Der Sommer, der ein Winter war

Ich persönlich halte kaum etwas von pathetischen Politikerphrasen wie“…das Volk ist zu Bewusstsein erwacht… gegen den autoritären Staat…will Demokratie…“ und wie sie alle lauten.

Die Menschen in der Türkei fangen an sich zu wehren, dass man ihre Lebensgrundlagen zerstört.

Ich meine das nicht in Geldmenge pro Person bemessen. Ich meine ihre Lebensart, ihre gewachsenen Strukturen, ihre Vorstellungen, die Existenz zu gestalten etc. Dazu gehört die Aggressivität der Erdogan-Bande gegen Syrien und die Plumpheit, mit der die türkischen Strategen den Anschlag in Rayhanli erst gewähren ließen um dann für ihren Krieg Kapital daraus zu schlagen – da wissen die Leute, wer sie bedroht!

Griechenland nebenan ist ebenso zerstört, als habe das Land ein verheerender Krieg heimgesucht, dabei geschah nur die Invasion der Betriebswirte. Das ist so destruktiv wie eine Atombombe, allerdings ohne die nuklearen Nachwirkungen; was den Griechen die Möglichkeit gibt, mittels sozialer Revolution ihr Land, ihre Heimat zurück zu erobern.

In der Türkei hat es immer, mal mehr, mal weniger gegährt.

Zu einer Revolution wird es dort nicht kommen.

Aber schwelende Unruhen flackern auf und sind nicht mehr schnell zu unterdrücken!

Unruhen im Frontstaat der NATO gegen Syrien waren ein Faktor, den die Strategen in Washington nicht einberechnet hatten.

So ist es zu erklären, dass Billie „BJ“ Clinton Obomba ein Weichei schimpfte im Umgang mit Syrien und just einen Tag danach die Giftgaskarte vom Weißen Haus gespielt wird.

Es ist einer der Indikatoren, die erkennen lassen, dass die NATO-Proxy-Milizen militärisch am Ende sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Armee sie aufgerieben hat. Sie werden nicht ganz verschwinden. Sie werden auch weiterhin Autobomben zünden und Massaker verüben. Wie im Irak etwa. Aber sie sind kein Machtfaktor mehr.

Ich rate dringed davon ab, auf das Gewäsch von radikalen Islamisten und moderaten „FSA-Kräften“, das Washington anführt, hineinzufallen.

Es gibt Terrorbanden, die Saudi-Arabien und den Golfmonarchien dienen und es gibt Terrorbanden, die bessere Verbindungen zu USA, Großbritannien und Frankreich haben.

Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing!

Natürlich wollen die Pentagonier ihre Söldner besser ausrüsten und nicht die der Saudis.

Jetzt wird es richtig gefährlich: die Atlantischen Weltherrscher wollten die Genf-II-Konferenz hinauszögern bis nach den Wahlen im Iran. Man kann sich sicher sein, dass die zuständigen Geheimdienste seit der letzten Farben-Revolutions-Pleite dort unter Hochdruck auf eine zweite Chance hingearbeitet haben. Und ebenso sicher kann man sich sein, dass der Iran diesmal gut darauf vorbereitet ist.

Die Lords of the Western World zeigen Nervosität!

Wir sollten uns immer warm anziehen, wenn unsere Herrschenden nervös werden! Auch im Sommer.

 

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