• Category Archives Palästina
  • No exit strategy for Netanyahu in Gaza“ Webster Tarpley, Halla AlSafadi,

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Zwergsultan Erdogan reißt schon wieder sein Maul auf

    Er klopft Sprüche darüber, dass Israel für die getöteten palästinensischen Kinder zu bezahlen habe.

    Dass er eigentlich nur ein aus der Mülltonne der Geschichte rülpsendes Großmaul ist hat er nun wirklich zur Genüge bewiesen, insofern werden die Israelis jetzt ganz bestimmt gaaanz arg vor Angst schlottern.

    Seine Drohungen bezüglich der Gaza-Hilfsflotte sind in Tel Aviv heute noch ein beliebter Party-Witz.

    Dem gebeutelten Syrien droht er und traut sich nicht von unterm Sofa vor, solange Papa NATO nicht garantiert ihn rauszuhauen, wenn die Syrer zurückschlagen.

    Aber es bringt mich auf einen anderen Gedanken: wie, wenn das gegenwärtige Massaker in Gaza abgesprochen wurde zwischen Erdogan, Netanjahu, Morsi und Obama?

    Sie alle 4 profitieren davon: Morsi kann sich etablieren als Palästinenserfreund, Netanjahu kann sich als starker Führer präsentieren, Obama als besonnener Weltpolitiker und Erdogan kann versuchen sich wieder Gehör zu verschaffen.

    Nur so eine Überlegung.

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Michael Vogt Wolfgang Eggert über messianische Sekten

    Ergänzend zu meinen vorherigen Ausführungen hier ein Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Eggert, das interessante Hinweise über religiöse Sekten in der jüdischen Machtelite liefert.

    Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: ich bin dazu übergegangen von Juden zu sprechen aus zweierlei Gründen:

    erstens geht es mir um den religiösen Aspekt. Das Judentum hat wie jede Religion unterschiedliche Strömungen. Ich rede von der Strömung, die die Macht übernommen hat.

    Judentum, Christentum und Islam sind der Tradition und ihrer Geschichte nach ein und die selbe Religion, die abrahamische, oder die des „Einzigen und Ewigen Gottes“, und stellen unterschiedliche Zweige der selben dar.

    Der Unterschied ist: das Judentum stellt den konservativsten uns mystischen Zweig dar, der sich zudem an bestimmte Stämme bindet, welche in der Tora aufgeführt werden.

    Das Christentum stellt den Zweig dar, welcher in Jesus Christus die Ankunft des Messias sieht und im Messias den Sohn Gottes.

    Ein weiterer und aus Sicht der abrahamischen Religion der revolutionärste Aspekt des Christentums ist es, dass es die Bindung an die Stämme aufhebt und den Gott, welcher bislang den Juden alleine vorbehalten war, zum Gott aller Menschen erklärt.

    Das Wesentliche am 3. Zweig, dem Islam ist, dass er einen Nicht-Juden zum Propheten erklärt, der von Gott berufen wurde, das Wort Gottes, welches über die Jahrhunderte von Menschen entstellt worden sei, zu korrigieren.

    Zweitens: Israel ist per Definitionem ein Judenstaat und muss darum auch unter den Aspekten des Judentums betrachtet werden.

    So, wie nicht alle Christen Katholiken sind und nur die wenigsten Moslems Salafiten sind nicht alle Juden dem Staat Israel und seinen Ablegern zuzuordnen. Aber diejenigen, welche sich hier nicht zuordnen, herauszudifferenzieren ist derzeit nicht meine Aufgabe.

    Es ist Aufgabe dieser Juden selbst, sich zu organisieren und zu artikulieren.

    Ein Nebengrund meiner Entscheidung bei dem Wort Juden zu bleiben, ist der Vorwurf, Leute, die von Zionismus reden täten dieses, weil sie sich scheuten von Juden zu reden.

    Bitte: ich habe damit kein Problem. Es mag auch stimmen, dass der Aspekt „Zionismus“ in der Tat zu kurz greift, da dieser sich auf eine politische Bewegung reduziert und wir ebenso von einer religiösen Bewegung sprechen müssen.

     

     

    Appendix: Kultureinlage: Leonard Cohen, First we take Manhattan then we take Berlin

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Die Tora und der Völkermord der Juden an den Arabern

    I. Einleitung

    Pipi Netanjahu hatte der Weltöffentlichkeit die Gefahr der iranischen Atombombe geschildert, und ich möchte hier noch ergänzend ein ganz geheimes Geheimdienstfoto vorweisen, welches auch der IAEO vorliegt und Mahmut Achmadinedschad zeigt, wie er besagte Bombe bereits testet:

    Das wesentliche an Pipi Nettis UN-Auftritt aber war seine Berufung auf ein gottgegebenes Recht der Juden auf das Land Palästina, die entgegen göttlichen Willens sich 2000 Jahre in der Diaspora aufhielten und nun zurückkehrten.

    Es ist üblich für die Repräsentanten des Judenstaates, sich als „einzige Demokratie im Nahen Osten“ zu präsentieren, als ein Volk, das zivilisiert ist unter der Bedrohung durch Völker von Wilden (savages), exakt in dieser Ausdrucksweise.

    Dieses sagt auch Netanjahu in der angesprochenen Rede. (Wer zur Erinnerung sie nocheinmal benötigt: Netanjahu 27 Sep 2012)

    Täglich lesen wir von Juden, die illegale Siedlungen errichten, Palästinenser vertreiben, töten und einsperren, die ihre Heimat verteidigen, hören ab und zu ein bisschen Gemuckse aus Kreisen unserer mutigen Verteidiger des Humanismus und Forderungen danach, man solle doch mal wieder auf ein Papier schreiben, dass das nicht soooo OK ist, ersatzweise , man ist ja modern, tuts eine PDF oder ein Word.doc.

    Die AIPAC in Washington DC., der Zentralrat der Juden in Berlin, die führenden Eliten in Israel und andere offizielle Einrichtungen des organisierten Judentums achten in der Praxis aber sorgsam darüber, dass diese Siedlungen weitergebaut und abgesichert werden.

    Sehen wir uns jetzt einmal an, was die Tora, die Bücher Moses, Quell allen jüdischen Glaubens und der Rechtesordnung des Staates Israel, in dieser Sache zu sagen hat: es sind viele Zitate, und wer es nicht gewohnt ist, klassische Texte zu lesen wird Langeweile fürchten, aber es lohnt sich und gebietet sich, um die Politik des Staates Israel und seiner Auslandsorganisationen verstehen zu können. Es ist sogar notwendig, denn ohne die entsprechenden Verse, aus welchen sich die Politik ableitet, zu kennen, kann sie gar nicht verstanden werden.

    Es ist wichtig, die Verlautbarungen aus Israel und seiner Außenposten zu vergleichen mit den einschlägigen Texten aus der „Heiligen Schrift“ und am Besten noch mit Texten aus dem Talmud, um die Strategien, Hintergründe und Zielsetzungen richtig einordnen zu können. (Der Tipp mit dem Talmud ist nur für Leute mit viel Zeit und Energie dafür, es ist fast ein eigenes Studium, sich durch diesen Wust an echten und falschen, babylonischen und anderen Texten durchzuschlagen.)

    Ich meine damit aber wirklich alles, was aus Israel und Co. kommt. Beispielsweise auch den Vorzeigeisraeli der Linken Uri Avneri.

    Auch ich hatte ihm zugehört, bis er zum Vernichtungskrieg der NATO gegen Libyen beitrug: Ich hatte über 18 Jahre zu viel mit Linken zu tun, um danach noch auf einen solchen Wolf im Schafspelz reinzufallen.

    Im Folgenden handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die dem 5. Buch Mose: Deuteronomium  entnommen sind.

    Textvorlage ist die Revidierte Lutherübersetzung von 1984. Ich verwende die Lutherübersetzung immer gerne, weil sie das Role Model der Bibeltexte in deutscher Sprache vorlegt und die Verbreitetste ist.

    Für ein weiter- und tiefergehendes Studium empfehle ich die Bibelübersetzung von Martin Buber mit heranzuziehen, da diese direkt aus den hebräischen Originaltexten in das Deutsche übertragen ist. Die Kirchenbibeln verwenden die lateinische Übersetzung aus der griechischen Übersetzung der Originaltexte, was logischerweise zu Unzuverlässigkeiten führt. Von modernistischen Bibelausgaben, die auf Missionierung, besonders unter Jugendlichen, abzielen rate ich völlig ab, da sie oft sehr spekulative, semantisch unsinnige und theologisch minderwertige Interpretationen liefern, die eher dem Verbreiten einer Sektenideologie dienen als dem ernsthaften Studium der antiken Schriften.

    Wer keine Lust hat, alles zu lesen, sollte in jedem Falle Kapitel 20 lesen.

    II. Zitate

    Kapitel 2:

    24Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hände gegeben mit seinem Lande. Fange an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.

    25Von heute an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf alle Völker unter dem ganzen Himmel legen, damit, wenn sie von dir hören, ihnen bange und weh werden soll vor deinem Kommen.

    .32Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.

    33Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unsern Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.

    34Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben.

    35Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.

     

    Kapitel 3

    3So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrig blieb.

    4Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan,

    5lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte.

    6Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.

    7Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für uns.

    18Und ich gebot ihnen zu der Zeit: Der HERR, euer Gott, hat euch dies Land gegeben, um es einzunehmen. So zieht nun gerüstet vor euren Brüdern, den Israeliten, her, all ihr Kriegsleute.

    19Nur eure Frauen und Kinder und euer Vieh – denn ich weiß, dass ihr viel Vieh habt – lasst in euren Städten bleiben, die ich euch gegeben habe,

    20bis der HERR eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, dass sie auch das Land einnehmen, das ihnen der HERR, euer Gott, geben wird jenseits des Jordans. Danach sollt ihr dann zurückkehren zu eurem Besitz, den ich euch gegeben habe.

    21Und Josua gebot ich zur selben Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der HERR, euer Gott, mit diesen beiden Königen getan hat. So wird der HERR auch mit allen Königreichen tun, in die du ziehst.

    22Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch.

    27Steige auf den Gipfel des Gebirges Pisga und hebe deine Augen auf nach Westen und nach Norden und nach Süden und nach Osten und sieh es mit deinen Augen; denn du wirst nicht über den Jordan hier gehen.

    28Und gebiete dem Josua, dass er getrost und unverzagt sei; denn er soll über den Jordan ziehen vor dem Volk her und soll ihnen das Land austeilen, das du sehen wirst.

     

    Kapitel 4

    37Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich herausgeführt mit seinem Angesicht durch seine große Kraft aus Ägypten,

    38damit er vor dir her Völker vertriebe, die größer und stärker sind als du, und dich hineinbrächte, um dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es jetzt ist.

     

    Kapitel 5

    31Du aber sollst hier vor mir stehen bleiben, damit ich dir verkündige das ganze Gesetz, die Gebote und Rechte, die du sie lehren sollst, dass sie danach tun in dem Lande, das ich ihnen geben werde, um es einzunehmen.

    32So habt nun Acht, dass ihr tut, wie euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,

    33sondern wandelt in allen Wegen, die euch der HERR, euer Gott, geboten hat, damit ihr leben könnt und es euch wohlgeht und ihr lange lebt in dem Lande, das ihr einnehmen werdet.

     

    Kapitel 6

    10Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,

    11und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, und wenn du nun isst und satt wirst,

    12so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat,

    13sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.

    16Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn versucht habt in Massa,

    17sondern sollt halten die Gebote des HERRN, eures Gottes, seine Vermahnungen und seine Rechte, die er dir geboten hat,

    18dass du tust, was recht und gut ist vor den Augen des HERRN, auf dass dir’s wohlgehe und du hineinkommest und einnehmest das gute Land, von dem der HERR deinen Vätern geschworen hat,

    19dass er verjagen wolle alle deine Feinde vor dir, wie der HERR es zugesagt hat.

     

    Kapitel 7

    1Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,

    2und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben

    3und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne.

    4Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen.

    5Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen.

    6Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

    Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danach tut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat,

    13und wird dich lieben und segnen und mehren, und er wird segnen die Frucht deines Leibes und den Ertrag deines Ackers, dein Getreide, Wein und Öl, und das Jungvieh deiner Kühe und deiner Schafe in dem Lande, das er dir geben wird, wie er deinen Vätern geschworen hat.

    14Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird niemand unter dir unfruchtbar sein, auch nicht eins deiner Tiere.

    15Der HERR wird von dir nehmen alle Krankheit und wird dir keine von all den bösen Seuchen der Ägypter auflegen, die du kennst, sondern wird sie allen deinen Hassern auflegen.

    16Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden.

    17Wirst du aber in deinem Herzen sagen: Diese Völker sind größer als ich; wie kann ich sie vertreiben?,

    18so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke daran, was der HERR, dein Gott, dem Pharao und allen Ägyptern getan hat

    19durch große Machtproben, die du mit eigenen Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, herausführte. So wird der HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

    20Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir.

    21Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott.

    22Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht auf einmal vertilgen, damit sich nicht die wilden Tiere wider dich vermehren.

    23Der HERR, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und wird eine große Verwirrung über sie bringen, bis er sie vertilgt hat,

    24und wird ihre Könige in deine Hände geben und du sollst ihren Namen auslöschen unter dem Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgt hast.

    25Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen und sollst nicht begehren das Silber oder Gold, das daran ist, oder es zu dir nehmen, damit du dich nicht darin verstrickst; denn das ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

    26Darum sollst du solchen Gräuel nicht in dein Haus bringen, damit du nicht dem Bann verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn es steht unter dem Bann.

     

    Kapitel 9

    91Höre, Israel, du wirst heute über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, das Land der Völker einzunehmen, die größer und stärker sind als du, große Städte, ummauert bis an den Himmel,

    2ein großes, hoch gewachsenes Volk, die Anakiter, die du kennst, von denen du auch hast sagen hören: Wer kann wider die Anakiter bestehen?

    3So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und wird sie demütigen vor dir, und du wirst sie vertreiben und bald vernichten, wie dir der HERR zugesagt hat.

    4Wenn nun der HERR, dein Gott, sie ausgestoßen hat vor dir her, so sprich nicht in deinem Herzen: Der HERR hat mich hereingeführt, dies Land einzunehmen, um meiner Gerechtigkeit willen –, da doch der HERR diese Völker vertreibt vor dir her um ihres gottlosen Treibens willen.

    5Denn du kommst nicht herein, ihr Land einzunehmen, um deiner Gerechtigkeit und deines aufrichtigen Herzens willen, sondern der HERR, dein Gott, vertreibt diese Völker um ihres gottlosen Treibens willen, damit er das Wort halte, das er geschworen hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob.

    6So wisse nun, dass der HERR, dein Gott, dir nicht um deiner Gerechtigkeit willen dies gute Land zum Besitz gibt, da du doch ein halsstarriges Volk bist.

     

    Kapitel 11

    19und lehrt sie eure Kinder, dass du davon redest, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.

    20Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore,

    21auf dass ihr und eure Kinder lange lebt in dem Lande, das der HERR, wie er deinen Vätern geschworen hat, ihnen geben will, solange die Tage des Himmels über der Erde währen.

    22Denn wenn ihr diese Gebote alle halten werdet, die ich euch gebiete, und danach tut, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt in allen seinen Wegen und ihm anhangt,

    23so wird der HERR alle diese Völker vor euch her vertreiben, dass ihr größere und stärkere Völker beerbt, als ihr es seid.

    24Alles Land, darauf eure Fußsohle tritt, soll euer sein: von der Wüste bis an den Berg Libanon und von dem Strom Euphrat bis ans Meer im Westen soll euer Gebiet sein.

    25Niemand wird euch widerstehen können. Furcht und Schrecken vor euch wird der HERR über alles Land kommen lassen, das ihr betretet, wie er euch zugesagt hat.

    29Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommen sollst, es einzunehmen, so sollst du den Segen sprechen lassen auf dem Berge Garizim und den Fluch auf dem Berge Ebal,

    30die jenseits des Jordans liegen an der Straße gegen Sonnenuntergang im Lande der Kanaaniter, die im Jordantal wohnen, Gilgal gegenüber bei der Eiche More.

    31Denn ihr werdet über den Jordan gehen, dass ihr hineinkommt, das Land einzunehmen, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat, damit ihr’s einnehmt und darin wohnt.

    32So habt nun Acht, dass ihr tut nach allen Geboten und Rechten, die ich euch heute vorlege.

     

    Kapitel 12

    1Dies sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, dass ihr danach tut im Lande, das der HERR, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat, es einzunehmen, solange du im Lande lebst:

    2Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter grünen Bäumen,

    3und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle, zerschlagt die Bilder ihrer Götzen und vertilgt ihren Namen von jener Stätte.

     

    Kapitel 20

    1Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und siehst Rosse und Wagen eines Heeres, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, ist mit dir.

    2Wenn ihr nun auszieht zum Kampf, so soll der Priester herzutreten und mit dem Volk reden

    3und zu ihnen sprechen: Israel, höre zu! Ihr zieht heute in den Kampf gegen eure Feinde. Euer Herz verzage nicht, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht und lasst euch nicht grauen vor ihnen;

    4denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch streite mit euren Feinden, um euch zu helfen.

    5Und die Amtleute sollen mit dem Volk reden und sagen: Wer ein neues Haus gebaut hat und hat’s noch nicht eingeweiht, der mache sich auf und kehre heim, auf dass er nicht sterbe im Krieg und ein anderer es einweihe.

    6Wer einen Weinberg gepflanzt hat und hat seine Früchte noch nicht genossen, der mache sich auf und kehre heim, dass er nicht im Kriege sterbe und ein anderer seine Früchte genieße.

    7Wer mit einem Mädchen verlobt ist und hat es noch nicht heimgeholt, der mache sich auf und kehre heim, dass er nicht im Krieg sterbe und ein anderer hole es heim.

    8Und die Amtleute sollen weiter mit dem Volk reden und sprechen: Wer sich fürchtet und ein verzagtes Herz hat, der mache sich auf und kehre heim, auf dass er nicht auch das Herz seiner Brüder feige mache, wie sein Herz ist.

    9Und wenn die Amtleute dies alles zu dem Volk geredet haben, so sollen sie Heerführer an die Spitze des Volks stellen.

    10Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten.

    11Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen.

    12Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie.

    13Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen.

    14Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

    15So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.

    16Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat,

    17sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat,

    18damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.

    19Wenn du vor einer Stadt lange Zeit liegen musst, gegen die du kämpfst, um sie zu erobern, so sollst du ihre Bäume nicht verderben und mit Äxten umhauen, denn du kannst davon essen; darum sollst du sie nicht fällen. Die Bäume auf dem Felde sind doch nicht Menschen, dass du sie belagern müsstest!

    20Die Bäume aber, von denen du weißt, dass man nicht davon isst, die darfst du verderben und fällen und ein Bollwerk daraus bauen gegen die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis du sie besiegt hast.

     

    Kapitel 21

    10Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, dass du Gefangene von ihnen wegführst,

    11und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst,

    12so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden

    13und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein.

    14Wenn du aber kein Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie gehen lassen, wohin sie will; du sollst sie aber nicht um Geld verkaufen oder als Sklavin behandeln, weil du zu ihr eingegangen bist.

     

    Kapitel 29

    28 Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich, dass wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Palästina oder der der ewige Schlachthof der Politik

    Nehmen wir zwei vernunftbegabte Menschen, Mann und Frau, sie verlieben sich ineinander, heiraten, gründen eine Familie. Nun hat unsere Familie zwei Kinder, zwei Berufe und ein gemeinsames Heim. Das war ein über viele Jahre für anstrebenswert geachteter Durchschnitt in Deutschland und es scheint mir auch ein vernünftiger Plan.

    Tritt jetzt der Fall ein, dass die beiden Elternteile warum auch immer nicht mehr miteinander klar kommen werden sie sich früher oder später trennen wollen.

    Das kann sowohl ruhig abgehen, seltener, es können aber auch sauber die Fetzen fliegen. Das wäre normal, trotz allem Hass entsteht Trennungsschmerz, alle Verletzungen, die zwangsläufig auch passieren, wenn man sehr nah zusammen ist, brechen hervor und wollen noch einmal ausgedrückt werden usw. aber man einigt sich irgendwann.

    In jedem Falle bleiben die gemeinsamen Kinder als gemeinsames Interesse und so wird man früher oder später sich einigen müssen, im Laufe des weiteren Lebens sich austauschen müssen, verhandeln müssen, auch mal Zeit gemeinsam verbringen und sich vertragen müssen.

    So trifft es auf jeden Konflikt zu.

    Bleibt also der Konflikt um Israel-Palästina über Generationen ungelöst, dann weil er ungelöst bleiben soll!

    Israel hält sich in Gaza das größte KZ, das die Welt je gesehen hat und alle wissen es.

    Ägypten hilft, dieses KZ abzudichten, indem es ein Grenzregime unterhält und die "Weltgemeinschaft" hilft, dieses KZ zu erhalten, indem Diplomaten in der UN ab und zu Noten darüber austauschen, ein paar ihrer Retter-der-Menschheit-Unterorganisationen liefern zu viel zum Sterben und zu Wenig zum Leben in das Lager, damit die eingeschlossene Bevölkerung notdürftig am Existieren gehalten wird.

    Nennt man das Kind beim Namen, "Gaza ist ein KZ" stoßen alle Wohlwoller der Welt das Wort "Antisemit"gegen einen aus, tut man es gar als Deutscher, verortet man eigenen Blutrunst und Bösartigkeit in seine armen Juden-Opfer. Das ist der ideologische Stacheldrahtzaun dieses KZs.

    "Ach, wären doch die Palästinenser so vernünftig und würden nicht ständig Raketen auf Israel abfeuern!" meinen die Wohlgesonneneren.

    "Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung!" kommentieren die Mächtigeren, wenn die Armee des Judenstaates mal wieder von Flugzeugen aus ein Massaker anrichtet das angeblich auf ein paar Feuerwerkskörper reagiert.

    Alles bekannt, alles sich ständig wiederholende Rituale.

    Jeder normal denkenden Person ist klar, dass Menschen, die auf einem Stück Wüste eingepfercht sind, kaum das Nötigste zum Leben haben und jede Sekunde ihres Lebens damit rechnen müssen, von den Waffen einer hochgerüsteten Militärmaschine zerfetzt zu werden, irgendetwas tun, das in ihren Möglichkeiten steht, ihre Situation zu verändern, und wenn es nur symbolisch ist oder alleine der Aufrechterhaltung der Hoffnung dient.

    Alleine im SF-Genre gibt es dutzende Serien und noch mehr Spielfilme, die von Menschen handeln welche unter der Herrschaft böser Außerirdischer siechen bis ein oder mehrere Helden und Heldinnen aus ihrer Mitte sie befreien, der Zuschauer fiebert mit den Kämpfenden und leidet mit fallenden Sympathieträgern.

    Diese Serien und Filme schildern verkitscht den Alltag der Palästinenser, also warum dürfen Palästinenser nicht, was Leinwandhelden Fans macht?

    Betreffs ein paar Meter weiter, betreffs Syrien, wird die Öffentlichkeit auf das Gegenteil gezüchtet: ein Aufstand habe stattgefunden, der unterdrückt worden ist und somit kein Wahl hatte, als sich zu bewaffnen. Im Gegensatz zu Israel ist der Teil der syrischen Bevölkerung, gegen den sich der Aufstand gerichtete hatte, auf die Insurgenten zugegangen und erfüllte ihre Forderungen nach Verfassungsänderung und freien Wahlen, was ja angeblich angestrebt war und erntete nur, dass die Insurgenten noch offensiver, noch brutaler, noch mörderischer und noch zerstörerischer wurden und noch stärker finanziert und ausgerüstet, die Rede von armen unterdrückten Demokraten geht weiter.

    Unsere "Weltgemeinschaft", die den Völkermord an den Palästinensern betreibt und ihnen jedes Recht auf Widerstand abspricht spricht auch Syrien ab, sich gegen die Bewaffneten verteidigen zu dürfen.

    Wir stellen fest, dass es eine Front ist.

    Denn es ist diese sich unentwegt selbst lobpreisende und besingende "Weltgemeinschaft", welche diesen Völkermord betreibt indem sie den Israelis über Jahrzehnte freie Hand gibt und Israel ausrüstet.

    Nach Jahrzehnten ohne Lösung kann man eines objektiv feststellen: die "Weltgemeinschaft" hält sich diesen Konflikt wie manch Kind sich einen Hamster hält! Jede Diplomatie, die von Lösung spricht ist Scheindiplomatie, die nach keiner Lösung verlangt.

    Unsere Medienkonsumenten, die hier mitspielen, können leicht überprüfen, indem sie einen dieser SFs ansehen, dass sie jeden für feige und nutzlos hielten, der sich dem israelischen Terror sang- und klanglos ergibt, wären sie in der selben Lage.

    Je länger es dauert, desto klarer wird, dass dieses Problem auch nur so beseitigt werden kann, wie unsere Science Fiction Filme enden.

    Share This:

       Sende Artikel als PDF