D.O.A.- A Right of Passage

Einem Bankräuber, der 1,5 Millionen D-Mark erbeutet hatte und nachdem er diese irgendwo versteckt hatte geschnappt worden war, machte der Richter nach 2 1/2 Jahren das Angebot: wenn er sagt, wo die Beute ist, würde er nach Verbüßung der Hälfte seiner Haftzeit auf Bewährung entlassen. "Wissen sie Herr Richter," antwortete der Bankräuber, "auch wenn ich 6 Jahre sitze, mache ich verglichen mit dem, was ich in dieser Zeit durch Arbeit verdienen könnte, immernoch ein gutes Geschäft."

Sagen wir, der Bankräuber ist ein Realist und ein Leben in Deutschland ohne ausreichend Geld unterscheidet sich für ihn nicht vom Knast.

Die Geschichte ist nicht erfunden, sie trug sich tatsächlich zu. Er war eigentlich ein ehrlicher Kerl. Aber er gilt als Verbrecher. Er hat ja auch ein Verbrechen begangen, so zynisch das klingt, ein gerades Verbrechen, ein männliches, wenn man so will.

Mehr als schmutzig wird es, wenn die Gschäftlmacher sich politisch inszenieren. Weil man auf diese Weise sich nicht nur aus Egoismus einfach anderer Leute Eigentum widerrechtlich aneignet; man zieht fremde Menschen in etwas hinein, wovon diese keinen Nutzen haben, im Zweifelsfalle sogar Schaden, um abzusahnen.

Im Falle Pussy Riot ist es besonders verwerflich. Sie geben sich skrupellos zum Schaden ihres ganzen Landes her und womit dieses in Zusammenhang steht, und sie beuten dafür die Erinnerung an eine Bewegung aus, für deren Gegenteil sie stehen.

Das Geschäftskonzept "Pussy Riot" fängt an sich auszuzahlen: der Name ist eine angemeldete Trade Mark und der amerikanische Markt wird mit PR-bedruckten Produkten geflutet. Die westlichen Medien investieren in die Inszenierung eines künstlichen Hypes, der darauf abzielt, Russlands Ruf in der amerikanischen Bevölkerung schlecht zu halten. Sie sind Teil des imperialistischen Krieges, obwohl ich hier einräume, dass sie mit Sicherheit zu blöd sind, letzteres zu begreifen. Die Pfeife Medwedew japst etwas von wegen: "Wenn ich Richter wäre, dann würde ich PR frei lassen". Tzja, ist er aber nicht, und es steht zwar einer Privatperson schon, aber einem führenden Politiker nicht zu, eine Entscheidung der Justiz seines Landes öffentlich zu rügen. Es ist sogar gefährlich, weil er als politischer Repräsentant der Nation Misstrauen in die Justiz seines Landes schürt. Die Anwälte können beim Präsidenten eine Begnadigung erbitten.

Zeit, die gute alte Dokumentation von 1981 des polnisch-amerikanischen Filmemachers Lech Kowalski über die letzte USA-Tour der Sex Pistols vor dem Hintergrund der Punk-Bewegung Ende der 70ger Jahre mal wieder unter die Leute zu bringen.

VHS Rip, wodurch die technische Qualität der Datei mager ist. Andererseits passt das sehr gut zum Inhalt des Films.

Mit Auftritten (Musik) von:

The Sex Pistols, The Dead Boys, Generation X (with Billy Idol), The Rich Kids, X-Ray Spex, Sham 69, The Clash, Iggy Pop, Terry and Augustus Pablo.

Nutzer in Deutschland und USA benötigen Firefox mit dem Add-On:

http://www.unblocker.yt/

um den Video auf YT zu sehen.

Er kann heruntergeladen werden hier: http://thepiratebay.se/torrent/7791412

 

 

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