Das Abwägen der Übel

Ich fühle mich nunmehr in alte Zeiten versetzt. In das Paris der 30-ger Jahre etwa, in dem der Kriminalfall Violette Noziere die Boulevardpresse beherrschte, eine Minderjährige, die lange von ihrem Vater missbaucht wurde, als Kinderprostituierte ausging, zuletzt ihren Vater tötete und ihre Mutter fast tötete, da diese immer auf Seiten des Vaters stand, welche die Journaille zum Teufel in Mädchengestalt hochspielte, und die von Leuten wie André Breton und Paul Eluard verteidigt wurde; oder in das alte Wien, von dem Karl Kraus erzählt, die Geschichten über eine Ehefrau, die ihren Mann erschlagen hatte, der sie oft vergewaltigte, und die auch von der offiziellen Presse als Monster gezeichnet wurde, welche überzeugt war, dass ein Ehemann seine Ehefrau nicht vergewaltigen könne, da sie ja seine Ehefrau sei.

In der kurzen Zeitspanne von nicht einmal einem Monat fiel der ganze schöne Putz von der "Nieder-mit-dem Patriarchat"-Brüllaffenfasade, und das Verhalten der Presse und des linken Spektrums lässt sich in einem grausig-ordinären Satz zusammenfassen: "Ja um Moslems wenn geht, dann müssen die Schlampen halt auch mal gegen ihren Willen die Beine breit machen! Ist ja for the greater good!"

Jetzt gipfelt das in der Hetze gegen eine von mindestens 2 mutmasslichen Türken missbrauchten 13-jährige, die in einem Satz ohne sprachliche Beschönigung zusammengefasst werden kann: "Die Russenvotze hat's doch nicht anders gewollt!"

Es gibt mindestens 28 Definitionen von Zivilisation, mir sind jedenfalls 28 bekannt, aber ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das Deutschland von heute ist hinter jede davon zurückgefallen!

Ein Polizist, der bei Sex zwischen erwachsenen Männern und einem 13-jährigen Kind von einvernehmlich spricht, mag ja in den Augen von diversen Linken und GRÜNEN eine Autorität darstellen, aus der Sicht zivilisierter Menschen gehört er sofort suspendiert, da er seiner Aufgabe nicht gewachsen ist.

Auch wenn GRÜNE das lange Jahre propagiert haben, und ich weiß es, ich war dabei, damals, bei solchen Diskussionen, und ich hatte mit Menschen aus der Indianer-Kommune zu tun, einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern kann es nicht geben.

Mir können die GRÜNEN nichts vorheucheln Richtung "Oups, hab ich glatt ganz vergessen" oder "War ja alles nicht so gemeint".

Es war so gemeint, und jetzt, wo der akute Fall eingetreten ist, verraten sie sich ohne es zu bemerken.

Für erwachsene Männer kann es sehr leicht gehen, eine 13-jährige zu manipulieren, ihre Neugierde, Unerfahrenheit und Unsicherheit auszunutzen.

Sie lässt sich auf Dinge ein, an denen sie Zweifel hat, eine spontane Abwehr, aber passt sich der Situation an.

Sie zu beeindrucken und erst hinterher wird sie sich bewusst, was mit ihr geschehen war.

Der journalistische und der linke Pöbel, ein anderes Wort habe ich für solche Menschen nicht, stürzt sich auf sie, sie habe ja gelogen.

Mag gut sein. Aber lügt sie, so lügt sie nicht andere an, sondern es ist ein komplizierter Prozess, das Erlebte zu verarbeiten, zwischen von sich fern halten und durch Bilder übertünchen, gleichzeitig Stückchen an sich ran lassen und ein Bewusstsein davon zu bilden.

In den Reaktionen der anderen auf was sie erzählt spiegelt sie sich nur und ihr Geist tastet das Spiegelbild gewissermaßen ab.

Sicher ist, dass sie für den Rest ihres Lebens einen Schaden hat und niemals wieder unbedarft fremden Menschen begegnen kann. Sie wird Zeiten haben, in denen sie nicht mehr weiß, wer sie ist und Zeiten, in denen sie nicht sein will, wer sie ist, und das ihr gesamtes Leben lang.

Darum heißt es Missbrauch: weil Gebrauch davon gemacht wird, dass ein  13-jähriges Mädchen gar nicht entscheidungsfähig in der Sache ist und man sie einfach konsumieren und hinterher wegwerfen kann.

Sie kommt als Mensch darin nicht vor.

Die Presse geht soweit, zu lügen, obwohl es für die keine psychologischen Erklärungen gibt, der Staatsanwalt habe dementiert.

Selbst wenn er hätte, würde es nichts belegen.

Aber er sagt etwas ganz anderes:

https://soundcloud.com/sputnik-de/madchen-aus-marzahn-staatsanwalt

Was diese Sorten Linke "Kampf gegen Rechts" nennen, ist vollkommen inhaltsfreies und prinzipienloses Gewinnstreben.

Sie kleben an Fleischtöpfen, und Rechts ist die Konkurrenz, welche sie davon verdrängen kann.

Oder sie wollen an diese Fleischtöpfe herankommen, und Erfolge von Rechten vermindern die Chancen.

Eines sollte ihnen langsam klar werden: Der einfache Durchschnittsbürger kann kaum etwas beeinflußen, für ihn gibt es immer nur die Wahl des geringeren Übels.

Mit jedem neuem Ereignis erscheint das Spektrum von Merkel bis Linksradikal als das größere!

Weiter rechts als der Rahmen des Grundgesetz erlaubt können sie eh nicht gehen.

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