Die Sabotage beginnt

Fangen wir es langsam an: einige, darunter Das Parteibuch und Oskar Lafontaine trauern scheinbar Bernie hinterher.

Das Parteibuch meint, es wäre das demokratische Establishment "schuld" an Don Trumps Sieg, Oskar glaubt, Bernie hätte die "Abgehängten und Benachteiligten" glaubhaft vertreten können.

Sorry, aber das meint ihr ja wohl nicht ernst?

Ich persönlich halte nichts von Bernie, meiner Ansicht nach hat er seine Leute reingelegt um Clinton Wählerschaft zu besorgen. Aber nehmen wir mal an, das wäre nicht so gewesen, ich irre mich in ihm und er ist sauber: Bernie wäre dennoch eine viel größere Katastrophe als Obama geworden!

Bernie hat den "Abgehängten und Benachteiligten" bündelweise Geld versprochen ohne zu wissen, wo er es her nehmen will!

Er sagte, er holt es von den one percent.

Muss ich jetzt wirklich darstellen, wie diese Verhandlungen ausgesehen hätten?

Nämlich so:

Bernie zu den Vertretern der one percent: "Ich brauche jetzt Geld von Euch!"

Antwort: "Kriegst du nicht!"

Bernie: "Aber ich hab's doch meinen Wählern versprochen!"

Antwort: "Ist doch dein Problem, wenn du Versprechungen machst, die du nicht halten kannst!"

Bernie: "Aber wir sind doch alle Amerikaner und vielen geht's schlecht!"

Antwort: "Na gut, ein Gesetz darfst du machen, dass die Single Moms ein paar Cent mehr bekommen, aber dafür bekommen wir in Syrien unsere Flugverbotszone!"

Bernie: "Aber, äh…"

Antwort: "Jetzt halt's Maul, Paps, und verpiss dich in dein Oval Office!"

Woher ich das weiß?

1. Clinton ist bekannt für ihre Kriegstreiberei und ihren Konfrontationskurs mit Russland gewesen, da war Bernie noch ein weitgehend unbekannter Hinterbänkler. Da Bernie seit 1994 intensiven Kontakt zur Familie Clinton hat, weiß er ganz genau, wer die sind.

2. Alle Welt konnte live verfolgen, wie Bernie von Clinton ausgebootet wurde, und der hat noch nicht einmal gemuckst! Im Gegenteil, auf der Democratic National Convention in Philadelphia gibt er seine Überzeugung zum Ausdruck, Clinton würde eine "outstanding president!", eine hervorragende Präsidentin!

Sorry, aber netter, alter Mann mit guten, akademischen Manieren ist keine Qualität, die einen Präsidenten ausmacht!

Ihr wißt es, ich weiß es, kommen wir also zum eigentlichen Thema.

Trump hat niemandem Geschenke versprochen!

Trump hat festgehalten, die USA sind in einem desaströsen Zustand, er hat versprochen, diesen Zustand mittels gut bezahlter Arbeitsplätze zu beenden und er hat dargelegt, wie er diese Arbeitsplätze beschaffen will!

Trump ist kein netter Kerl. Wer sich mit dem one percent anlegen will, der darf kein netter Kerl sein, der muss wissen, was er tut, der muss seine Kraft einschätzen können, um sie gut dosiert einsetzen zu können, der muss kämpfen können, der muss wissen, wann der richtige Zeitpunkt ist, anzugreifen, wann der richtige Zeitpunkt ist, sich zurück zu ziehen, der muss rechtzeitig Fallen erkennen können und er muss Fallen stellen können!

In der Opposition als kritischer Redner und Idol der studentischen Jugend mag Bernie taugen. Trump kann zuhören. Einer, der geschäftlich so erfolgreich ist, wie Trump, ist es gewohnt, aufmerksam zuzuhören. Und ich bin mir sicher, dass er den einen oder andern Vorschlag Bernies aufgreifen wird, wenn dieser vernünftig ist!

Die Agenten der one pecent legen bereits Lunte!

Wir lesen von Straßenkämpfen und Plünderungen.

Denkt mal nach: welche politische Aussage trifft es, wenn aufgepeitschter Mob die Läden kleiner Gewerbetreibender plündert?!!!

Viel Grips braucht ein Mensch nicht, um zu erkennen, dass noch vor der Amtsübergabe ein bürgerkriegsähnlicher Zustand erzeugt werden soll!

Warum? Trumps Programm kostet die NEOCONS Milliardengewinne!

Trump bedeutet Umverteilung von reich nach fleißig!

Trump bedeutet das Ende von TTIP & KO.KG!

Trump bedeutet das Einfügen der USA in die multipolare Weltordnung!

Gestern schreibt mir eine Freundin: "Planen die etwa eine Farbenrevolution in den USA?"

"Da kannst du einen Schierlingsbeche drauf trinken!" antworte ich!

Heute schreibt es Rainer Rupp auf RT.

Manchmal kommt es mir wie ein lachhaftes Spiel vor: da gibt es die NEOCONS, die die Welt zu Grunde richten, und es gibt ihre Co-Abhängigen, jene, deren Leiblingsbeschäftigung darin besteht, sich darüber zu beklagen.

(Nein, ich meine nicht die beiden ober genannten, ich meine beispielsweise die, die über die Schlechtigkeit der Welt klagen, die nun demonstrieren und andere Konsorten.)

Und alle anderen sollen schuften, damit dieses Spiel niemals endet!

Aber es wird enden!

Im 3.Weltkrieg, oder in der Zeitenwende!

Trump ist Wyatt Earp, der sich den Stern ansteckt. Man muss ihn nicht mögen. Solche Personen sind nicht zum Mögen da.

Was man muss, das hat unser lieber Nobelpreisträger Bobby D. vor 50 Jahren bereits gesagt: "Wenn ihr schon nicht mithelfen könnt, dann geht wenigstens aus dem Weg!"

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