• Category Archives Ukraine
  • Seit gestern gehört uns Kiew, ab morgen die ganze Welt!

    Remember?! Friedliche Proteste 18.Februar 2014 in Kiew, Mutti Merkels Freunde!

     

    Friedliche Proteste in Berkeley CA. 01.Februar 2017, Mutti Merkels Partner:

     

     

    Was haben beide gemeinsam?

    Mutti Merkels Boß:

    dessen offspring an der Uni Berkeley studiert:

     

    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

     

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  • Offener Brief an das Merkel

     

     

     

    Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,

    ich war ja noch nie mit einer Bundesregierung einverstanden, aber eine Bundesregierung, deren Mitglieder und Mitarbeiter kollektiv zu blöd sind ein Telefon zu benutzen, hatten wir dann doch noch nicht.

    Gehen Sie also bitte auf die Straße, fragen Sie ein x-bliebiges 11jähriges Mädchen, wie das geht, die kann Ihnen das erklären!

    Sie können auch einen  Buben fragen, wenn Ihnen das lieber ist, der wird's Ihnen sicher auch gerne erklären!

    Da Sie bisher noch nicht gelernt haben, wie man ein Telefon benutzt, können Sie nicht in der USA an zuständiger Stelle anrufen, um sich die Executive Order, über die Sie sich beschweren, erklären zu lassen, also mache ich das mal.

    Es geht um 7 Länder.

    Dabei geht es nicht um Moslems. Die Einreisebeschränkungen betreffen die Menschen aller Religionsgemeinschaften, die in diesen Ländern vorzufinden sind.

    Der Grund ist, dass es außer dem Iran alles Länder sind, die besonders stark von IS, al Kaida usw. betroffen sind. Sogenannte Hotbeds.

    Da die staatlichen Strukturen dieser Länder stark funktionseingeschränkt sind, oder wie in Libyen und Somalia, kaum vorhanden, ist die Überprüfung sogenannter passportholder aus diesen Ländern sehr schwierig.

    Die Überprüfung iranischer passportholder ist aus anderen Gründen ebenso schwierig für die Behörden der USA.

    Die zuständigen Behörden der Vereinigten Staaten arbeiten daran, eine Vorgehensweise zu entwickeln, die eine sichere Überprüfung ermöglicht. Das benötigt aber Zeit, geplant ist zwischen 1 und 3 Monaten.

    Ziel ist es, die Einreise von Mitgliedern benannter Terror-Organisationen zu verhindern.

    Bürger die doppelte Staatsbürgerschaft haben, wie etwa das GRÜNE Großmaul mit iranischen Wurzeln Omid Nouripour, sind nicht davon betroffen, da diese über die Zusammenarbeit mit den Behörden, in diesem Falle den deutschen, des andern Landes in der Regel überprüft werden können. 

    Nebenbei Frau Bundeskanzlerin: sind Sie nicht befähigt, derart simple Grundlagen staatlichen Handelns zu begreifen, treten Sie bitte zurück, Sie sind für das Amt der Bundeskanzlerin nicht qualifiziert!

    Sie können sich das ganze ausführlicher vom Pressesprecher des Weißen Hauses erklären lassen hier:

    Sollten Ihre Englischkenntnisse nicht ausreichen, der Pressekonferenz zu folgen, können Sie es sich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers übersetzen lassen, das ist im Ihrem Amt zur Verfügung stehenden Service enthalten!

     

    Über Ihre Freundschaft mit der NAZI-Uke zu Ihren Seiten äußere ich mich hier nur so weit: Sie sprechen nicht in meinem Namen!

     

    Jeder Hochachtung bar,

    Johannes Löw

     

     

     

     

     

     

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  • Merkel uns Hollande gehen zum offenen Faschismus über

     

    Soweit es Hollande betrifft ist das unter Berücksichtigung geltender Gesetze freilich nur eine Lachnummer – ein Mann, der 4 Monate davon entfernt ist, mit einem gewaltigen Tritt in den Steiß aus dem Amt katapultiert zu werden!

    Aber Vorsicht, im Faschismus gilt kein Recht!

    In Deutschland sind wir die glücklichen Gewinner mit der Auswahl für 2017

    a: Merkel regiert weiter mit  den Grünen;

    b: wir bekommen das selbe in rot-rot-grün; hierbei wird die Gysi-Kipping-Meute alle kritischen Stimmen in der Linken neutralisieren, aber dafür verkauft man als Fortschritt Blödsinn wie Veganerfraß auf Staatsbanketts zu servieren und eine gruselige Gestalt des Typs Lamya Kaddor zur Bundespräsidentin zu machen.

    Hier muss man einschränken, dass im Krieg nicht gewählt wird, was uns weiterhin schwarz-rot unter Merkel beschert.

    Wie auch immer, für die Lebensrealität kann es uns eh egal sein.

    Wie komme ich darauf? Keine gemeinsame Pressekonferenz der "Normandie 4", keine gemeinsame Darlegung nach dem Syrien-Gespräch ohne Merkels Nazi-Pitbull Poroschenko.

    Das macht das Ende jeder Kompromissmöglichkeit sichtbar. So spricht man nicht als Diplomat, man raspelt immernoch irgendwie Süßholz, diese Tatsache an sich ist eine eindeutige Aussage!

    Merkels Beitrag auf ihrer Pressekonferenz ist eine gutmensch-sabbernde Kriegserklärung! Ein verlogener Dreck, mit dem der Angreifer sich als rechtmäßig tarnen will.

    Sie folgt auf den Fuß der ebensolchen feigen – feige, da diese heulsusige Selbstdarstellung eines Völkermörders, der im Begriff ist, einen Weltkrieg zu entfachen alleine ästhetisch so ekelerregend ist – Kriegserklärung Kerrys:

     

     

    Die von der ukermärkischen Kröte gewünschten Sanktionen beinhalten das Verbot russischer Medien in der EU.

    Das Verbot russischer Medien ist ein Vorbote zur Generalsäuberung gegen unabhängige, realitätsorientierte Medien, wie diesen Blog hier, um die totalitäre Einheitspropaganda der Konzernmedien unwidersprochen in die Köpfe der Menschen hämmern zu können!

    In den USA wird seit geraumer Zeit diskutiert, dass das Geschwätz um "russische Hackerangriffe auf die Wahlen" zur  Vorbereitung gehört, einen Wahlsieg Don Trumps zu verhindern, gewinnt er, warn's die Rußen und die Wahl ist ungültig, mit allen Mitteln ist Hillary zur Imperatorin zu krönen.

    Ähnliches ist von den nächsten Wahlen in Frankreich zu erwarten, sollte Marine LePen und die kulturkonservative aber wirtschaftlich sozialistische FN anders nicht verhindert werden können.

    Wenn es überhaupt noch zu Wahlen in Frankreich kommen wird.

    Der Brexit konnte noch rechtzeitig zur Show-Veranstaltung ohne Wert umgewendet werden,  meiner Ansicht nach, indem man den Eton-Schüler Boris Johnson als Agent platziert hatte. Vielleicht fällt dem einen oder anderen auf, dass Johnson der einzige Brexit-Politiker ist, dem das einen Karrierekick beschert hat.

    In Frankreich wird das nicht gehen, dort wendet man den "Alles Rechte"-Trick an, in diesem Sinne muss begriffen werden, dass die EU nun eine Medienkampagne gestartet hat, sogenannte Rechte Parteien seien von Russland unterwandert.

    Es ist so weit, Leute, die Spiele sind eröffnet und das notorisch opportunistische Deutschland steht mal wieder auf der falschen Seite!

    Andere EU-Länder schrecken noch davor zurück.

    Man muss jetzt aber täglich mit dem Schlimmsten rechnen!

     

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  • Straßenszenen von der Krim September 2014

    Da ich ja ein sogenannter professioneller Fotograf bin waren meine Bilder von der Krim eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt.

    Ich bin da einfach nur rumgelaufen und habe Schnappschüsse gemacht, ohne mich um Winkel, Ausschnitt, Perspektive etc zu kümmern, was für professionelle Fotografen durchaus verpflichtend ist.

    Auf german-foreign-policy.com habe ich jetzt aber einen Artikel gelesen, der folgenden Satz beinhaltet: " Zudem hätten die westlichen Staaten neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen, weil Moskau die Krim in ein "Konzentrationslager" verwandelt habe." meint der größenwahnsinnige Poltergeist Poroschenko.

    Mit der Einschätzung Steinmeiers in dem Artikel bin ich inhaltlich nicht d'accord, aus dem einfachen Grunde, da ich es eher so sehe, dass Merkel und Steinmeier das bekannte "guter Bulle böser Bulle"-Spiel abziehen. Die ukrainische Regierung wäre viel zu schwach, Berlin zu spalten. Auf internationaler Ebene wissen ja alle, dass die nichts weiter als kleine Hinterhof-Gangster sind, welche alleine durch die EU und die USA gehalten werden. Sie sind sozusagen wie Patienten, die am Tropf hängen. Kein Mensch nimmt sie ernst, im Gegensatz zur durch die Presse "informierte" Bevölkerung wissen Diplomaten schon meistens, was tatsächlich gespielt wird, sie sind schließlich Beteiligte, und die Ukraine hätte man längst verhungern lassen, würde man sie nicht gegen Russland einsetzen können.

    Nuuu, wie dem auch sei, ich hab mich jetzt doch entschlossen, dann zeig ich halt mal ein paar mehr Bilder aus dem "Konzentrationslager"; 3 aus Bachtschyssaraj hatte ich ja schon in die letzten beiden Artikel gepackt, jetzt noch ein paar von anderen Orten. Wir werden in Zukunft sicherlich mit Märchenstunden von der "annektierten Krim" des Typs "Poroschenko" durch unsere kranke Presse belästigt werden.

    Alles Bullshit. Die Krim hat genau 2 Probleme: erstens die Subversions- und Diversantentätigkeiten Kiews. Zweitens die Aggressionspolitik des Westens, vor allem aber der EU, welche schlicht die Entscheidung der Leute auf der Krim, sich von der Ukraine zu lösen und Russland anzuschließen, nicht akzeptieren und die Leute ihrem Willen zwingen will.

    Das alles hat natürlich schädliche Auswirkungen auf den Alltag der Menschen.

    Poroschenko weiß das, der einer Administration, sollte man von so etwas in der Ukraine überhaupt reden können, vorsteht, die die Ukraine in ein Völkergefängnis verwandelt hat – das Wort KZ ist Blödsinn, wenn es um eine Territorium dieser Art geht. Und wenn jemand die Krim zum "KZ" gemacht hat, dann die Poroschenko-geführte Regierung, denn es ist die Ukraine, welche den Krimbewohnern die Wege abschneidet, zeitweilig die Energieversorgung, die Handelswege für Nahrung und andere notwendige Güter, es ist Russland, welches die Versorgung vom russischen Festland aus organisiert, einschließlich des Baus einer Brücke.

    Es ist die Ukraine, welche Terroristen auf die Krim schleust oder auf der Krim aktiviert, wie beispielsweise die Medschli.

    Poroschenko weiß das, Steinmeier weiß das auch.

    Und  die BILD-Zeitung weiß es, die kräftig sich ins Zeug legt, dafür zu sorgen, dass das Leben auf der Krim schlechter wird und die Fortschritte beim Wiederaufbau behindert werden.

    Es ist der Klassiker: man tränendrüst etwas von "Demokratie, Freiheit und Menschenrechten", die Freiheit, welche man meint, ist, für die geopolitischen Interessen des Westens zu sterben, die Demokratie, die man meint, die Agenten des Westens zu unterstützen, und die Menschenrechte, die man meint, das Recht, dem Westen zu dienen.

    Hier kommt noch ein weiterer Klassiker hinzu, ethnische und religiöse Konflikte zu schüren, die es ohne den Westen überhaupt nicht gäbe. Und auf der Krim nicht geben wird.

    Die Bilder sind genau 2 Jahre alt. in Zwischenzeit hat sich, was ich gehört habe, vieles weiter verbessert.

     

    Beginnen wir mit dem Nachteben in Sevastopol. Etwas wenig Strom, was daran liegt, dass die Krim damals noch von der Ukraine aus versorgt wurde, heute besser, da Russland eine Stromversorgung für die Krim gebaut hat!

    OK, wir sehen, in Sevastopol alles völlig normal, könnte auch Italien oder Spanien sein, ist aber die Krim.

     

    Number next Wenden wir uns dem Nachmittag in Yalta zu:

    So, diese Auswahl reicht jetzt erst einmal für das quod erat demonstrandum, dass das Leben auf der Krim seinen völlig normalen Gang nimmt, was der faschistische Drecksarsch Poroschenko von seinem Herrschaftsbereich, wo der Staat, oder was als solcher dort gilt, Krieg gegen die Bevölkerung des eigenen Landes führt, gedeckt, unterstützt und gesponsert von Berlin und der EU, definitiv nicht behaupten kann.

    Was mich dazu führt noch einmal zu warnen: lasst euch von dem sozialdemokratischen NAZI-Knecht Steinmeier nicht einlullen! Der weiß genau alles auch, was ich weiß, nur noch mehr, wollte er also tatsächlich etwas Gutes leisten, müsste er vehement gegen die Sanktionen und für die Separation der Krim eintreten!


    Er müsste öffentlich machen, wie er den Putsch in Kiew erlebt hat und aussprechen, was für mörderische Verbrecher dort an der Macht sind.

    Das Blut, das in der Ukraine fließt, klebt ebenso an Steinmeiers Händen wie er mitverantwortlich dafür ist, dass der Wiederaufbau der Krim permanent an von außen herangetragene Erschwernisse stößt!

     

    PS: es kann jeder gerne die Fotos für nicht-kommerzielle Zwecke unter Angabe der Quelle weiterverwenden.

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  • Sommer, Sonne, Kriegstreiber

    Das ist ein Foto, welches ich September 2014 vom Khan-Palast auf der Krim, ein beliebtes Ausflugsziel, gemacht hatte.

    Die Leute waren froh, dem ukrainischen Chaos entkommen zu sein, Russland hatte bereits sehr viel in die Renovierung dieses Ortes investiert und die Arbeit war schnell vorangegangen.

    "Es gibt auch Tartaren, die Ärger machen wollen, aber das sind nur sehr wenige." informierte mich der Leiter der Site.

    All die Jahre hindurch, die die Krim von Kiew aus regiert wurde, hatten die Tartaren Anträge gestellt um Unterstützung, keiner wurde auch nur bearbeitet.

    Russland hat sehr schnell reagiert.

    Außer der Investition in die historischen Sites wurde ihnen auch Entschädigung gewährt für die Zeit der Umsiedlung.

    Kiew hatte ab und zu etwas in Aussicht gestellt, aber de facto keine Kopeke bezahlt. Irgendwann in der Zukunft, wenn es der Wirtschaft besser gehen wird, war die Vertröstung.

    Vieles auf der Krim war in der Zeit der "unabhängigen Ukraine" verfallen, der Wiederaufbau begann sofort nach der Wiedervereinigung mit Russland.

    Jetzt bekommen sie Zuwendungen und Darlehen, um sich bescheidene Geschäftstätigkeiten aufzubauen.

    Ich habe das hier schon öfter erwähnt: während der Majdan-Zeit wurden salafitische Agitatatoren auf die Krim geschickt, um die Tartaren zu unterwandern und aufzuwiegeln.

    Gerüchten zu Folge, ich konnte das nie verifizieren, wurden in Rumänien auf einem NATO-Stützpunkt 4000 salafitische Söldner stationiert, um im Falle eines Tartaren-Aufstandes bewaffnet losschlagen zu können.

    Dieser Aufstand fand nie statt. Die Salafiten wurden abgelehnt.

    Von Kiew aus agieren die sogenannten Medschli, eine terroristische Tartaren-Organisation, die in der Tartaren-Bevölkerung der Krim keinerlei Fuß fassen kann.

    Unsere berüchtigte Völkermord-Journaille von der Springer-Presse hat sich wohl einen Sommerurlaub auf der Krim gegönnt.

    BILD verbreitet einen Video, in dem 2 komplett bedeutungslose Kanaillen interviewt werden als auch die Tochter eines bekannten, jetzt inhaftierten Medschli-Terroristen.

    Ich will die Dreckschleuderei nicht verlinken, hier die URL:

    http://www.bild.de/video/clip/krim/die-angst-der-krim-tataren-47723136,auto=false,auto=true.bild.html

    BILD, in unserem Falle ein gewißer Peter Tiede, geht davon aus, dass sowieso in Deutschland niemand eine Ahnung hat, was auf der Krim los ist, also kann man mal wieder das Bild erzeugen, die Tartaren würden unterdrückt und seien ganz arm dran.

    Sie sind es nicht, sie sind den Rußen gegenüber sogar in gewißer Weise privilegiert, da diese keine Zuwendungen als Entschädigung für frühere Geschehnisse erhalten.

    Eine dieser Kanaillen labert Stuss, dass man in der Schule Russisch lernen müsse, Krim-Tartarisch aber eine vom Aussterben bedrohte Sprache sei. Das war immer so, es ist auch völlig normal, dass man in der Schule die Landessprache lernt, es war auch immer so, dass die Sprache der Krimtartaren gelehrt wird, niemand wird daran gehindert, beide Sprachen zu lernen.

    Irgendetwas labert dieser Herr Tiede davon, dass die Tartaren bereits seit 1000 Jahren auf der Krim siedeln.

    Ja, stimmt, die sind mit der Goldenen Horde gekommen. Das ist wohl so ungefähr 1000 Jahre her.

    Herr Tiede will natürlich andeuten, die Rußen würden die Tartaren völkerrechtswidrig vertreiben wollen, eigentlich hätten die Rußen auf der Krim überhaupt nichts verloren.

    Vor den Tartaren, vor Dschingis Khan, hatten Griechen und andere auf der Krim gesiedelt. Römer sind auch mal welche vorbeigekommen. Das war in der Zeit des römischen Reiches. Vielleicht will Tiede ja die Krim für die EU beanspruchen, so viele EU-Vorfahren wie schon in der Antike die Krim besuchten…

    USW.

    Dieser Bericht des Herrn Tiede ist einmal mehr eines der ekelerregenden Beispiele, wie die deutsche Presse es nicht lassen kann, die deutsche Bevölkerung auf den Krieg gegen Russland vorzubereiten.

    Es wird so getan, als habe man vor Ort recherchiert, aber in Wirklichkeit hat man komplett alles, was die Tartaren auf der Krim betrifft, ausgeblendet und mit 2 x-beliebigen Strichern und einer Tochter eines Terroristen eine Fake-Bericht gestaltet. Diese 3 Personen repräsentieren noch nicht einmal 1% der Krim-Tartaren!

    In letzter Zeit wird Steinmeier mal wieder als Friedensengel inszeniert, der die "russisch-ukrainischen" Probleme lösen will.

    Mich kann dieser sozialdemokratische Bürokratenschädel nicht täuschen: Steinmeier hätte nämlich tatsächlich die Möglichkeit, etwas zu bewirken!

    Wir erinnern uns: er hatte mit dem polnischen und dem französischen Außenminister in Kiew Februar 2014 ein Abkommen der friedlichen Beilegung der Majdan-Krise ausgehandelt, sich dann aber den Erfordernissen für den Erfolg des faschistischen Putsches unterworfen!

    Will er etwas tun, dann kann er damit beginnen, die Wahrheit zu sagen darüber, was damals, im Februar 2014, in Kiew hinter den Kulissen geschah!

    Denkt nicht einmal daran! Steinmeier ist Teil des Problems, er kann nicht Teil der Lösung sein! Er ist eben nur der sozialdemokratische Teil: mit dem Mund von Frieden reden, mit den Händen Krieg vorbereiten!

     

    Ein weiteres meiner Bilder aus dem Örtchen Bakhchysarai🙂

     

     

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  • Saddam Erdogans heilsamer Schock

    Falsche Freunde sind schlimmer als echte Feinde.

    Als echte Feinde standen sich die Warschauer-Vertrags-Staaten und der NATO-Pakt gegenüber.

    Sie waren echte Feinde, denn sie basierten auf miteinander unvereinbaren Wirtschaftskonzepten und waren an gegensätzlichen Staatszielen orientiert.

    Sie folgten unterschiedlichen Philosophien.

    Man nennt diese Welt heute bipolar. (Das klingt irgendwie nach manisch-depressiv.)

    Genau genommen war die damalige Welt aber multipolar.

    Neben oder zwischen diesen beiden Machtblöcken – – –

    Ich sollte das besser formulieren: der Planet Erde war multipolar aufgeteilt.

    Die beiden traditionell Machtblöcke bezeichneten Gebilde, sie waren 2 Welten auf einem Planeten. Dazwischen gab es aber die im Wesentlichen von der Bundesrepublik Jugoslawien geführte "Gemeinschaft unabhängiger Staaten", ein lockerer Zusammenschluss auf unterschiedlichste Weise organisierter Länder, und es gab als nochmals eigenständige Welt die Volksrepublik China.

    Es gab kleinere und größere Länder, die eigentlich nirgendwo verbindlich dazu gehörten.

    Beide großen Machtblöcke, der sogenannte Ostblock und der komischerweise normalerweise nicht Westblock genannte Westblock buhlten um die Gunst der Länder, die nicht zu ihnen gehörten oder nutzten die internen Klassenkämpfe, um sie auf ihre jeweilige Seite zu ziehen.

    Dabei nutzte der Westen die jeweils herrschende Klasse, der Osten die Befreiungsbewegungen als Verbündete im Land.

    Sehr grob, linolschnittartig dargestellt. Die Aussage, um die es dabei geht ist, dass mit einigen Ausnahmen jeweils die nationalen Kräfte, die dem einen oder andern Block nahestanden, unterstützt wurden, es sich aber, wenn man so will, vor allem um Manipulationen der internen Kräfteverhältnisse handelte.

    Direkte Interventionen, wie beispielsweise der Vietnamkrieg, waren selten.

    Mit der Kapitulation der KPdSU und dem Zerfall erst des Ostblockes und dann der UdSSR änderte sich das schlagartig.

    Da nun global Verwirrung herrschte und dem Westblock kein nennenwerter Feind mehr gegenüber stand, ging der Westblock zur offenen Aggression über.

    Als Symbolfigur dieser Entwicklung kann man Saddam Hussein sehen.

    Als CIA-Agent hatte er die Aufgabe zunächst die Politik der Baath-Partei im Sinne des Westens zu beeinflußen und dann als Präsident für den Westen eine Stellvertreterpolitik im Nahen Osten zu betreiben.

    Aber Saddam war auch sein eigener Herr.

    Er stellte sich mit dem Westen ebenso wie mit der UdSSR gut.

    Das Land führte er autoritär, sehr brutal aber auch sehr erfolgreich. Der Irak erreichte unter ihm das Niveau westlicher Industrienationen.

    Der Westen hielt ihn, weil er für ihn den Stellvertreterkrieg gegen den Iran führte.

    Saddam hatte aber auch das Problem, das alle haben, die in kurzer Zeit große Erfolge zeitigen, nämlich sein Land in die Schuldenfalle getrieben.

    Warum diesen ganzen Sermon noch einmal erzählen?

    Weil eben unser verehrter Sultan Recep Tayyip Erdoğan erstaunliche Ähnlichkeiten aufweist!

    Für mich reichen die Anhaltspunkte, die wir mittlerweile zusammentragen können, aus, um meine Vermutung, die USA hatten versucht ihn wegzuputschen, bestätigt zu sehen.

    Die wichtigsten dabei sind die Reaktionen des Westens.

    Zunächst in der Putschnacht, als eine offensichtlich vorbereitete Berichterstattung von vollendeten Tatsachen ausging, der zu Folge Erdogan sich auf der Flucht nach Deutschland befände und das Militär die Kontrolle habe.

    Die Begründung der Putschisten, das Widerholen der immer gleichen Floskeln von wegen "Demokratie" und Glump und Zeug, die mal wieder verteidigt würden.

    Davor konnte Erdogan eigentlich tun und lassen, was er wollte, die Presse war immer auf seiner Seite, die westliche Politik unterstützte ihn in allem.

    Er hat sich immer Verbündete gesucht, die ihm bei der Erreichung seiner Ziele nutzen.

    Nun wird er nach und nach zum schrecklichen Diktator, obwohl er sich eigentlich in keiner Weise anders verhält als vorher und auch keine anderen Ziele verfolgt.

    Der sogenannte Flüchtlingsdeal wird in der für diplomatische Hergänge üblichen Geschwindigkeit liquidiert.

    Das Dementi des türkischen Außenministeriums, die US-Atomwaffenstation Incirlik auch für Russland zu öffnen, war kein Dementi: „Wir werden mit jedem kooperieren, der gegen die Daesh kämpft. Wir tun dies schon für eine Weile, und wir öffneten die Luftbasis Incirlik für diejenigen, die im Kampf gegen die Daesh aktiv vorgehen." wird der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zitiert.

    Für meine Ohren klingt das nach Diplomatensprech für "Amis verpisst euch!"

    Besonders wenn man es in Zusammenhang mit weiteren Formulierungen des türkischen Außenministers bringt: „Putin sagt ihnen (den westlichen Ländern – Anm. d. Red.) die Wahrheit ins Gesicht, die Wahrheit über ihre Irrtümer und Fehltritte. Ihrerseits halten sie Russland und die Türkei für Länder der zweiten Sorte. Und sie ärgern sich, wenn diese ‚zweitklassigen Staaten’ es wagen, Kritik gegen sie zu richten.“ (zitiert nach Sputnik-News)

    Im gleichen Interview nimmt er eindeutig Stellung zu den Ereignissen in der Ukraine: " „Schauen Sie, was mit der Ukraine passiert ist. Sie haben das Land stets bedroht und gezwungen, zwischen ihnen (dem Westen – Anm. d. Red.) und Russland zu wählen. Sie sagten, ‘du wirst entweder mit uns sein oder mit Russland’. Diese Herangehensweise taugt nichts. Was heute in der Ukraine passiert, ist die Widerspiegelung des Hauptproblems in der Region“.

    Das ist besonders wichtig! Ich habe dieses Jahr mehrfach darauf hingewiesen, dass die NATO einen Krieg gegen Russland entweder auf der Krim oder in Syrien provozieren will.

    Um Krieg über Syrien zu forcieren müsste sie von der Türkei aus agieren.

    Wahrscheinlich war der Putsch im Rahmen der Vorbereitungen dazu gedacht.

    Sein Scheitern machte diesen Plan zunichte.

    In den letzten Tagen hörten und lasen wir von Terroranschlägen, die auf der Krim geplant und vereitelt wurden. Was auch immer es war, es geschah etwas, das die Spannungen zwischen Moskau und Kiew anheizen sollte!

    Die Stellungnahme des türkischen Außenministers lässt keinen Zweifel offen, dass mit einer Kollaboration der Türkei nicht gerechnet werden kann.

    Aus meiner Sicht hat die Türkei außenpolitisch die richtigen Konsequenzen aus dem Putsch gezogen.

    Ich begrüße das sehr!

    Innenpolitisch ist die Frage nicht so leicht zu beantworten.

    Zunächst muss der interne Krieg gegen die Kurden schleunigst aufhören und der Friedensprozeß wieder aufgenommen werden.

    Natürlich hat der Putsch auch die politische Handlungsfähigkeit der fortschrittlichen Kräfte in der Türkei extrem geschwächt.

    Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt, aber klar ist, dass man sie nicht aus geopolitischen Interessen dem Sultanat opfern darf.

     

     

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  • Erst kommt der schlechte Geschmack, dann der Krieg

    Ich habe den sogenannten "European Song Contest", das Festival des talentfreien Grölens, Japsens und Jaulens, nicht verfolgt. Ich habe für solchen Müll keine Zeit.

    Aber bitte, wem es Spaß macht, nur zu.

    Ich will ja gar nicht behaupten, diesen Abend sinnvoller verbracht zu haben.

    Erst hatte ich mir den letzten Godzilla-Film abgesehen, danach noch einen Film von Lucio Fulci, den hier:

    don't torture a duckling

    Auch schlechter Geschmack vielleicht, aber cooler schlechter Geschmack. In dem Film werden lauter kleine Buben ermordet, die Polizei jagt Außenseiter, das Dorf will die lynchen, am Ende stellt sich heraus, dass der Priester der Mörder ist, der die Buben umbringt, damit sie in den Himmel kommen und nicht sündige Erwachsene werden, die in der Hölle landen.

    Was soll ich sagen, ich werte nicht, was besser sei, den Abend mit minderwertigen Pseudo-Schlagern oder mit nuklear aufgeladenen Monstern und Kindermördern zu verbringen.

    Ob ich mir diesen Film angesehen habe, weil dies das Wochenende ist, Pfingsten, an dem die Christenheit eigentlich die Entstehung ihrer Kirche feiern soll, mag dahin gestellt sein.

    Gehen wir zu Nietzsches Geschichtsinterpretation zurück, so feiern die Christen eigentlich, dass sie das römische Reich zerstörten.

    Eine derzeit mitte-rechts populäre Interpretation des Unterganges Roms ist, dass die Einwanderung in das Reich den Untergang verursachte.

    Das halte ich allerdings für ziemlichen Blödsinn. Alleine, weil das Römische Reich aus hunderten von Stämmen und Völkern bestand und nur über komplizierte politische und militärische Organisation zusammengehalten werden konnte.

    Die Schulgeschichte, es wäre an Dekadenz und Intriganz zugrunde gegangen, halte ich für arg verkürzt.

    Nietzsche geht es von der Ideologie her an. Das wirkt auf mich am plausibelsten.

    Die Machtübernahme des Reiches durch die orientalische Religion des Christentums als primäre Ursache klingt für mich sehr logisch. Und wir können es in der Gegenwart erkennen.

    Die Produktivkraft war im römischen Reich frei und kreativ bis das Christentum sie erstickte.

    Europa wuchs zu neuer Blüte heran, als es begonnen hatte, das dogmatische Christentum zu überwinden. Sprich, die Zeit der italienischen Renaissance, in der die Europäischen Völker begannen sich abzuwenden von der Jenseits-Perspektive hin zu einer Diesseits-Perspektive war der Beginn dessen, was Marxisten eigentlich immer anstrebten ehe sie Linke wurden: die Befreiung der Produktivkraft!

    Wissenschaft, bildende Künste, Musik, Literatur, Handwerk und Architektur, alles wurde auf einmal von der bloßen Bedürfnisbefriedigung und der Furcht vor dem Tode frei gemacht und zur Gestaltung des aktuellen Lebens.

    Die Überwindung der Religion bedeutet nicht, das Jenseitige oder Gott leugnen zu müssen. Man kann auch an die Schöpfung durch den einen, allmächtigen Gott glauben. Aber warum sollte ein Gott eine Welt erschaffen und Menschen, die gebeugt von Schuld und zerknirscht durchs Leben gehen? Er gibt den Menschen eine Welt, die sie sich gestalten können. Die Religionen sind nur Ideologien, die ein jeweiliges Herrschaftssystem etablieren und absichern.

    Glaube es so, glaube es anders oder glaube es gar nicht, das war immer das Wesen der Religionsfreiheit.

    Der Glaube selbst wurde von der Kirche befreit, wodurch er eine inspirierende Kraft behielt; man kann das an der Kirchenmusik erkennen. Beispielsweise Bach oder Bruckner waren durchaus inspiriert von ihrer Gläubigkeit, ihre Musik jedoch diente den Zuhörern zum Genuss und zur Charakterbildung.

    Die Menschen Europas begannen zu sich selbst zurück zu kehren.

    Seine höchste Blüte erlebte Europa im 18. und 19. Jahrhundert. Dann kam der entsetzliche erste Weltkrieg und zerschlug diese machtvolle Selbstentfaltung der europäischen Völker.

    Danach begann der geistige Verfall Europas.

    Die Technologie schritt wohl voran, aber alles wurde dem Merkantilismus geopfert.

    Eine Ausnahme bildete die UdSSR, in der die christliche Religion orthodoxer Prägung in den Marxismus-Leninismus umgewandelt wurde, was nicht all zu lange funktionierte. Naja, 70 Jahre.

    Genug der Philosophie, ich sprach vom sogenannten ESC. Man drückt sich ja heute nur noch in Kürzeln aus.

    Die Show sah ich mir nicht an, aber einiges aus der Berichterstattung darüber las ich, denn da gab es bemerkenswertes.

    Es wurde also eine Krimtartarin, die für die Ukraine sang, ein Lied "1944", von einer Jury der Staatsfunkanstalten zur Siegerin gekürt.

    Das Publikum habe den Rußen bevorzugt.

    Zwei Sachen fielen besonders auf: der Ruße habe in der Ukraine vom Publikum volle Punktzahl zuerkannt bekommen. Das kann man so interpretieren: die ESC-konsumierende Bevölkerung der Ukraine leistete einen Akt des Widerstandes gegen die postmajdanische NAZI-Diktatur.

    Das ist wichtig zu bemerken, denn das ukrainische Volk ist heute wirklich das ärmste von allen. Die EUROkraten sind nicht mit dem ukrainischen Volk solidarisch, sie stärken die schlimmsten, die über die Ukrainer herrschen, seit es den Staat Ukraine gibt.

    Diejenigen, welche solidarisch mit dem Donbass sind, vergessen das ukrainische Volk in ihrem berechtigten Hass auf die Führung in Kiew und die westukrainischen NAZI-Banden.

    Eine solche Kleinigkeit, dem Rußen volle Punktzahl geben, obwohl antirussische Propaganda Alltag ist und sogar antirussische Gesetze erlassen werden, sie drückt viel aus!

    Das zweite, was gesehen werden sollte, ist, dass die Sache mit der Krimtartarin offensichtlich ein von Anfang an abgekartetes Spiel war!

    Die "Jury" kennt die Songs ja schon ein Jahr lang.

    Das Lied selbst ist ein Geschichtsrevisionismus. Die Krimtartaren wurden nicht aus Jux und Tollerei deportiert.

    Völlig unabhängig davon, wie man die Maßnahme moralisch beurteilen mag: es war eine rein militärische!

    Die Krimtartaren stellten eine organisierte Kraft dar, die mit der deutschen Wehrmacht kollaborierte. Sie stellten eine Terroristenarmee im sowjetischen Hinterland.

    Bei der Deportation ging es ausschließlich darum, sie als militärische Einheit des Hitlerfaschismus zu neutralisieren!

    Im Kontext des 2.Weltkrieges und des "Unternehmen Barbarossa", von dem sie Teil gewesen sind, ist es eine völlig gerechtfertigte Maßnahme gewesen.

    Die Personen, zu deren Leiblingsphrasen "aus der Geschichte lernen" gehört, wenn es darum geht, Deutsche zu diffamieren, schienen offenbar wie immer diejenigen zu sein, die genau nichts lernen.

    Sie lernen so wenig, dass sie die Welt ein Stück näher an den 3.Weltkrieg rücken. Denn die Polterei der ukrainischen Führung, den nächsten SC auf der "ukrainischen Krim" veranstalten zu wollen, ist natürlich auch im Vorhinein abgemacht worden. Nur deshalb wurde die Tante mit der NAZI-Oma gekürt, um einen Vorwand zu schaffen, den Griff Kiews nach der Krim militärisch eskalieren zu können, denn das wäre ja die einzige Möglichkeit für Kiew, das Vorhaben umzusetzen.

    Natürlich kann eine so lächerliche Armee wie die ukrainische das nicht leisten. Entweder macht das die NATO für sie oder – Sie erraten es – die Tartaren sind Moslems und Moslems richtet man zu Terroristen ab, die dann für die NATO die Drecksarbeit der Eskalation erledigen.

    Bisher sind die Versuche, die zeitgleich mit dem Majdan einsetzten, die Tartaren zu Islamo-Terroristen auf der Krim zu machen, gescheitert. Die, mit denen ich gesprochen hatte, waren alle froh, dass sie nicht in das ukrainische Chaos hineingestürzt sind, sondern in der russischen Föderation sich ein normales Leben aufbauen können.

    Unter Erdogans Schirmherrschaft wurde vor knapp über einem Jahr, das genaue Datum habe ich nicht im Kopf, ein Kongress in der Türkei abgehalten, der die Krimtartaren angeblich repräsentierte. Ergebnis war eine Gruppierung, geführt von dem Rada-Abgeordneten Mustafa Dzhemilev, die Sabotageakte gemeinsam mit türkischen Militärs und ukrainischen Nazis gegen die Stromversorgung und die Verkehrsverbindung zur Krim unternahmen. Diese Gruppierung wurde von Natalja Poklonskaja im Januar diesen Jahres als terroristische Vereinigung eingestuft und ihre Repräsentanz und Aktivitäten auf der Krim verboten.

    Ich weise mit Nachdruck darauf hin, dass am 27.April nächsten Jahres in Frankreich Präsidentschaftswahlen stattfinden werden und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass Marine le Pen als Siegerin hervorgehen wird.

    Gleichermaßen wahrscheinlich ist, dass sie am darauf folgenden 7.Mai zur Stichwahl gegen den zweitplazierten Kandidaten antreten wird müssen.

    Marine le Pen unterhält sehr gute Verbindungen zum Kreml und wird Frankreich aus der EU und aus der NATO hinausführen.

    Eine Präsidentin le Pen bedeutet das Ende dieses grauenhaften Experimentes EU.

    Die EUROkraten, allen voran das Berliner Parteienkartell, werden alles versuchen dagegen vorzugehen.

    Der ESC fällt ziemlich genau in diese Zeit! Geplant ist der 16. bis 20.Mai 2017. Passt ja, das Fanal einen Monat vorher blutig werden zu lassen.

    Die Fakten sprechen für sich.

    Es liegt sehr nahe, dass für diese Zeit eine Eskalation geplant ist – halt, es liegt nicht nahe, es ist sicher wie das Amen in der Kirche! – und die Krim dafür genutzt werden wird!

     

     

     

     

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  • Ist Katja Kipping eine Einflussagentin des Soros-Imperiums?

    Krim,Yalta, Juli 2014
    Krim,Yalta, Juli 2014

    Der Schluss legte sich mir jedenfalls beim Lesen von Frau Kippings Veröffentlichung  „Wer flüchtet schon freiwillig“ nahe.

    I

    Im ersten Moment wirkt das Buch wie ein nicht enden wollender, blasiert formulierter Zeitungsartikel des aktuellen Mainstream.

    Sie klaubt in der ersten Hälfte massenhaft Medienberichte von tragischen Einzelschicksalen Migrierender zusammen und wedelt unentwegt mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie schließt mit der Räudigkeit von Gegnern der Massenmigration und der übermenschlichen Güte diverser Refugees-Welcome-Aktivisten. In der 2. entwirft sie ihre Flüchtlings-Utopie.

    Was Frau Kipping uns hier vorführt ist ein primitiver Holzschnitt in Schwarz-Weiß, das reine Gute versus das reine Böse, das unschuldige Opfer versus den triebhaften Täter, sie kennt keinerlei Differenzierungen, keinerlei historische und kulturelle Zusammenhänge.

    In Frau Kippings Darstellung der Welt existiert keine Komplexität des Lebens.

    So scheint es zunächst. Aber man muss auf die Details dazwischen achten und die verborgene Ideologie ableiten, das Bild des Bösen zusammensetzen, welches Frau Kipping ausgemerzt wissen will und realistisch fertig denken, worauf ihr Politikansatz hinauslaufen würde.

    Wäre sie irgendeine Autorin, könnte man es sich sparen, es lohnte der Mühe nicht. Das Buch bringt niemanden weiter, sie geifert zwar nicht so unflätig wie Til Schweiger, hat aber kaum mehr Tiefgang in der Problemanalyse, und der Science Fiction Fan mag sich voll von Ironie an die unterschiedlichen Varianten der „Invasion der Körperfresser“ erinnert fühlen, welche das Böse aus der Welt schaffen, indem sie die beseelten Menschen durch seelenlose ersetzen.

    Aber sie ist eine Bundestagsabgeordnete und die Vorsitzende der Partei Die Linke, damit eine einflussnehmende Figur und in der Linken tonangebend.

    Gehen wir also auf einzelne Punkte genauer ein.

    Was mir sofort unangenehm aufgestoßen ist: Frau Kipping beschränkt sich nicht auf Deutschland; sie hat die Unart deutscher Bundestagsabgeordneter, allen europäischen Staaten vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen hätten, als bräuchten die gar keine Parlamente mehr, da sie ja ohnehin von Berlin aus regiert werden!

    Als Deutscher macht mich das wütend! Vor 20 Jahren konnte ich mich noch überall im europäischen Ausland aufhalten und war Gleicher unter Gleichen, heute wird man zuweilen schon wieder beargwöhnt als selbsternannter Herrenmensch, fühlt sich Rechtfertigungsposition: „Nein, ich lehne die Politik des Bundestages auch ab!“

    So plädiert Frau Kipping in ihrer Einleitung für ein „Europa der Einwanderung“, „Es geht dabei letztlich um nicht weniger als das Bild eines Europas, welches wieder die Hoffnung wecken kann, von der eine Demokratie lebt.“

    Aha. Bisher dachte ich, Demokratie sei ein Staatsmodell und von Hoffnung leben die Kirchen.

    Ihr Europa solle  „…zu einem positiven Beispiel mit weltweiter Ausstrahlung werden – zu einem Kontinent für alle.“

    Was soll das werden? Treten sich 7 Milliarden Menschen auf diesem Landzipfel auf die Füße während der Rest des Planeten verwildert? Vor meinem geistigen Auge mutiert die „Invasion der Körperfresser“ zu „Soylent Green“ (Wer’s nicht kennt, deutsche Version: „Jahr 2022, Menschen die überleben wollen“).

    Geduld. Was wir uns in Kippings Welt unter „alle“ vorzustellen haben, darauf komme ich gleich.

    Erst will ich auf Frau Kippings Sprachgebrauch eingehen.

    Sie verwendet ständig die Begriffe Imperialismus, Kapitalismus, Demokratie.

    Das sind fest definierte Termini. Aber in ihrem Text geistern sie nur herum wie Schlagworte.

    Wer lange mit linken Szeneleuten zu tun hatte, der kennt diese Verwendung des Wortes „Imperialismus“ (plus Ableitungen) schon, so wird er in den Konversationen diverser linker WG-Küchen und Szenekneipen verwendet als Schimpfwort für böswillige Herrschaft des „weißen Mannes“.

    Sie klagt ständig über den Kapitalismus und will ihn ersetzen durch – Kapitalismus!

    Möglicherweise merkt sie das aber selber gar nicht.

    Beispielsweise drückt der New Deal aus ihrer Sicht die Überlegenheit der amerikanischen Demokratie über die Diktatur aus. Dass der New Deal ein kapitalistisches Wirtschaftsprogramm ist, das unter jeder Staatsform möglich wäre, fällt ihr nicht auf. Oder sie meint eben Kapitalismus ist gleich Demokratie; dann wiederum ist es merkwürdig, dass sie Kapitalismus böse findet, Demokratie aber den Inbegriff allen Guten. Als bösen Kapitalismus identifiziert sie Neoliberalismus, den sie aber wiederum umgangssprachlich und außerhalb konkreter Konzepte einsetzt.

    Es wird nicht deutlich, was sie unter Demokratie versteht. Einerseits ist es etwas, das “alle” umfasst, aber das sind natürlich “alle außer…” und letztendlich bleiben dann nur noch Frau Kipping, die Flüchtlinge und die „Refugees-Welcome-Leute als “alle” übrig, die “außer” müssen sich gemäß Frau Kippings Vorgaben neu erfinden um in das “alle” zurückkehren zu dürfen.

    Demokratie, bzw. demokratisch gehören zwar zu Frau Kippings meistgebrauchten Worten, allerdings ist jeder Mensch aus ihr zu entfernen, der nicht bereit ist, alles, wofür Generationen gelebt, gearbeitet und gekämpft haben, aufzugeben zu Gunsten von Frau Kippings „Europa der Einwanderung“.

    Denkt man einzelne Punkte ihrer Utopie idealistisch fertig, erhält man ein vollständig deindustrialisiertes Europa vegan essender Menschen mit afrikanischen Tomatenbauern als geistige Avantgarde.

    Das betrifft aber nur Kippings Demokraten.

    Was  mit den nichtdemokratischen "Untermenschen" geschehen soll, bleibt unklar. Überspitzt: auftretende Versorgungsprobleme für die Demokraten kann man möglicherweise dadurch lösen, dass man den Ausschuss eliminiert. Frei nach Lenin: Wer nicht Einwanderungsdemokrat sein will soll auch nicht essen!

    Sie setzt „autoritär“ und „demokratisch“ gegeneinander.

    Erinnert man sich aber an den herkömmlichen Gebrauch des Wortes „Demokratie“ und versteht darunter, die politische Umsetzung der Interessen der Bevölkerungsmehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durch Abgeordnete, die in allgemeinen, gleichen, freien und geheimen Wahlen bestimmt werden, so wird bei einer Überprüfung ihrer formulierten Ansprüche durch die erfahrbare Realität klar, dass Frau Kipping von allen die autoritärste ist, da "die Europäer" sich nach ihrem Vorbild „neu erfinden“ müssen ohne darum gebeten zu haben.

    Wie vorbildlich und modern Frau Kipping ist, besiegelt sie durch häufigen Gebrauch des Gendersternchens. Damit wird das Buch sofort in den Kontext des „Gendermainstream“ gesetzt und wir erkennen sogleich, Frau Kipping hält uns für ein Produkt gesellschaftlich tradierter Indoktrination und deshalb sind wir reine Objekte, die Frau Kipping nun nach ihrem Gusto umzuerziehen berechtigt ist, ja, eigentlich ist sie sogar, da sie ja nun allen schon so weit voraus ist, verpflichtet, das uns anerzogene Böse auszutreiben.

    Jetzt mutiert „Soylent Green“ zu Aldous Huxleys „Brave New World“, ich liege im Kreissaal und aus den Lautsprechern tönt eine liebliche Frauenstimme „Was bin ich froh, ein Gamma-Mensch zu sein, ich darf den Alpha-Menschen dienen“.

    Hier enden wir mit dem Sprachgebrauch und kommen zu einzelnen Aussagen.

    Frau Kipping zählt Fluchtursachen auf und dazu gehört natürlich Krieg.

    In diesem Zusammenhang erweist sie sich als hinterlistige Heuchlerin, die ganz und gar Regime Changerin im Sinne von G. Soros ist.

    Seite 32:

    „Die juristische Hilfskonstruktion zur Legitimation völkerrechtswidriger Kriegseinsätze lautet dabei „ responsability to protect“: die Verantwortung zu schützen. Das ist heuchlerisch, auch wenn die Ziele dieser Interventionen oft blutrünstige Diktatoren wie Slobodan Milosevic in Serbien, Saddam Hussein im Irak, Muammar al Gaddafi in Libyen und die Taliban in Afghanistan waren. Zu m einen waren viele dieser Diktatoren selbst ehemalige Partner der NATO-Staaten und wurden von diesen erst aufwendig aufgerüstet. Zum anderen ist es nirgendwo gelungen, nach dem Krieg auch den Frieden zu gewinnen und demokratische Strukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dieser Umgang mit dem Völkerrecht schaffte fatale Präzedenzfälle, die Nachahmer ermutigen, ebenfalls das Völkerrecht zu brechen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Der völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch das von Putin autoritär regierte Russland 2015 gingen der NATO-Angriff auf Serbien (…) und die Bombardierung Libyens voraus.“

    Wir stellen erst einmal fest, Putin ist autoritär und kein Demokrat, weil er zwar über 80% Zustimmung für seine Politik durch die russische Bevölkerung erfährt, diese aber eben noch nicht umerzogen ist. Ginge es nach Frau Kipping, hätten die Krimbewohner sich von den faschistischen Bataillonen Kolomojskjys nach ihrer Ansicht „völkerrechtskonform“ tyrannisieren zu lassen, zerbomben zu lassen wie der Donbass, die Gegenmaßnahme, ein Referendum durchzuführen und ergebnisgerecht die Krim Russland anzuschließen, ist für sie eine Nachahmung der NATO-Kriege gegen Jugoslawien, Irak und Libyen.

    Frau Kipping folgt der auch unter Juristen umstrittenen Argumentation der Bundesregierung und damit der des Weißen Hauses, denn andere Völkerrechtler sprechen von einer Sezession der Krim. Untersucht man ihre Argumentation, hat sie eigentlich an keinem Punkt inhaltlich unterschiedene Positionen zur Merkel-Politik, sie findet diese nur nicht nach den eigenen modernistischen Wünschen umgesetzt.

    Blättern wir jetzt zurück auf Seite 30:

    „Zudem ist Saudi Arabien nicht nur ein bevorzugter Handelspartner [Deutschlands], sondern seit Jahren ebenso Exportweltmeister eines fundamentalistischen Islam-Verständnisses, eine „Drehscheibe  religiöser Militanz (…“). Das hindert aber eines der europäischen Vorzeigeunternehmen, den Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus,  nicht daran, (…) auch noch Propagandasatelliten der Saudis ins All zu befördern, über die ganz offen Agitation der fundamentalistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas verbreitet wird.“

    Frau Kipping ist völlig unfähig zu analysieren, Phänomene in historischem und kulturellem Zusammenhang zu sehen und zu bewerten, sie schert so ziemlich alles über einen Kamm und teilt die Menschheit ein in Bilderbuch-Gute, die sie Demokraten nennt, und Bilderbuch-Böse, die verschiedentlich bezeichnet werden. Die heißen dann natürlich Rassisten, Diktatoren, Terroristen, usw.

    Was als Anprangern des salafitischen Imperialismus Saudi Arabiens beginnt, den sie natürlich nicht als Imperialismus benennt, wahrscheinlich, weil sie nicht weiß, dass Saudi Arabien ein imperialistischer Staat ist, endet ziemlich eindeutig als Propaganda für die Interessen Israels: Hisbollah und Hamas würden diesen Satelliten nutzen.

    Frau Kipping rührt alles in einen Topf mit ISIS/al Nusra und nennt alles Terrororganisationen. Vor allem Hisbollah ist ja eine offiziell im Parlament des Libanon vertretene gewählte  Selbstverteidigungsorganisation gegen eben jenen Imperialismus, den Frau Kipping vorher im Text in Bezug auf Afrika böse findet.

    Man kann da sofort herauslesen, dass es ihr gar nicht um die Missstände geht, sondern ihre eigenen Interessen. Die Probleme armer wehrloser Afrikaner nutzen ihrer Selbstdarstellung und spielen ihrer Ideologie zu, eine selbstorganisierte Gegenwehr nennt sie dann Terrorismus, da eine gut Fee Kipping, die Einladungskarten nach Europa und Gelder, für die sie selber keinen Finger krümmen muss, verteilt, hier nicht vorgesehen ist.

    Frau Kipping kann zwischen der sunnitischen Sekte der Salafiten und der islamischen Ausrichtung der Schiiten nicht unterscheiden, sie tauchen in ihrer Erzählung als ein und das selbe auf, ebenso wie sie das nach Vorherrschaft strebende Königreich Saudi Arabien und eine auch diese Vorherrschaft zurückweisende Volksbewegung, Hisbollah, welche die Expansion Israels eindämmt, für ein und das selbe hält.

    Frau Kipping weiß sicherlich ganz genau, warum sie auch Hamas mit al Nusra auf eine Stufe stellt und unterschlägt, dass es Hamas überhaupt nicht geben würde, wenn Israel sich in Gestalt des Gaza Streifens nicht das weltgrößte KZ hielte, in dem es turnusmäßig Massaker bis zu mehreren tausend Toten anrichtet und welches es wirtschaftlich aushungert.

    Kräftige, selbstständige Menschen im “globalen Süden”, die wissen was sie wollen und dafür kämpfen, sind Frau Kipping ein Gräuel.

    Darum bejubelt sie auch die Auslöschung der arabisch-sozialistischen Jamahirija von Libyen und nennt Colonel Gaddafi einen “entsetzlichen Diktator”.

    An diesem Punkt lässt Frau Kipping tatsächlich die Katze aus dem Sack: Sie will Opferverwaltung, sie lehnt alles ab, was Afrikas Selbstbehauptung fördern könnte.

    Ein funktionierendes Afrika würde Frau Kipping das Menschenmaterial entziehen, welches sie stellvertreten kann und das als Migrationswaffe einsetzbar ist.

    Sich gegen Israels Völkermordpolitik wehrende Palästinenser rührt sie in einen Topf mit in Afrika marodierenden Söldnertruppen und  nennt sie als Teil des Problems, die sie aus "alle" demnach ausgrenzt.

    Überhaupt fällt auf: Frau Kipping malt uns eine Welt, in  der es von unschuldigen Opfern und bösen Tätern nur so wimmelt, aber die Staaten Israel und USA kommen nicht vor!

    Das lässt in diesem Zusammenhang vor allem deswegen tief blicken, weil genau diese beiden Staaten reine Siedlerstaaten sind, die ausschließlich dadurch existieren, dass sie die einheimischen Bevölkerungen entweder ausgerottet oder vertrieben haben und es immer noch tun.

    Frau Kipping geht nicht darauf ein, dass Massenmigration Siedlerkolonialismus ist und anhand dieser beiden Staaten die Auswirkungen von Siedlerkolonialismus exakt studiert werden können.

    Die Founding Fathers der Mayflower ebenso wie die Juden, die Israel gründeten, hatten auch gute Gründe zur Migration. Dennoch endet es im Machtkampf, den das Recht des Stärkeren entscheidet.

    Das mischt Karten neu, löst aber kein einziges Problem, das unter die Bezeichnung Fluchtursachen taugt.

    Dass das von den Soros-Leuten so gewollt ist, steht für mich außer Zweifel, denn Soros hat genug fähige Leute, die solche Entwicklungen analysieren können und er kann es sicher selber auch – die Arbeit des Analytikers gelangt nur dann zu annähernd korrekten Ergebnissen, wenn sie jenseits von Gut und Böse ausgeführt wird; welche Konsequenzen aus den Ergebnissen unter welchen Kriterien  gezogen werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Die NGOs von Soros, das kann jeder leicht nachprüfen, nutzen ihre Analyseergebnisse zur Zersetzung der von ihnen ins Visier genommenen Gesellschaften und Staaten.

    Wie ist es um Frau Kipping bestellt? Sie moralisiert so viel und beschreibt so konsequent einseitig, dass sie Misstrauen erweckt. Addiert man hinzu, dass sie eigentlich zu jedem Thema schreibt wie eine Mitarbeiterin dieser NGOs, stellt sich automatisch die Frage, ob sie nicht als deren politischer Arm profilieren möchte.

    Seite 85 unten:

    „Auch die Befragung von rund 900 syrischen Geflüchteten in Deutschland Ende September 2015 bestätigen diesen Eindruck: Gerade einmal 8% planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die überwiegende Zahl hofft auf ein Ende des Krieges und ein Ende des Assad-Regimes, damit sie wieder zurückkehren können.“

    Worauf sie sich bezieht ist eine von Universitäten  als wissenschaftlich unhaltbar beurteilte Befragung des Regime Change Vereins „Adopt a Revolution“, dessen Unterstützerin sie ist und welcher ursprünglich auf ein höchst dubioses Oppositionsbündnis aus Syrien zurückgeht, welches heute als solches nicht mehr tätig zu sein scheint, jedenfalls nicht mehr auftaucht, die „Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution“. Diese Befragung wurde von allen deutschen Mainstream-Medien eingesetzt, um zu behaupten, dass Syrer nicht vor ISIS, sondern vor Assad flüchten würden.

    Wer nur minimal einen Begriff von der historischen und weltanschaulichen Lage in der Region hat, weiß, dass Syrien durch diese „Revolution“ eine von rivalisierenden Salafiten beherrschte türkische Kolonie würde, in dem das türkische Militär eine "armenische Lösung" für die Kurden versucht.

    Das will Frau Kipping natürlich auch nicht, weil die Salafiten sind ja antimodernistisch. Frau Kipping  will es schick und modern. Nun ist es so, dass Gendersternchendemokraten außerhalb der unibesuchenden Linken in neoliberalen Wohlstandszentren eigentlich nicht existieren. Sie sind genau genommen die linke akademische Flanke dessen, was Frau Kipping Neoliberalismus nennt. Neoliberalismus unterscheidet sich davon fundamental, denn die EU-Politik der Bankenrettung beispielsweise widerspricht der Chicagoer Schule: Steuergelder zur Rettung versagender Banken einzusetzen  wäre nach Milton Friedman eine Todsünde! Er würde sie eingehen lassen, damit die Marktanteile für fähigere Unternehmen frei werden.

    Friedman sieht durchaus in seiner Wirtschaftsordnung soziale Sicherungssysteme vor, denn ein Obdachloser zum Beispiel ist für ihn brachliegendes Humankapital, das er als tätiges Subjekt reaktivieren will.

    Die EU tut genau das, was Frau Kipping predigt: sie betreibt eine Art Staatssozialistischen Neoliberalismus. Sozialismus für die Reichen, Almosen für die Unterschicht, Neoliberalismus für alle dazwischen.

    Zwar redet sie, wie es sich für Linke gehört, über Umverteilung von "Superreich nach Arm", aber das wirkt auf mich rein formal, sie denkt über Geldbeschaffungsmaßnahmen für ihr Projekt Einwanderungseuropa nach.

    Ihr Begriff von Rassismus verhält sich analog zu Daniel Goldhagens Antisemitismusbegriff, vergleichbar einer Charaktereigenschaft Deutscher. Auch da bleibt sie widersorüchlich, weil ansonsten die Welt sich für sie nicht aus Völkern mit eigenständigen politischen, religiösen und klulturellen Entwicklungsgeschichten zusammensetzt, sondern aus Trägern moderner und Trägern reaktionärer Ideologien.

    Die Frage ob es recht oder unrecht ist, die politischen Geschicke eines Landes wie Syrien bestimmen zu wollen, ohne dessen Staatsbürgerin zu sein, kommt ihr gar nicht.

    Bleibt nur ein logischer Schluss: Frau Kipping will das Erreichen der Kriegsziele der amerikanischen Neocons, aber sie gibt nicht zu, dass das einen NATO-Eroberungskrieg voraussetzt.

    Sie will daneben stehen, wenn die NATO Krieg führt und moralisch meckern, nach getaner Drecksarbeit aber vom Kuchen abhaben. Was exakt dem Verhalten ihrer Partei im Libyenkrieg entspricht.

    Der einzige Unterschied zwischen ihr und denen, die sie „die Herrschenden“ nennt, besteht darin, dass sie ein paar mehr Almosen verteilen möchte.

    Man kann also klar festhalten, Frau Kipping ist selbst eine Fluchtursache!

    Sie befürwortet die Zerschlagung der sozialen Gefüge und die Interruption von außen der gesellschaftlichen Entwicklungen der Herkunftsländer wie der europäischen Staaten, sie beteiligt sich daran.

    Dabei schämt sie sich nicht, die Schleuserkriminalität zur Heldentat zu glorifizieren! Gerade an dieser Stelle sollten die Migranten gewarnt sein: Leute wie Kipping helfen mit, Menschen zur Migration nach Europa anzustacheln und unterstützen, hier von ihr offen zugegeben, deren Ausrauben durch die Schleusermafia. Sind die Leute aber erst einmal da, verfügt die Linke über nichts, was ihnen eine dauerhafte Existenzgrundlage ermöglicht. Das fordert sie von den bösen Anderen ein, durchaus mit einem “und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!”

    Eine Sache ist es, Aufnahmezentren zu schmeißen, eine andere die Verantwortung für das Leben danach. Das der Migranten wie das der Einheimischen.

    Wenn Deutsche für etwa bis in den hintersten Winkel der Welt bekannt sind,  dann ist das geordnete Prozesse ad hoc entwerfen und zügig systematisch umsetzen zu können! Darin sind sie sogar penetrant und klassischerweise wirft man ihnen einen Mangel an Spontanität und Improvisationsgeist vor.

    An diesem Punkt kann ich Frau Kipping beipflichten: realistisch beurteilt gibt es bis jetzt noch überhaupt keinen Grund zur Panik!

    Die bisherigen Zahlen sind überschaubar, und gerade für Deutsche wäre es überhaupt kein Problem, das leise und effizient zu behandeln.

    Wenn also trotzdem das auffällige Asylchaos ausgebrochen ist, dann nur aus einem Grund, auch darin hat Frau Kipping recht: es ist politisch gewollt!

    Warum deeskaliert Frau Kipping, wenn sie das schon weiß, nicht, warum kippt sie Öl ins Feuer und polarisiert?

    Auf mich wirkt sie damit als Teil dieser dahinter vermutbaren Strategie, als Institution, die darin eine Funktion ausübt!

    Frau Kipping profitiert von der Spaltung der Gesellschaft in Rechts und Links.

    Gegenpositionen zur Massenmigration, wie sie aktuell gehandhabt wird, lediglich moralisch zu veurteilen und zu psychologisieren, Argumente übehaupt nicht erst anzuhören, geschweige denn zu prüfen, verhärtet die Fronten.

    Das ist eben nicht nur von der Bundestagskonkurrenz gewollt, es ist auch von ihr gewollt!

    Die Bundespolitik zur Migration kritisiert sie lediglich taktisch. Was sie will, sind mehr Geld und mehr Planstellen für die Sozialindustrie.

    Eine einfache, kostengünstige Methode wäre beispielsweise, man prüft die aktuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Migranten,  die schon da sind, ermittelt wo welche Arbeitsplätze unbesetzt sind, wo welcher Wohnraum in der Nähe frei steht, man bringt die Leute dort hin und lernt sie ein, parallel erteilt man Sprachunterricht und unterweist sie in einer Art Sozialkunde darin, wie das Leben in Deutschland funktioniert, mit welchen Rechten und Pflichten sie umzugehen haben.

    Nein, es ist nicht die freigewählte Arbeit, nein es ist nicht der frei gewählte Wohnort, nein, es ist nicht der Tellerwäscher als Millionär, es ist sinnvolle Beschäftigung, Einkommen und ein Dach über dem Kopf.

    Es ist nicht ist sexy, aber es ist echte Integration von der alle profitieren, bei der die Migranten in ihre neue Realität hineinwachsen können und keine, von der nur arbeitslose Sozialstudierte und Kursanbieter, die ohne staatliche Finanzierung bankrott wären, profitieren.

    Das muss fürs erste reichen. Sartre hat es exakt auf den Punkt gebracht mit seiner Kontradiktion: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit!"

    In Frau Kippings Buch geht es viel um Gerechtigkeit. Aber gerecht ist Gott. Der Mensch gerät nur in immer neue Situationen, aus denen er das Beste machen muss.

    Ist es gerecht, dass Franz Schubert sein Leben lang ein armer Mann war, früh an Typhus verstarb aber ganze Zweige des Musikgeschäftes von seiner Hinterlassenschaft alleine seit fast 200 Jahren reich werden können?

     

    II

    Ziel muss es sein, dass es überhaupt  nicht zu den Fluchtbewegungen kommt.

    In allen 3 Ländern der letzten spektakulären Regime Changes, Libyen, Syrien und Ukraine, gab es Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels, politische und wirtschaftliche Fragen, die durch die gesellschaftlichen Prozesse beantwortet hätten werden müssen. Das ist immer mit Härten verbunden.

    Die eingreifende Regime Change Politik des Westens hat diese Fragen missbraucht um die Länder und ihre Gesellschaften gezielt zu zerstören, woran, das ist heute kein Geheimnis mehr, besonders die in NGOs organisierten Helfer der Menschheit unverzichtbaren Anteil hatten, von denen wiederum die der Soros-Unternehmen sich besonders hervortaten.

    Man kann sogar festhalten, dass ohne Agitation und Subversion der NGOs die Länder heute noch intakt wären.

    Da in allen 3 Fällen die derzeitigen Probleme, nicht im Detail aber in der Tendenz, für mich vorher absehbar gewesen sind, waren sie es auch für die Analysten der westlichen Regierungen und Geheimdienste.

    Imperialismus funktioniert heute wie das guter Bulle-böser-Bulle-Spiel, auf beiden Ebenen gleichzeitig, einerseits durch rücksichtslose Ausplünderung und wirtschaftliche Abhängigkeit der Zielgebiete, andererseits durch die philanthropische Handreichung, die nichts anderes ist als eine Entmündigung derer, denen man vorgeblich hilft und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialindustrie der imperialistischen Zentren, deren globale Expansion sozusagen.

    Auf den Seiten 101ff schildert sie wie eine Pfadfinderin ihre aufregenden Erlebnisse mit der Freiwilligeninitiative „Moabit hilft“.

    In diesem Moment änderte sich alles.

    Herbert George Wells Roman Die Zeitmaschine trat vor mein geistiges Auge. Der Roman, nicht die Verfilmungen.

    Ist sie gar keine Soros-Agentin? Sie erscheint mir plötzlich als Eloy!

    Auf Seite 103 beschreibt sie eine Szene mit einem völlig verlorenen jungen Mann, Herkunft unbekannt, der sein Formular nicht versteht. Frau Kipping findet heraus, dass es seine gültige Registrierung ist, und er sich nun damit auf Wohnungssuche begeben soll.

    Wer allen Ernstes glaubt, einem Menschen, der kein Deutsch, kein Englisch kann, noch nicht einmal ein Formular entziffern kann, den hinauszuschicken, alleine, um sich in Berlin eine Wohnung und ein Auskommen zu suchen, etwa Gutes zu tun, diese Person schwebt scheinbar so weit außerhalb jeder Lebensrealität, dass sie gar nicht weiß wovon sie redet!

    Katja Kipping zeigt eine Welt des schauderhaft Bösen, in der aber das Leuchtfeuer der Hoffnung in Gestalt von Refugees Welcome Aktivisten leuchtet, die den Weg in ihre Vorstellung von einer heilen Welt pflastern.

    Solche, die sie NAZIS und Rassisten nennt, womit sie jeden meint, der ihre heile Welt nicht kommen sieht und gerne Bedenken äußern möchte bis hin zu echten NAZIS, sieht sie wie finstere Morlocks überall aus Löchern kriechen und Jagd auf Ausländer machen.

    Oder ist alles nur Show? Ihre Vorstellungen, die sie im letzten Drittel des Buches darstellt, wie ein Einwanderungskontinent gestaltet werden kann, unterscheiden sich kaum von den Vorstellungen, welche die Soros-Kampagne „Welcome to Europe“ W2EU vertritt.

    Letztendlich liest sich das Buch wie ein Propagandawerk der „Open Society Initiativ for Europe“ OSIfE, ein Segment der „Open Society Foundation“, die das explizite Ziel eines europäischen Einheitsstaates als Einwandererland verfolgt.

    Die Selbstdarstellung der OSIfE, interessanterweise von 2013, also weit vor der neuen Massenmigration, liest sich wie eine auf einen Satz reduzierte Version des Buches: „Established in January 2013 to build on three decades of the Open Society Foundations’ work in Europe, the Open Society Initiative for Europe aims to narrow the gulf between the promise of Europe as the prototype for an open society and reality. By taking both reactive and proactive approaches to policy reform, it supports efforts to defend civil liberties and human rights across Europe, address the challenges of migration, and fight discrimination—including Islamophobia and the structural discrimination against Roma.“

    „Europa als der Prototyp für eine offene Gesellschaft und Wirklichkeit“ – das ist nur eine andere Formulierung für Kippings „Kontinent für alle“.

    Und wie auf Bestellung widmet sie denn auch den Roma eine eigene Betrachtung.

    Unterm Strich ist sich Frau Kipping ein Herz und eine Seele mit der Parole der Euro-Kanzlerin, „wir schaffen das“, was auch immer es sein wird.

    Sicher, man schafft alles, Menschen schaffen es sogar in Baltimore zu leben, eine Hafenstadt mit etwa 600 000 Einwohnern, eine Stadt ohne Arbeit, eine Stadt der Korruption und des Präkariats mit einer höheren Kriminalitätsrate als die meisten Multimillionenstädte in der 3.Welt. Eine Zeit lang rangierte sie in UN-Statistiken auf Platz 2 hinter Mogadischu und auch in Mogadischu schaffen es Menschen zu leben.

    Zudem ist Baltimore eine Stadt, in der die verschiedensten Ethnien in gegeneinander Krieg führende Banden organisiert sind.

    Nicht, weil die Leute in Baltimore böser wäre als woanders, sondern weil die Stadt ein Schmelztiegel der Einwanderung in die USA war und was illegale Einwanderung betrifft immer noch ist, nur ihre Funktion als bedeutender Industriehafen und damit ihre wirtschaftliche Struktur lange verloren hat.

    Jenseits von Gut und Böse analysiert ist die Balitmoreisierung der europäischen Städte der reale Kontinent für alle, welchen Frau Kipping vorbereiten hilft.

    Entwurzelte Gestalten im Krieg aller gegen alle, deren einziger sozialer Bezugspunkt die Ethnie ihrer Herkunft ist.

    Da das nun schon ziemlich lange geworden ist, komme ich an dieser Stelle zum Fazit, nicht ohne den Hinweis, dass ein weiteres Anliegen des Herrn Soros, Fluchtursache Klima, natürlich von Frau Kipping als feststehende Tatsache beschrieben wird, obwohl die Wissenschaft sich auch in Sachen Klimawandel völlig uneins ist.

    Frau Kipping proagiert lediglich Phantasien, untermauert durch Leidensgeschichten, die dem Leser ein schlechtes Gewissen einimpfen sollen, nur weil er „das Glück hatte, in einem reichen Land geboren worden zu sein“.

    Alles in diesem Text ist Anklage und inkohärent. Das Wesentliche kommt nicht zur Sprache, nämlich: Leid und Elend, welche in den Regionen, die sie beschreibt, auftreten, sind die dunkle Seite der Moderne wie wir sie kennen! Sie sind nicht als individuelle Schuld anlastbar, sie sind systemische Auswirkungen.

    Es gab Ansätze, das umzubauen.

    Der Sowjet-Kommunismus war einer. Der wurde abgelehnt.

    Das Libyen Gaddafis war einer, wenn auch nur regional. Dessen Vernichtung bewertet Frau Kipping positiv.

    Für neue Vorschläge, die Probleme der modernen Welt zu lösen, sind sehr viele Menschen offen, auch viele derer, die meisten nehme ich an, welche Frau Kipping pauschal als „Rechtspopulist*innen“ beschimpft.

    Aber Probleme werden nicht gelöst, indem man neue hinzuaddiert. Darin ist sie konsistent, Regime Change Kampagnen und Massenmigration sind 2 Bestandteile einer Strategie, die sie beide propagiert. Den Rest dieser Strategie und ihre Rückwirkung auf die Lebensbedingeungen in Europa lässt sie vorsichtshalber weg.

    Frau Kipping drückt allen Verachtung aus, die anderen Konzepten folgen als ihrem linksstudentischen Hypermodernismus. Sie untersucht Phänomene und die Zusammenhänge, in welchen sie auftreten, nicht, prüft keine Argumente, sie betreibt ausschließlich Ideologie, zählt auf, was sie stützen kann und blendet aus, was sie in Frage stellen könnte.

    Ich halte Frau Kipping meine Auffassung entgegen, dass ein Europa aus prosperierenden, suveränen und gleichberechtigten Nationen sehr viel zur Behebung, wenigstens Linderung, der globalen Probleme beitragen kann, ein geschleiftes Europa aber niemandem nutzt.

    Da kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Will Frau Kipping vielleicht die Partei Die Linke als deutsche Filiale der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton positionieren? Ah ja, genau, Soros ist ja einer von Clintons sehr spendablen Wahlkampfsponsoren.

    Die sprachlichen Angriffe wie sie aus dem Bundstag auf Gegner der aktuellen Bundestagspolitik, so auch von Frau Kipping, geführt werden gleichen sich auf das Haar.

    So wirft Clinton Trump vor, Hassreden zu halten und das Land zu spalten:

    Es ist die selbe Rhetorik, die überall auftritt, wo diese westlichen NGOs aktiv sind, die selbst nur ein Mittel sind um Hass zu verursachen und Menschen gegeneinander zu verhetzen.

    In Indien, so erfuhr ich aus der Klatschpresse, wurde eine Kampagne gegen den Schauspieler Shah Rukh Khan vom Zaun gebrochen, weil er sich nicht gegen Hassreden positionieren würde.

    Es ist eine globale Kampagne, ebenso global wie die Color-Revolutions der Jahre seit dem Jugoslawienkrieg.

    Die Migrationswaffe ist eine der perfidesten, bösartigsten und zynischsten, die je erfunden wurde, denn wie kann man damit umgehen?

    Man kann die Leute nicht um Niemandsland verrecken lassen und man kann nicht das eigenen Land schleifen lassen.

    Die Visegrad-Staaten setzen auf Abschreckung und schreien laut in die Welt: "Wir nehmen keine Moslems!"

    Das ist nicht nett und es klingt für Oberflächliche diskriminierend.

    Aber in Wirklichkeit ist es viel menschenfreundlicher, als die deutsch-dominierte Politik.

    Jeder Migrant aus islamischen Ländern weiß damit, Polen, Tschechische Republik etc. kommen für ihn nicht in Frage und macht sich gar nicht erst Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.

    Und wer dort hin will, hat den Weg, den es immer gab, über die Beantragung eines Visums.

    Es herrschen klare Verhältnisse.

    Viel wird über Rechtsruck in der Gesellschaft geredet, hier wie jenseits des Atlantik.

    Ich sehe nicht, dass dieser Rechtsruck stattgefunden hat.

    Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel für was ich sehe: die Linke ist für Arbeiter, Handwerker, Geringverdiener, Arbeitslose, unteren Mittlestand etc. keine Option mehr!

    Katja Kipping hat keinerlei Begriff von der Realität, weder der gesellschaftlichen noch der ökonomischen, sie weiß nicht wie das Leben von Menschen funktioniert, die nicht wie sie vom Steueraufkommen gepampert werden. 

    Sie kann nicht zuhören, sondern diskriminiert jeden, der ihre studentische Phantasie-Ideologie nicht teilt.

    Sie ist außenpolitisch untragbar, weil sie nicht nur den Menschen in Deutschland, nicht nur den Staaten der EU, sondern der gesamten Welt vorschreiben will, wie sie zu leben habe, mit Ausnahme von Israel und den USA. Dabei ist sie absolut inkonsequent in ihrer Argumentation, denn wenn es ihr passt, sind Staatsgrenzen wichtig, siehe den Vorwurf an Russland wegen der Krim, passt es ihr nicht, gelten für sie keine Staatsgrenzen.

    Sie weiß  nicht viel, sie kann nicht differenzieren, wie das Beispiel mit Hisbollah und saudisch-türkisch betriebenen Terrororganisationen belegt, die sie alle als Fundamentalisten und Terroristen beschreibt.

    Frau Kipping definiert die Clinton-Soros-Politik als das neue Links.

    Damit verschärft sie jedes Problem und hilft keiner Lösung.

     

    Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

    Westend Verlag

    ISBN: 978-3-86489-133-5

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  • Anmerkungen zur Paris-Diskussion

    Nur sehr kurz, aber ein paar Sachen, die ich teilen möchte, weil sie zum Verständnis der aktuellen Lage beitragen und es ist wichtig, zu verstehen!

    Viele Leute glauben sichtlich noch an eine sogenannte false flag action, leiten das aus Widersprüchen in der Berichterstattung ab. Die Presse aber bekommt nur die Infos, die sie verbreiten soll. Es ist in diesem Falle völlig egal, was über die Medien an Ungereimtheiten auffällt, die erzählen natürlich eine Geschichte, die sich für sie daraus ergibt, man muss den Inhalt der Aktion und den politischen Kontext analysieren, in dem sie stattfindet und die unmittelbaren Reaktionen der politische Eliten.

    Wer kein an der Untersuchung beteiligter Forensiker ist und auf Presseberichte angewiesen, der wird immer unstimmige Details finden. Da kommt es darauf an, Pressedarstellungen werten zu können.

    Tut euch einen Gefallen und nehmt die Sache ernst!

    In einer Sache hat Hollande nämlich absolut recht: der Krieg ist in Europa angekommen, jener, der Afghanistan verwüstet hat, als die USA die Islamisten gegen die UdSSR aufgebaut haben, jener der Libyen vom Erdboden gefegt hat, als die NATO jene Kräfte, die in Paris zugeschlagen haben gegen Colonel Gaddafi aufgebaut haben, jener, der die Republik Syrien vernichten sollte.

    Das sind die Hotspots. Aber die, meinetwegen einigen wir uns auf den Begriff Dschihadisten, meinetwegen Islamisten, sind heute eine globale Macht.

    Sie sind in islamischen Ländern, in Afrika und Europa, den USA, sie sind in der Russischen Föderation, sie sind unter den Uiguren in China tätig.

    Der Westen hat sie benutzt, sie haben den Westen benutzt. Ohne amerikanische Unterstützung hätten sie niemals groß werden können. Weil sie keine ausreichenden Mittel zur Verfügung hätten, um erfolgreich sein zu können. Das ist heute anders. Jetzt sind sie stark.

    In Afghanistan haben die Mudschaheddin gegen den Kommunismus gekämpft. Die USA haben gegen den Kommunismus gekämpft. Man hatte den gleichen Feind. Man hat sich also von den Amerikanern geben lassen, was man braucht. EU und USA wollten Gaddafi loswerden. Man hat sich also von denen geben lassen, was man braucht. Und so in Syrien. Die USA und die EU wollen Assad loswerden. Man hat sich geben lassen, was man braucht.

    Das macht sie aber nicht zu willenlosen Klonkriegern. Sie kochen mit dem, was sie bekommen, auch die eigene Suppe!

    Bemerkt ihr es: sie haben panische Angst, unsere herrschenden Politiker! Weil sie nicht wissen, was los ist, weil es außerhalb ihrer Kontrolle liegt.

    Nach Charlie Hebdo hat alles noch gut funktioniert, man hatte alles unter Kontrolle.

    Man war ruhig, trat trotzig-selbstbewusst auf. Großmäulig. Man hat der Welt gesagt: uns schüchtert keiner ein!

    Heute sagen sie es sich nur noch gegenseitig.

    Die Amis, die weit weg sind, mobilisieren immer noch gegen Russland, sie manövern in der Ukraine herum und bauen eine ukrainische Armee auf, die mehr oder minder zu einer Söldnerarmee verkommt um weiter gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu kämpfen und vor allem, um die gesamte Ukraine unter Kontrolle halten zu können, wenn die Leute dort nicht mehr mitspielen.

    Und natürlich um ein Aufmarschgebiet gegen Russland zu haben.

    Hollande, der sein Land um Milliarden gebracht hat mit dem Mistral-Rückzieher und die wirtschaftliche Reputation Frankreichs beschädigte um seinen Washingtoner Herren zu dienen lässt es sich nicht verbieten, mit Russland zu kooperieren.

    Denn die Russen wissen, worum es geht. Sie kennen es, nicht aus Afghanistan, das war etwas anderes, sie kennen es aus Tschetschenien! Und in geringerem Maße aud Aserbaidschan.

    Bleibt Hollande in der Sache treuer Knecht der Amerikaner, kann es gut sein, dass er sein Tschetschenien in Frankreich bekommt! Oder in Belgien, egal.

    Die Politiker Europas sind im Panik-Modus, weil sie überhaupt nicht einschätzen können, was da begonnen hat, am Freitag dem 13. 11.2015 in Paris. Sie sind es so gewohnt, ihre eigene Propaganda zu glauben, dass sie hilflos sind wie Säuglinge, weil sie jedenfalls erkennen, dass ihre Bilder nicht stimmen..

    Irgend ein antiker Römer hat es gesagt, ich habe vergessen welcher: "Ein Reich ist verloren, sobald Politiker beginnen, ihre eigenen Lügen für wahr zu achten!"

    Europa ist ein Monolith geworden.

    Früher einmal war es Aufgabe der Linken, ein Gegengewicht zu entwickeln.

    Das ist lange vorbei.

    Es gibt keinerlei, und zwar absolut keine, Alternative zum herrschenden System.

    Reden wir von Deutschland, das genügt, in anderen europäischen Ländern ist es das gleiche nur anders.

    Die sogenannte Linke ist ein integraler Bestandteil des Kapitalismus geworden und hat keinerlei Perspektive anzubieten.

    Im Gegenteil, man bekommt die Linken wohl mit, als ein Verein, der sich aus einer Bundestagspartei und kleineren Sekten zusammensetzt, aber nicht mehr ist als beispielsweise ein Star-Wars-Fanclub, nur unangenehmer, weil Star-Wars-Fans nicht übergriffig gegen andere Menschen werden.

    Die abgrundtiefste Scheußlichkeit, welche mir in den letzten Jahren an der Linken aufgefallen ist, war, die Begriffe "Prostituierte", "Nutte", Hure" etc durch "Sexarbeiterin" zu ersetzen.

    Linke, die das tun, glauben, die erstegenannten 3 Begriffe wären diskriminierend und "Sexarbeiterin" ist PC.

    Sie sind viel zu entfremdet (im marxistischen Sinne), viel zu dekadent und geistig viel zu minderbemittelt, um zu begreifen, dass die dadurch sprachlich legitimieren und hoffähig machen, Frauen zum Verkauf auf die Straße zu schicken und selbst sich dabei verraten, Sex als Wahre zu betrachten.

    In jeder wichtigen Frage sind sich die Linken mit ihrem angeblichem politischem Gegner einig, und sie haben ein weit erniedrigenerdes Verhältnis zu den Verlieren der Gesellschaft als Konservative.

    Konservative würden HARTZ4-Empfängern lieber eine Perspektive anbieten als sie im Sozialsystem zu halten, wenn es möglich wäre.

    Linke wollen den Bittsteller-Status von Hartzern verewigen.

    Man geht hausieren mit Begriffen wie "Flüchtlinge" und "sozial schwache", schwingt sich zum vermeintlichen Stellvertreter auf, aber eben immer im Bewusstsein der eigenen Überlegenheit, gewissermaßen würde man ohne diese "armen Hascherln, die nicht für sich selbst sorgen können" sich gar kein Überlegenheitsgefühl erzeugen können, und dieses Überlegenheitsgefühl ist das eigentliche Ziel der Bessermenschlerei, oder, wie es offiziell heißt, des Gutmenschentums.

    Linke fordern Wohltätigkeit gegenüber Flüchtlingen und denen, die sie als "sozial schwache" bezeichnen, aber nur Wohltätigkeit, die sie selber nichts kostet und hetzen gegen diejenigen, welche ihrer Meinung nach diese Wohltätigkeit bezahlen sollen. Sie wollen Wohltätigkeit, die deutsche ArbeitnehmerInnen erwirtschaften sollen.

    Was ich nicht ethnisch meine, sondern: wer auf den deutschen Arbeitsmarkt seine Haut trägt.

    Und klar, man formuliert es ; "die Reichen sollen bezahlen", aber das ist natürlich hirnlos. Es zahlen immer die, welche die Werte schaffen.

    Sie stellvertreten aus der Position der an der Herrschaft beteiligten.

    Das Wort "sozial schwache" ist Diskriminierung pur, denn es besagt: Ihr könnt bei uns nicht mithalten, ihr seid auf die Almosen angewiesen, die wir euch hinwerfen!

    Natürlich klopft man auch antikapitalistische Sprüche, weil das zum Linken gehört wie das Laserschwert zu Star-Wars-Fan, aber Sprüche sind heiße Luft, sie machen keinen satt, sie bauen keine Häuser, Straßen. Autos, was auch immer.

    Die heutige Linke ist recht genau das, was die klassische Klassenanalyse "renitentes Kleinbürgertum" genannt hat.

    Was ist das genau?

    Nun, die Gesellschaft ist eine hierarchische Pyramide.

    Nach oben zu gibt es zunehmend weniger Plätze zu vergeben, ab einer bestimmten Ebene der Gesellschaft gar keine mehr, dorthin kann man nicht aufsteigen, diese Plätze werden anderweitig vergeben.

    Der renitente Kleinbürger ist derjenige, welcher aufsteigen will, aber in den höheren Rängen keinen Platz abbekommt. Also tobt er, weil er sich übergangen fühlt und dieses Übergehen als Ungerechtigkeit empfindet.

    Der renitente Kleinbürger denkt wie ein Krimineller und tarnt sich politisch.

    Er kann das selbst nicht begreifen, er hält sich in der Tat für politisch, denn wie Nietzsche sagt: "In der Regel belügt man sich selbst. Andere zu belügen ist eher die Ausnahme!"

    Ein gutes Beispiel gefällig?

    Schön, hier ist es: viele Linke bezeichnen sich als Antiimperialisten, sind aber im Kriegsfall immer Imperialisten. So hieß es im Irakkrieg: "Bombardieren ist böse, aber Saddam  muss weg!", in Libyen hieß es "Bombardieren ist böse, aber Gaddafi muss weg!" und in Syrien heißt es "Einmarsch ist böse, aber Assad muss weg!"

    Sie bringen es fertig, von einem Land, über das sie kaum etwas wissen, zu glauben besser zu wissen, was für dieses Land gut oder schlecht ist, als die Bewohner dieses Landes.

    Sie begreifen den imperialen Herrschaftswillen, den sie damit zum Ausdruck bringen, nicht. Eigentlich übertreffen sie in Sachen imperialer Impetus fast Washington, denn sie finden, ausländische Staatsführer sollten auf ihren Befehl hin abtreten und die Bevölkerung sollte umsetzen, was die Linken im eigenen Land umzusetzen nicht im Stande sind. So, wie man "Hundi sitz!" gebietet.

    Was nun folgt, klingt wie eine Rechtfertigung.

    Ich rechtfertige nichts. Ich bin ein absoluter Gegner des militanten Islamismus, wie ich ihn in meinem letzten Artikel erklärt habe.

    Aber man sollte das wissen, damit man weiß womit man es zu tun hat, denn es wird täglich wichtiger, das zu wissen!

    Wir hören immer "die machen Anschläge, weil sie unsere freie Gesellschaft hassen!"

    Das ist der dümmste Satz, den es überhaupt gibt!

    Das Problem ist nämlich, wer in der Neoliberalen Gesellschaft von heute ein Verlierer ist, der ist hoffnungslos verloren.

    Für den gibt es auch keine Freiheit, denn Freiheit hat man nur so viel, wie man kaufen kann!

    Der Islamismus bietet im Kapitalismus verlorenen Moslems eine Perspektive, weil er genau nach dem gegenteiligen Prinzip funktioniert: er besagt nur ein Mensch, der nach den Geboten Allahs lebt ist frei!

    Er sagt. "Das westliche System verwickelt dich in eine Wirrnis aus Süchten, Zerstörungen, innerer Leere, Unreinheit, Verlorenheit, Getriebenheit. Er, der Westen, lockt dich mit den Versuchungen des Satans, aber jedesmal, wenn du dich ihnen hingibst, wirst du ein Stück unfreier und ein Stück abhängiger von denen, die dich damit versorgen können.

    Lebst du aber nach dem Koran, so wird Allah dich mit allem beschenken, was du wirklich brauchst.

    Er klärt deinen Geist, reinigt dein Herz und schenkt dir inneren Frieden."

    Ich schreibe das, wie gesagt, weil es wichtig ist, dass man das weiß, sucht man nach Lösungen für das Problem, das hier begonnen hat.

    Ich weiß im Moment keine Lösungen.

    Ich habe oft darauf hingewiesen, dass das Feuer, welches die andere Seite des Mittelmeeres verbrennt, auf die hiesige überspringen kann.

    Viele haben es.

    Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann muss man wissen, worum es geht und aufhören, sich selbst zu belügen und seine eigenen Lügen für wahr zu halten.

    Damit beginnt es!

     

     

     

     

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  • Neues vom Tage

    Die GRÜNEN als auch mindestens ein bayrischer Konservativer schlagen vor, Flüchtlinge aus Syrien unter verkürztem Prozedere aufzunehmen, weil Flüchtlinge aus Syrien ohnehin nach dem Gesetz asylberechtigt sind.
    Das klingt erst einmal einleuchtend und nur ein Unhold könnte sich dagegen aussprechen, da die heutigen Verhältnisse in Syrien bekanntermassen einem einfachen Menschen keine akzeptablen Lebensbedingungen bieten.
    Natürlich spreche auch ich mich nicht dagegen aus.
    Ich will aber auf etwas hinweisen: noch einmal, ja, Flüchtlinge aus Syrien muss man aufnehmen, dennoch zeigt sich genau in diesem Vorschlag die gesamte Perfidie und Bösartigkeit der gegenwärtigen Politik!
    Fasst man die aktuellen Ereignisse am den griechischen Inseln gegenüberliegenden Ufer des Mittelmeeres zusammen, bleibt als Schlussfolgerung nämlich nur übrig, dass dieser Vorschlag Teil der NATO-Kriegsstrategie ist!
    Denn nüchtern betrachtet werden die Perspektiven der Menschen in Syrien auf 2 Optionen reduziert:
    Entweder du wirst Untertan des IS
    Oder du wirst umgesiedelt, bestenfalls in die EU
    Die Entity Syrien wird endgültig von der Oberfläche des Planeten ausgelöscht, finde dich damit ab!
    Die Gründe: kein in die Materie halbwegs eingearbeiteter Mensch wird bestreiten, dass die türkische Regierung der eigentliche Pate des IS ist.
    Die Offensive der Türkei ging in die nächste Phase, neuerliche Eskalation des Krieges gegen die Kurden, der neben der syrischen Armee effektivsten Kampfverbände gegen den IS.
    Der IS speist sich über die Türkei und wickelt seine Geschäfte über die Türkei ab; Berichte kursieren, dass Erdogans Sohn selbst in das Öl-Schmuggel-Geschäft des IS verwickelt ist.
    Eine Flugverbotszone, wie sie von den USA längst gewollt wird und nun greifbare Formen annimmt kann sich schlechterdings nicht gegen den IS richten, da dieser über keine Luftwaffe verfügt, sie richtet sich dezidiert gegen den syrischen Staat.
    Israel bombardiert syrische Stellungen und Amtsgebäude, bereitet den Einmarsch auf die Golanhöhen vor.
    Washingtons Administratoren sind böse, aber sie sind nicht blöd.
    Sie wissen, dass die Bande von Säufern in Hotellobbies, welche von ihnen seit Jahren zur einzigen legitimen Vertretung Syriens ausgerufen wurde, niemals „on the ground“ in Syrien etwas zu melden haben wird.
    Sie dient der amerikanischen Diplomatie als PR-Gag.
    Die reale Frage ist: wieviel des syrischen Territoriums wird Erdogan occupieren und wieviel Israel, die Entscheidung darüber trifft Washington.
    Das wird nicht schnell gehen, denn bis der IS sich offiziell Erdogan unterordnet wird es noch ein langes, blutiges Schlachten geben.
    Es wird Kontrakte mit Washington und Israel benötigen.
    Absprachen mit der NATO.
    Zuletzt wird Assad so lange durchhalten können, wie er Rückhalt aus Moskau genießt.
    Auch Teheran spielt eine Rolle sowie die Rivalität zwischen Ankara und Riad. Details können sich verschieben, aber die Türkei ist ein Vorposten der NATO, darum wird Washington es bevorzugen, das Territorium zwischen Türkei und Israel aufzuteilen.
    Eine andere Lösung wird Washington nicht akzeptieren, sie haben Assads Sturz beschlossen, sie geben keine Zielsetzung auf.
    Wo Assads Truppen weichen nimmt der IS Stellung.
    Wer sich unter dem IS nicht beugt, ist zum Tode verurteilt oder flüchtet.
    Menschen können nicht ewig in Flüchtlingslagern leben, sie müssen irgendwo neu anfangen.
    Also siedelt man sie in die EU um.
    Anzunehmen dass die Route jetzt aus der Türkei über Griechenland und Mazedonien geht, sei rein den Wegbarkeiten geschuldet, wäre zu kurz gegriffen.
    Die Situation ist: Menschen, die nie vorhatten ihr Land zu verlassen, deren Land aber nun im Namen von Freiheit ind Demokratie von der Erdoberfläche getilgt wird, treibt man nach Griechenland, wo sie schon alleine aufgrund der Finanzpolitik der EU nicht versorgt werden können.
    Die EU hat ihre gesamte Macht eingesetzt, auch aus Griechenland einen failed State zu machen.
    Die Griechen haben sich gegen das Diktat der brüsseler Fremdherrschaft ausgesprochen, nicht nur die, welche im Referendum Oxi sagten, zusammen mit den radikalen Kräften KKE, Goldene Morgenröte, Anarchisten und was es in der Politik noch für Grüppchen und Sekten gibt, kann festgehalten werden, dass die Kolaborateure der Troika im Volk nahezu keinerlei Rückhalt haben.
    Man straft das griechische Volk ab, indem man es zerschlägt, so, wie man das syrische Volk zerschlagen hat.
    Syrischen Flüchtlingen schnell und unbürokratisch, wie das politisch gerne genannt wird, helfen, sicher, was soll man jetzt auch noch anderes tun.
    Aber man darf nicht übersehen und niemand darf vergessen, dass es die schnellen und unbürokratischen Helfer der Menschheit sind, welche die Misere erst verursacht haben!
    Haben sie es verursacht aus Inkompetenz und Arroganz, dem Rest der Menschheit vorschreiben zu wollen, wie er zu leben und zu sterben hat, was der Zentralkern sowohl GRÜNEN Strebens ist als auch Washingtons, oder war es geplant in Hinterstübchen von einigen Chefstrategen des westlichen Imperialismus?
    Müßig zu spekulieren, ich selbst denke, vieles geschieht aus Fehlentscheidungen heraus und die Entscheider sind zu eitel und zu feige den Tatsachen in’s Auge zu blicken, sie handeln mit den Ergebnissen weiter, verteidigen die Entscheidungen und treffen noch schädlichere Folgeentscheidungen.
    Und sie tun es so lange wie sie auf den Podesten der Macht thronen.
    Im Besitz der Macht zu sein reicht in der Regel, weil uns anderen, uns Untertanen, ja gar nichts anderes übrig bleibt, als mit den Entscheidungen der Machthaber zu leben.
    Die Menschen, welche Syrien verlassen müssen ebenso die Menschen in Griechenland haben nicht verdient, was über sie gekommen ist und sie haben es nicht selbst verschuldet.
    Die Schuldigen sind bekannt und einfach zu identifizieren: Wer sich für die Kriege unserer Zeit ausspricht und sie unterstützt, der ist erkannt!
    Wir hören oft den Satz „eine militärische Lösung kann es nicht geben, es muss eine politische…“ blablabla.
    Wer sagt, das Problem kann zwar nicht militärisch gelöst werden, wir müssen aber zuerst militärisch intervenieren um den Boden für Lösungen zu bereiten, der bezeugt, dass er die Psyche eines Zuhälters hat, der Mädchen entführt und so lange vergewaltigt, bis sie freiwillig für ihn auf den Strich gehen.
    Poroschenko, dessen Vater jedenfalls mit Frauenhandel und illegaler Prostitution eine Menge Schnee gemacht hat, spuckt große Töne gegen Russland zu einer Militärparade und zieht Truppen um den Donbass zusammen.
    Er wird in Berlin erwartet und wir können uns sicher sein, dass er Rückendeckung für eine erneute Offensive gegen die Volksrepubliken abbetteln will.

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