Das Bellen des Chiwawa

Nun sind sie also verkündet, die furchteinflössenden Sanktionen, mit denen unsere EU-Politdarsteller dröhnten.

Einreiseverbot für einzelne Krim- und Russlandpolitiker sowie Kontensperrungen.

Ich darf daran erinnern, dass es russischen Politikern per Gesetz verboten ist, im Ausland Konten zu unterhalten.

Man sperrt etwas, das nicht existiert, und wenn, dann wäre es nach Russischem Recht ohnehin illegal und würde von den Russischen Behörden selbst gesperrt werden, flöge es auf.

Die Einreiseverbote werden vor allem die Krim-Politiker hart treffen, die für ihre Rentnerzeit in 30 Jahren Rom- und Parisurlaube, die jeder kulturinteressierte Mensch einmal im Leben gemacht haben sollte, geplant hatten, alle anderen werden verschmerzen, in eine Zone nicht einreisen zu dürfen, in die einzureisen sie sowieso keinen Grund haben.

Jedenfalls hat sich die Frage geklärt, was Steinmeier zu orakeln gedachte, als er eine entschlossene Antwort der EU ohne die Situation zu eskalieren ankündigte.

Geschäftsleute, das wurde ausdrücklich betont, seien von den Sanktionen nicht betroffen.

Wenden wir uns Washington zu.

Will man einen Lipizzaner erwerben, dann unterhält man sich freilich auch mit dem Stallburschen, der das Pferd striegelt, aber verhandeln tut man dann doch mit dem Gutsherren.

Wobei ich hier anmerken muss, dass Stallburschen mir als Leute bekannt sind, auf deren Wort man sich verlassen kann, eine Tugend, für die Steinmeier sich nicht eben Ruhm erworben hat.

Der Witz ist, dass Washington zwar nicht wie die EU ein politischer Chiwawa ist sondern eine Bulldogge, aber auch Washington muss aufpassen was es tut.

Normalen mittelständischen Amerikanern geht es schlecht zu verkaufen, dass ein Volksentscheid illegitim ist.

Eine Menge Leute lassen sich etwas einfallen, ihrer Regierung auszudrücken, dass sie nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen sind. Stellvertretend ein, ich würde sagen, ganz normales amerikanisches Mädchen in Aktion:

OK, that was a bit off topic but nice, wasn't it?

Wichtig dabei ist, dass sie eben sagt, eine der hysterischten Unterstützerinnen Obamas gewesen zu sein und über die Obama-Enttäuschung dahin gekommen ist, überhaupt das gesamte Regierungssystem der USA zu durchschauen.

Das dürfte das Beste an der Obama-Administration sein: dass viele Amerikaner und Amerikanerinnen Illusionen über ihr System aufgegeben haben.

Dann kommen wir zu den Sanktionen und hören uns eine altbekannte Stimme aus dem politischen Widerstand an:

Hat die kulturelle Missbildung unserer Führungskräfte zunächst dazu geführt, dass sie auf ihre eigene Propaganda hereingefallen sind und davon ausgingen, sie könnten die Ukraine ebensoleicht zum Überlaufen bringen wie die ehemalige Deutsche Demokratische Republik, es benötigte nur genug Kisten voll Bananen, so war spätestens das Referendum auf der Krim für sie ein Augenöffner: man kann CNN, wie in T.West's Bericht oben, das Volk beschwallen lassen, alles wäre nur auf russische Gewehre zurückzuführen, selbst wissen sie sehr wohl, dass hier die Leute aus sich heraus und für sich gesprochen haben.

Um so lächerlicher macht Obama sich, wenn er in seiner Presseerklärung bekannt gibt, er habe Yatz zugesagt, die USA sorgen dafür, dass das ukrainische Volk seine Zukunft selber bestimmen könne:

Obama verkündet Sanktionen – – und die nämlichen, die von der EU gekommen sind. Man friert Konten ein, die es gar nicht gibt.

Ein Propagandaschachzug, gerichtet an die Bevölkerungen des Westens.

In der Ukraine nicht von Bedeutung.

Odessa beispielsweise ist für gewöhnlich ein ruhiger und friedlicher Ort.

Es muss wirklich viel passieren, dass die Leute in Odessa sich für Politik interessieren.

Ein umso stärkerer Ausdruck ist es, wenn uns solche Aufnahmen aus Odessa erreichen:

 

Denn wenn an einem Ort wie Odessa eine solche Demonstration stattfindet, für den Ruf nach einem Referendum, dann bedeutet das: die Leute sind bereits fest entschlossen, für ihre Loslösung vom Staat Ukraine zu stimmen!

Sie sollten sich nun gut vorbereiten: die NAZIs sind fest entschlossen, den Willen der Bevölkerung militärisch zu brechen:

Der NAZI kündigt eine Mobilmachung an.

Militär ist nicht sehr gefährlich, es ist unwahrscheinlich, dass es für die Putschisten gegen die Bevölkerung kämpft, umso größer ist die Gefahr, dass die NAZIs ihre eigenen Leute in Uniformen stecken und auf die Bevölkerung loslassen.

Washingtons Stallknecht Steinmeier ist anzumerken, dass er immer weiter in Formulierungsnotstand kommt.

Seine Statements gerinnen immer mehr zu zusammenhanglosem Gestammel.

Wie will man auf Dauer erklären, die Installation eines faschistischen Regimes und einer langsam regelrecht psychopatisch wirkenden Handpuppe Yatz sei Demokratie und Volksabstimmungen illegal?

Psychopathisch ist nicht übertrieben.

Man muss sich mal auf die Mimik und den Tonfall konzentrieren, als Yatz denen, die Referenden einfordern, erklärt, sie seien, und das sagt er so, nirgendwo auf der Welt mehr sicher, seine Nationalgarde würde sie überall jagen:

Man beachte, was für Aussagen von Berlin, Brüssel und Washington unter freier Meinungsäußerung schützenswert sind, und vergleich das mit der Forderung nach einem Referendum, das einzufordern eine tödliche Jagd nach sich ziehen würde, ginge es nach Yatz!

Der Mann redet nicht nur von der Ukraine, er sagt wörtlich, seine Leute werden die "Separatisten" überall auf der Welt ausfindig machen und töten!

Yatz ist so bedeutungslos wie Steinmeier.

Er ist ein Großmaul, ein durchschautes Großmaul, aber was er ausspricht sind die Dinge, hinter denen die NAZIs und hinter denen die USA stehen.

Darum muss man es ernst nehmen.

Macht die Nationalgarde wahr, was Yatz und Tiahnybok absondern, wird es im Osten und Süden der Ukraine sehr bald zu blutigen Kämpfen kommen.

Weitere Referenden, die unsere Putschisten als Usurpatoren ohne Volksbasis vorführen, werden sie mit aller Macht verhindern wollen, und das bedeutet Terror gegen das Volk.

Diese zu unterbinden wird das Russische Militär eingreifen.

Lasst euch von den Steinmeiers und Merkels und GRÜNlingen nicht auf die Seite der Faschisten ziehen!

Share This:

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Comments are closed.