Das Grauen vor der Tür

Das ist eigentlich eine Horrorgeschichte von H.P.Lovecraft über ein Eindringen von Außerirdischen.

Hier geht es um ganz irdische Kreaturen, aber nicht minder grauenhafte.

Seit längerem lässt sich das Phänomen beobachten, dass im Schutz der Nacht Vertreter der AfD persönlich bedroht werden und deren Eigentum zerstört oder beschädigt wird.

Solches Handeln ist weder politisch noch militant.

Es ist das Verhalten von niederträchtigen, feigen und moralisch verkrüppelten Hinterhofkriminellen!

Wer steuert diese Kreaturen?

Das geht ziemlich einfach, es muss die Aktionsform nur etabliert werden, der Staat geht nicht entschlossen dagegen vor, die etablierte Politik distanziert sich nicht entschieden genug davon, schon finden sich genug Hirntote, die Trittbrett fahren.

Politprominente wie Ralf Stegner, die kaum verhohlen ihre Schadenfreude erkennen lassen, wirken als Multiplikatoren.

Vom Hergang vollzieht sich in der Entstehung der AfD der exakt identische Prozess für die Union, welchen die Rot-Grüne Bundesregierung in Gestalt der Linken erfahren musste: die Abgehängten, die Betrogenen und Enttäuschten aus dem Spektrum tun sich zusammen und bilden eine Partei. Das zieht auch eine Menge Gesindel auf der Suche nach einem Spielfeld und Radikale, die von dem Schwung profitieren wollen an.

Bundestagsmandate sind extrem dünn gesät und ungemein lukrativ; schon eine Legislaturperiode reicht, um nie wieder in seinem Leben arbeiten zu müssen!

Was wunder, dass die Parteien, die einige davon abgegriffen haben, jede neue Firma, die auf den Markt drängt, im Keim ersticken wollen und darin fraktions- und parteiübergreifend wie Pech und Schwefel zusammenkleben!

Erinnern wir uns an die traurige Nerd-Partei Piraten, bei denen hat eine Woche Hetze von wegen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit gereicht, um sie so einzuschüchtern, dass sie sich nie wieder davon erholt haben.

Bei einer Dissidentenvereinigung aus dem etablierten und konservativen Spektrum funktioniert das natürlich nicht so einfach.

Die meisten aus diesen gesellschaftlichen Segmenten haben sich im Laufe ihres Lebens bereits eine Existenz aufgebaut, die sie bereit sind zu verteidigen.

Um nicht zu sagen, sie engagieren sich nicht, wie es bei Linken und Grünen häufig auftritt, um eine Existenz zu gewinnen, sie engagieren sich um die bereits erarbeitete bürgerliche Existenz zu erhalten, weil sie dieses durch die herrschende Politik bedroht sehen!

Diese Bedrohung ist alles andere als imaginär und folgt man den Argumentationen der AfD-Leute, kennen sie den Ursprung: der totalitäre Weltherrschaftsanspruch der USA!

Natürlich wäre es richtig, sie darauf hinzuweisen, dass dies zu unmittelbar und verkürzt gedacht ist, da die USA zwar die mächtigste und aggressivste imperialistische Macht darstellt, es tatsächlich aber not tut, tiefer zu graben und zu erkennen, dass die kapitalistische Wirtschaftsordnung das Kernproblem ist.

Gewalttätige Übergriffe auf ihren Besitz und ihre Existenz unter dem Label Antifa hingegen kann nur ein Ziel verfolgen: den Hass der Bevölkerung auf jede antikapitalistische Kritik zu hetzen, da ja Antifa traditionell mit Links assoziiert wird und die Überwindung des Kapitalismus ursprünglich einmal Ziel linker Politik gewesen ist!

Angriffe auf Zivilisten und ihre Habe, weil deren politische Meinungsäußerung vom Mainstream abweicht, sind keine militanten Aktionen. Militanz setzt dort an, wo sich Macht zum Schaden der Allgemeinheit realisiert. Sie ist nur unter sehr wenigen Bedingungen zulässig und nur dann, wenn alle anderen Optionen verbraucht sind.

Solange ausreichend Möglichkeiten bestehen, Argumente vorzutragen, ist sie unzulässig. Sichtlich haben diese Kleinkriminellen keine Argumente, die sie in die gesellschaftliche Debatte einbringen könnten.

Diese Aktionen greifen einfache Bürger an, die sich gemäß der Verfassung des Landes, in dem sie wohnen, politisch engagieren. Wer sie mit gewalttätigen Aktionen angreift, führt einen schmutzigen Krieg.

Solche Elemente verüben Terror!

Wird dies von Staat und Politik nicht unterbunden, handelt es sich um indirekten Staatsterror!

Die allgemeine Bevölkerung befasst sich nicht mit linker Theorie und Geschichte. Sie beurteilt "links" anhand der Aussagen und Wirkungsweisen linker Prominenz und Vereine, der Tätigkeit dieser linken Gassenschläger sowie der ihnen angeschlossenen Drogenfreaks.

Auch aus marxistischer Sicht entwickelt sie eine völlig berechtigte Abwehrhaltung dagegen, da aus marxistischer Sicht politischer Kampf bedeutet, durch Überzeugung das Volk auf seine Seite zu ziehen.

Niemand überzeugt dadurch, Menschen in die Situation zu bringen, Angst vor nächtlichen Überfällen haben zu müssen, wenn sie ihre Meinung ausdrücken.

Der Mensch muss ja nur hochrechnen, was dabei herauskäme, wenn solche nächtlichen Gauner politische Macht erhielten – der logische Schluss ist, dass für Widerspruch die Spanne von Enteignung bis Vernichtungslager steht!

Das erinnert mich an lateinamerikanische Todesschwadronen.

Der Schritt von der Zerstörung des Eigentums wehrloser Menschen, weil deren Aussagen und Positionen einem nicht passen, hin zu Massakern nach Art des IS ist quantitativ, nicht qualitativ.

Seit dem Angriff auf das Wohnhaus des homosexuellen AfD-Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund Alexander Tassis in Bremen ist es höchste Zeit, diese niederträchtigen Gestalten zu stoppen und Amtsträger sind in der Pflicht, sich von ihnen glaubwürdig zu distanzieren. Wer dies nicht tut, macht sich mitschuldig daran, wenn es früher oder später zu Personenschäden kommt.

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