Der Sonntag danach

Ältere Menschen wissen um die Schwierigkeiten, mit denen Jung-sein verbunden ist.

Haben Jugendliche eher problematische Teenagerjahre gehabt, in denen sie keine Orientierung finden konnten, werden sie leicht Opfer übelwollender Kräfte.

Wuchsen sie normal auf, ist ihr Kopf voll mit Blödsinn, der ihnen in der Schule und durch die von ihnen konsumierten Medien eingetrichtert wurde.

In jedem Falle sind sie leicht beeinflussbar, ohne die Beeinflußung selbst zu bemerken.

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, Martin Schulz sei in einer Heidelberger Hochschule gewesen, und habe den jungen Leuten erklärt, "Was die Migranten uns bringen, ist wertvoller als Gold", "Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist."

Das ist schon deshalb kompletter Unsinn, da Migranten nach Europa kommen, weil sie glauben, Europa sei reich und wenn sie einmal dort sind, fällt von diesem Reichtum für sie ab.

Viele Berichte kursieren, dass es das Geschäftsmodell der Schlepperbanden ist, sich mit dieser Lüge Kundschaft zu rekrutieren.

Was den Schlepperbanden dabei hilft, ist vor allem das Geschwätz von Politikern aus dem neo-linken Spektrum, die beständig ihr "refugees welcome" durchziehen, und so tun, als würden die Migranten, sind sie erst einmal da, im Paradies auf Erden angelangt sein, mit dem einzigen Wermutstropfen: Rechtspopulisten gönnen ihnen ihr neues Glück nicht und verhalten sich fremdenfeindlich! Aber keine Sorge, leibe refugees, es gibt die Antifa, die diese "Hasser" und "Nationalisten" im Zaum hält, notfalls mit Gewalt.

Einen Teil der aktuellen europäischen Bevölkerung gibt es, so die Apologeten des "refugees welcome", dabei scheint es sich um den Untermenschen unserer Tage zu handeln, man nennt sie "wütende alte Männer", die halt nicht damit klar kommen, dass keiner sie mehr braucht, und die sich nun in die finstere Welt der Vor-EU zurückziehen und dort herrschen wollen, und die natürlich vor allem wütend darüber sind, den Zugriff auf blonde Frauen an Zuwanderer zu verlieren.

Eine unfassbar primitive Sicht der Dinge, jedoch darauf lassen sich die Argumentationen unserer "Weltoffenen" zusammenfassen.

Was dieser Schulz-Satz aber vor allem sehr gut illustriert, ist der quasi-religiöse Charakter heutiger Politik!

Der Glaube an irgendetwas, das irgendwann einmal eintritt, wenn man nur fest genug glaubt.

Sie nennen die EU ein "Friedensprojekt".

Man muss geistig schon mehr als unterernährt sein, und einen solchen Quark zu fressen.

Krieg im klassischen Sinne gibt es nur dass, wenn die Angegriffenen sich wehren. Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, die NATO-Aktivitäten hätte ausbleiben können, alles was nötig gewesen wäre, war, sich widerstandslos den Befehlen zu unterwerfen.

Die EU ist die Unterwerfung und Vernichtung der europäischen Völker ganz ohne Waffengewalt, weil sie sich nicht gewehrt haben.

Sie haben sich nicht gewehrt, denn ihre Führer wurden eingekauft mit Krediten.

Kein Problem, denn die Kredite bezahlen müssen die unter ihnen.

Die unter ihnen kommen im ersten Moment auch in den Genuss des scheinbaren neuen Reichtums.

Scheinbar, denn was sie nicht wissen ist: der Kredit ist bald verbraucht, und danach ist man ärmer als vorher.

Alles, was danach kommt, ist das Bedienen des Kredits.

Wer den Kredit bedienen muss, ist in Abhängigkeiten, die ihm keinen Entscheidungsspielraum lassen. Sein Leben wird jetzt von anderen bestimmt.

Und wer ihn nicht bedienen kann, der verliert, was er mit dem Kredit begonnen hat.

Das ist die europäische Realität, die Schulzes Traum von Europa gegenüber steht.

Der Traum von Europa, der war eine Mischung aus ideologischer Indoktrination und kreditfinanzierten Illusionen.

Eine Fata Morgana. Die löst sich aber auf.

"Die Eliten sind gar nicht das Problem, das Problem sind die Bevölkerungen!" stellt Gauck fest.

Denn die Eliten halten die Oasen besetzt, die Bevölkerungen irren durch die Wüsten.

Kipping (und wie ich mit Enttäuschung feststellen musste, auch Wagenknecht) sagen mit anderen Worten exakt das nämliche wie Gauck und Schulz:

Sie alle haben einen gemeinsamen Feind, sie nennen diesen Feind "Rechtspopulisten", "Nationalisten", "Hassende", und sie bekämpfen ihn mit Verleumdungen und Unterstellungen.

Die Linken müssen andere Worte verwenden als Schulz und Gauck, denn die Schulz und Gauck wenden sich an diejenigen, die noch in Illusionen verharren können, die Linke soll diejenigen binden, welche sich diese Illusionen nicht mehr leisten können.

Es ist nur eine PR. Die PR für die EU.

Das Sozial-Gelaber geschenkt. Was davon zu halten ist, offenbart die Antwort "Man wird sehen".

Redet sie von Fördergeldern, die irgendwer in UK von der EU erhalten hat: sehr gerne, würde ich sagen, wäre ich Engländer, ihr bekommt eure Fördergelder zurück, wir unsere Einzahlungen. Die übersteigen nämlich die Fördergelder, die von der EU nach UK zurück geflossen sind um Vieles.

Das ist ja einer der typischen EU-Scherzartikel: die Länder zahlen ein, die EU entscheidet dann, was mit dem Geld gefördert und finanziert wird.

Gefördert und finanziert wird, was im Interesse der EU liegt.

Kipping hat in ihrem Leben noch nichts anderes getan als erst verhätschelte Tochter zu sein und dann Bundestagsabgeordnete.

Für sie bedeutet das Ende der EU das Ende eines Prinzessinnenlebens.

Zwar haben sich die Abgeordneten Gesetze geschrieben, die schon dafür sorgen, dass sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Parlament für den Rest ihres Lebens gehoben versorgt sind, aber ein Ende der EU deutet auch darauf hin, dass diese Gesetzestexte und Verordnungen keine Ewigkeitsgarantie enthalten.

Kipping war die erste, von der ich gehört hatte, sinngemäß: "die Jungen waren für den Verbleib in der EU, es waren die Alten, die ihnen ein Ei gelegt haben".

Natürlich war es so. Die Jungen sind leicht manipulierbar. Sie wählen gemäß dem, was sie in Schule, Berufsschule und Universität eingetrichtert bekommen haben.

Sie haben keine praktische Lebenserfahrung, die ihnen Vergleichsmöglichkeiten böte.

Viele ältere können eher unterscheiden, wann sie belogen werden.

Sie wissen oft, dass man darüber nicht reden darf, sich nicht anmerken lassen darf, dass man erkennt, belogen worden zu sein, wenn sie negative Konsequenzen für ihre Artikulation vermeiden wollen, die in der Regel aus beruflichen und ökonomischen Schäden bestehen, aber in einer Volksabstimmung, in einem Referendum können sie sprechen.

Ein Zeitungsartikel zum  BREXIT, ich habe so viele darüber gelesen, ich weiß nicht mehr welcher, zitiert eine ausländische Studentin in England, die auf das Abstimmungsergebnis reagiert: "In so einem Land will ich nicht leben"; das ist der Kommentar einer Person, die einer Besatzungsmacht angehört. "Dann geh halt in eine anderes oder geh nach Hause!" möchte man ihr antworten.

Ich habe in meinem letzten Artikel darauf hingewiesen, dass der BREXIT mehr reaktionäre als fortschrittliche Elemente enthält, die Strategie der Front National mehr fortschrittliche als reaktionäre.

Der BREXIT zielt darauf ab, das UK aus der EU herauszulösen, aber er beinhaltet im Gegensatz zur FN nicht den Austritt des UK aus der NATO.

Das ist ein wesentlicher Unterschied!

In dieser Angelegenheit haben diverse BREXIT-Kritiker recht: den englischen Eliten geht es um eine Stärkung des britischen Imperialismus. Darum haben sie auch keine Wahlfälschung betrieben.

Die BREXIT-Politik enthält keine Vorschläge über den Status quo hinaus.

Darum ist der BREXIT vor allem eine Niederlage für den deutschen Imperialismus, er ist kein Störfaktor für die Globalisten, wie einige glauben.

Die Front National hingegen ist eine traditionell über 2 Generationen gewachsene politische Kraft.

Sie legt umfangreiche Konzepte vor, wie Frankreich umgebaut werden kann, um aus der eigenen Kraft aufgebaut zu werden und sie beinhaltet prinzipielle antiimperialistische Komponenten.

Die FN strebt nicht alleine den Austritt aus der EU an, sie strebt auch den Austritt aus der NATO an.

Ihr außenpolitisches Konzept sieht die Herauslösung Frankreichs nicht nur aus der deutschen, sondern auch aus der amerikanischen Hegemonie vor und strebt das Bündnis mit Russland auf egalitärer Basis an.

Das macht die FN zu einer tatsächlichen Gefahr für die Globalisten! Weil sie nicht wie Großbritannien nur mehr Unabhängigkeit innerhalb des westlichen Imperiums einfordert, sondern einen tatsächlichen Paradigmenwechsel bedeutet.

Durch den BREXIT har sie zusätzlichen Auftrieb gewonnen.

Ich nehme an, man wird jetzt in Frankreich sehr genau beobachten, wie sich die Verhältnisse zwischen Großbritannien und der EU weiter gestalten und vor allem, welche Folgen der BREXIT in Großbritannien zeitigt.

Kann Großbritannien Erfolge generieren und die wirtkschaftskriegerischen Attacken abwehren, wird das französische Volk mit den nächsten Präsidentschaftswahlen das Schicksal der EU endgültig besiegeln.

Hat Frankreich erst einmal die Seite gewechselt und schließt sich mit Russland zusammen, verfügt der Westen nicht mehr über die Macht, einen Krieg gegen Russland führen zu können.

Die Linken haben jetzt die Alternative: machen sie sich zur Schutzstaffel des Eurofaschismus oder stellen sie sich auf die Seite des Volkes?

Helfen sie, den NATO-Krieg gegen Russland vorzubereiten, oder helfen sie, ihn abzuwenden?

 

 

 

 

 

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