Deutscher Pussy Riot-Werbemob verklagt die abtrünnigen Söhne Mannheims wegen Pfui Böse

print

Wenn es darum geht zu stänkern und anderen Leuten das Leben schwer zu machen, sind sie die Lautesten.

Wenn es darum geht konstruktive Beiträge zu leisten, etwas aufzubauen, tauchen sie entweder gar nicht auf oder zerreden mit sinnlosem Zeug oder hüllen sich in verdutztes Schweigen.

Wer kann das sein?

Richtig: die Linken!

Über Pussy Riot habe ich schon mehr geschrieben, als diese Dumpfbacken… öh, solly, Dumpfbackinnen wert sind.

Kipping Tze Tung persönlich warf sich ins Zeug der Meinungsfreiheit um den finsteren Russen die Leviten zu lesen: an ihren Auftritt mit Swoboda-bemalten Händen und sauertöpfischem Blick vor der russischen Botschaft sei erinnert.

Nicht eine Religionsgemeinschaft hat Anspruch darauf, frei von Angst ihrem Glauben auszuüben, exaltierte Psychopatinnen haben Anspruch darauf, sich zu jeder Zeit an jedem Ort in Szene zu setzen!

Auf ihrem neuen Album „Xavas – Gespaltene Persönlichkeit“ haben Xavier Naidoo und Kool Savas einen Track (15. Lied vom Leben, hidden Track), der sich ganz offensichtlich gegen Satanismus wehrt.

Und wer schreit nach dem Richter? – natürlich, der Nachwuchs der Moralinsäure-Inquisition!

linksjugend solid erlässt Direktive:

„Strafrechtlich sehen wir einen Anfangsverdacht wegen eines Aufrufs zur schweren Körperverletzung und zum Totschlag und wegen Volksverhetzung gegen Xavier Naidoo und Kool Savas, mit bürgerlichem Namen Savaş Yurderi, als gegeben an. Aus diesem Grunde haben wir heute Strafanzeige bei den Staatsanwaltschaften Berlin, Mannheim und Hannover erstattet. Die Anzeige richtet sich darüber hinaus gegen die Verantwortlichen der Vertriebsfirma Tonpool Medien GmbH sowie der Plattenlabels Naidoo Records und Essah Entertainment.

Unabhängig von einem möglichen Ermittlungsverfahren gegen die beiden Musiker, müssen sie sich öffentlich von diesem Lied distanzieren und es von dem Album entfernen. Wir rufen zu Aktionen an den Auftrittsorten von Naidoo und Savas auf und fordern die Betreiber von Veranstaltungsorten dazu auf, Konzerte abzusagen, solange eine Aufführung des Liedes nicht ausgeschlossen ist.  Keine Bühne für Homophobie!“

Der Versuch auf Juristendeutsch zu sprechen,  „Anfangsverdacht“, sollte die Staatsanwaltschaft eher amüsieren. Oder man empfehle Papa Gysi, den Kindern die Begrifflichkeit zu erklären, der sollte sie kennen.

Selten bekommt man so schöne Beispiele auf dem Silbertablett serviert, was für ein heuchlerisches Drecksgezücht unsere Linken doch sind!

Ich sage es nocheinmal aus einer rechtsstaatlichen Perspektive: bei Pussy Riot ging es niemals darum, was sie sagen. In Konzertsälen, in Bars, bei Konzerten auf öffentlichen Plätzen können sie singen was sie wollen. Oups, nein, können sie nicht, weil sie ja nur so tun, als wären sie eine Band. Also gut: könnten sie, wenn sie eine Band wären, die Lieder hat.

Die Abwägung im Pussy Riot-Prozess ging darum, ob der Anspruch einer Religionsgemeinschaft auf angemessenen Schutz ihrer Einrichtungen durch den Staat höher zu bewerten sei als der Anspruch ungezogener Gören, nach Lust und Laune herumzutoben wo und wann sie wollen. Wie dem auch sei, Linke würden das noch nicht einmal kapieren, wenn man es ihnen aufmalt.

Xavas tun das, was Popstars tun: sie drücken eine Meinung in einem Lied aus, welches sie auf einem Album publizieren und möglicherweise auch im Konzerten aufführen werden, denn im Gegensatz zu Pussy Riot können die das, denn sie haben schließlich Lieder. Sogar eine Menge, wenn ich ihre Diskographien durchgehe.

Hier wird Zensur verlangt, und sollte die Justiz der Forderung nicht nachkommen, zu den SA-typischen Angriffen aufgerufen und Isolation im beruflichen Umfeld gefordert, sollten die Bösewichter sich nicht dem Diktat der Linken unterwerfen.

Bekanntermaßen veranstalten die Linken eine solche Hexenjagd gegen die sich links verstehende Band „die Bandbreite“ schon seit längerem.

Im Gegensatz zu Pussy Riot zwingen Naidoo und Kool Savas überhaupt niemanden zu etwas: jeder kann sich frei entscheiden, ob er das Album kauft oder ein Konzert besucht!

Aber keine Sorge, das Gelinkse kann uns erklären, warum die Zensur geboten ist: „Dass ein bundesweit bekannter Musiker, der auch regelmäßig in verschiedenen Fernseh-Shows vor einem Millionenpublikum auftritt, dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben können soll, können und wollen wir nicht akzeptieren.“

Aha, das ist es: Xavier Naidoo ist beliebt und hat ein breites Publikum, wenn Linke auftauchen kriegen alle das Kotzen.

Witzigerweise hat man in der selben Passage auch gleich ein Beispiel inhaltlicher Art, warum Kotzen angesagt ist: der Sänger soll nämlich „dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben“. Also wie jetzt: eigentlich machen die Linken doch gerade deshalb eine Affäre aus der Sache, weil Xavas eben genau nicht verstecken was sie meinen sondern ausdrücken, und das Ausdrücken soll ja verboten werden!!!!

Wir lernen: es sind unsere Linken sogar zu blöd, eine der einfachsten binären Logik entsprechende Presseerklärung zu verfassen.

Die Mystiker unter uns seien noch auf einen besonderen Aspekt hingewiesen:

Linke verteidigen die explizit satanistische Aktion von Pussy Riot in einer orthodoxen Kirche.

Linke rufen nach Zensur, wenn es um ein Lied geht, das explizit in drastischen Worten gegen Satanismus auftritt.

Ziehe jeder seinen Schluss.

 

PS.: siehe auch Linke: Zwei Dinge sind unendlich …

 

Share This:

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF