Damaskus-Paris

Das einst so wunderbare Frankreich, von dessen Sprache man sagt, sie klingt wie Musik, ist wahrlich nicht zu beneiden!

Das Jahr 2015 begann mit einem Terroranschlag und es endet mit einem Terroranschlag.

Öffnen Sie ihre Augen – dies ist, so brutal das klingen mag angesichts der Opfer und der verheerenden Situation, in welche die Pariser Menschen nun geraten sind, die beste Gelegenheit zu lernen, was ein echter und was ein gefaketer terroristischer Angriff ist!

Erinnern Sie sich an die Charlie-Hebdo-Geschichte.

Alles in der Folge lief nach Plan, wie nach einem gut trainierten Drehbuch, Action und Schwülstigkeit gaben sich die Hand wie man es von Roland Emmerich gewohnt ist, sollte man Zeit mit dessen Filmen verschwenden.

Der Top-Act: die Politik des Westens feiert sich bei einem Fototermin vor dem Hintergrund eines Millionenmarsches!

Heute: Verwirrung, Chaos, Hilflosigkeit!

Kein Marsch entlang der Champs-Élysées, sondern Ausgangssperre, der nationale Notstand.

"Mein Gott" steht in die überrumpelten Gesichter der politisch Verantwortlichen geschrieben, "davon wussten wir ja überhaupt nichts!"

Pathetische Erbärmlichkeiten aus Washington, eine konfuse Presse.

Keine Ausweise, keine sofortigen Fahndungsfotos um die zähnefletschende Rotte auf ein kleines Mädchen wie Hayat Boumeddiene hetzen zu können.

Sie zittern. Sie haben Angst. Sie sind ratlos.

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