimmste Schreckgespenst der Propagandamaschine des Neoliberalismus: selbst nicht bequem vom Staat ausgehalten zu werden, sondern so leben zu müssen, wie sie es von allen anderen verlangen!

 

Die Politiker.

Sie sind sich mal wieder von Links bis rechts alle einig.

Sie sind sich immer einig, denn sie haben nur ein einziges Interesse – die Erhaltung der eigenen Kaste!

Von allen aktiven PolitikerInnen der Kaste konnte ich lediglich dem Statement Sahra Wagenknechts ein gewißes "Erst einmal abwarten, wie die Dinge sich entwickeln" entnehmen. Das respektiere ich, der weitere Verlauf dieses Artikels nimmt Sahra Wagenknecht aus.

Es lässt sich ganz kurz machen!

Sie beschimpfen nun die Trump-Wähler als rückständig, dumm, rückständig, rassistisch, sexistisch etc. die übliche Litanei.

Özdemir meint, die Trump-Wähler hätten Angst vor starken Frauen, ignorierend, dass die Hälfte der Trump-Wähler Trump-Wählerinnen sind.

Ich bin mir sicher, Özdemir kann Ivanka nicht das Wasser reichen, aber lassen wir das.

Es macht nämlich gar keinen Sinn, inhaltlich darauf einzugehen, was er absondert.

Denn, was er in Wirklichkeit sagt, ist: Frauen sind schwach und bedürfen der GRÜNEN um in der Gesellschaft nicht untergebuttert zu werden.

Özdemir beschwört eine Zukunft, in der Schwule und Lesben sich verstecken müssen.

Was Özdemir sagt, ist:"Ihr alle braucht Stellvertreter, und die sind wir!"

Trump sagt: "Ihr braucht keine Stellvertreter, ihr wißt selber am besten, wie ihr euer Leben gestaltet!"

Die Politiker spucken jetzt ihren Hass aus, auf sozialen Medien, in Mainstreammedien, in Zeitungen…

Denn der Einzug Trumps in das Weiße Haus trifft exakt eine Aussage: es geht ohne sie!

Deutsche Politiker haben sich daran gewöhnt, in der Bevölkerung eine Masse dummer Schafe zu sehen, und sich selbst als Hirten.

Das geht, solange die Schafe sich domestizieren lassen!

Die Angst unserer Politikerkaste vor Trump ist die Angst vor dem Volk, das sich nicht mehr domestizieren lässt!

Der Unterschied zwischen Trump und ihnen ist: Trump ist ein Deligierter, er ist kein Stellvertreter.

Er hat einen Auftrag, weil ihm zugetraut wird, diesen ausführen zu können.

Der Stellvertreter muss immer dafür sorgen, die klein zu halten, die er stellvertritt.

Versteht ihr den Unterschied?

Jetzt die geographische Ausweitung: in die USA:

Man wird jetzt alles tun, um Trump zu sabotieren! Man wird alles tun, um das Volk zu sabotieren!

In das Amt zu gelangen ist das leichtere, das Amt dann verwalten, umzusetzen, wofür man in das Amt gehievt wurde, das wird vor allem darum schwer, weil das, ich nenne sie gemäß einem Gedicht von Joseph von Eichendorff, mit dem ich den Artikel beschließen werde, neu Geschlecht von Zwergen die Welt lieber untergehen sieht als klein beizugeben! Die Trump-Hater, sie sind in Wirklichkeit die Volks-Hater! Und am frenetischsten hassen sie diejenigen, welche sie stellvertreten wollen, die aber sagen: Wir brauchen euch in Wirklichkeit gar nicht, wir können selber für uns sorgen!

Die Amerikaner haben gewählt!

Joseph von Eichendorff: Zorn!

"Seh ich im verfallnen, dunkeln
Haus die alten Waffen hangen,
Zornig aus dem Roste funkeln,
Wenn der Morgen aufgegangen,

Und den letzten Klang verflogen,
Wo im wilden Zug der Wetter,
Aufs gekreuzte Schwert gebogen,
Einst gehaust des Landes Retter;

Und ein neu Geschlecht von Zwergen
Schwindelnd um die Felsen klettern,
Frech, wenns sonnig auf den Bergen,
Feige krümmend sich in Wettern,

Ihres Heilands Blut und Tränen
Spottend noch einmal verkaufen,
Ohne Klage, Wunsch und Sehnen
In der Zeiten Strom ersaufen;

Denk ich dann, wie du gestanden
Treu, da niemand treu geblieben:
Möcht ich, über unsre Schande
Tiefentbrannt in zorngem Lieben,

Wurzeln in der Felsen Marke,
Und empor zu Himmels Lichten
Stumm anstrebend, wie die starke
Riesentanne, mich aufrichten!"

 

 

 

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