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  • Islam und Faschismus, Faschismus und Islam

    Ein Gastbeitrag von ChL

    Muslim & Rätekommunist

     

    Vorbemerkung:  Dieser Artikel soll in den nächsten Wochen genauer ausgeführt werden,angesichts der Aktualität gibt es aber jetzt schon eine Vorabversion:

    Im Namen des Islam werden seit geraumer Zeit ungeheure Verbrechen begangen, von den westlichen Ländern einschließlich  der Bevölkerung  dieser Länder zumeist kaum beachtet seit 2011 vor allem in Syrien, aber es scheint daß jetzt der Terror in die westlichen Länder zurückkehrt.

    Warum Zurückkehrt? Die Terroristen kehren zu Ihren Herren zurück um es auf den Punkt zu bringen.

    Schon immer versuchen Kreise in den westlichen Ländern terroristische Söldnerbanden für ihre Ziele zu benutzen, das heißt für den ungezügelten Kapitalismus, für die Bevölkerungskontrolle, für die Unterdrückung der unteren Schichten, für imperialistische Unterdrückung nicht kontrollierter Länder.

    Natürlich auch Terroristen die in islamischer Verkleidung auftreten.  Irregeleitete sind einfach

    zu steuern und zu kontrollieren, das geht mit Menschen die glauben Muslime zu sein recht einfach

    wenn sie nichts hinterfragen und sich nie richtig mit dem Islam befaßt haben.

    Daß Kreise aus den USA Al Kaida gegründet hatten wird nicht einmal abgestritten:

    https://www.youtube.com/watch?v=3ULq-OfQLS4

    https://www.youtube.com/watch?v=OJTv2nFjMBk

    Ungeachtet des tatsächlichen Inhaltes versuchen Kreise aus den Herrschenden und Besitzenden immer wieder seit es Religionen gibt sie für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Gleiches geschieht auch mit dem Islam.

    Die ersten die dies taten waren die Omajaden, die aus dem Kalifat eine Erbdynastie aufbauten. Dazu waren dann auch fleissig ihre Geschichtsschreiber und Hadith-Erzähler aktiv. Und wie konnte es auch kommen, daß egal aus welcher Sicht mensch auch Prophet Mohammed auch betrachtet  – sein Schwiegersohn, seine Enkel und alle weiteren Nachfolger wurden ermordet ermordet jeweils von Herrschern die Ihre Legitimation vom Islam ableiteten…

    Der Wahhabismus kann dabei durchaus als erfundene Religion bezeichnet werden.  Heute haben wir es zudem mit den Muslimbrüdern zu tun, die mit den Wahhabiten/Salafisten eine finstere Allianz geschlossen haben.

    Die Geheimgesellschaft der Muslimbrüder schöpft auch aus der Nazi-Ideologie bzw. ist mit dieser kompatibel. Der Großmufti von Jerusalem Amin al-Husseini  befand sich seit 1941 im deutschen Reich  und unterstützte dem Aufbau muslimischer SS-Divisionen. Noch im Mai 1945 konnte er mit einen Flugzeug aus dem zerstörten Berlin in die Schweiz ausfliegen. Von da aus gelangte er nach Ägypten, dem Ursprungsland der Muslimbrüder, zu denen al-Husseini weitgehende Beziehungen hatte.

    Die Muslimbrüder wurden 1954 in Ägypten verboten, wichtige Persönlichkeiten fanden Zuflucht in Saudi-Arabien.  Muslimbrüder und Wahhabiten sind nicht dasselbe, aber derzeit scheint es eine Allianz zu geben. Beide Strömungen unterstützten den Kampf gegen die libysche und syrische Regierung und die von Ihnen bezahlten Söldner treten in faschistischer Form auf.

    D.h. die Bevölkerung wird terrorisiert, Andersdenkende werden massakriert und der von ihnen propagierte Staat hat Züge die mit der NS-Zeit durchaus verglichen werden konnten. Vielleicht nicht von ungefähr, viele deutsche Nazis fanden ab 1945 bei der Muslimbrüderschaft und in Saudi-Arabien Zuflucht.

    In Syrien wird u.a. gefordert, „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab“, syrische Frauen dürfen nach in Saudi-Arabien ansässigen Predigern geraubt und vergewaltigt werden, Gefangene werden öffentlich enthauptet, Moscheen und Kirchen in Brand gesetzt  usw. usw.

    Auch in Libyen hat sich die faschistische Praxis deutlich gezeigt, christliche Friedhöfe werden zerstört, wichtige Stätten nicht-wahhabitischer Muslime werden mit Baggern plattgemacht, verstorbene Angehörige von Gaddafi werden aus den Gräbern geholt, die schwarze Bevölkerung Libyens mußte fliehen oder in Lagern leben. In Tunesien kam ein Prediger auf die Idee, daß jüdische Frauen sterilisiert werden sollten.

    Die führenden Muslimbrüder sind von Stellung her meist wohlhabende Geschäftsleute, gehören auf jeden Fall zur wirtschaftlichen und politischen Elite. Dazu haben sie beste Verbindungen zum internationalen Kapital. Die wahhabitischen Kämpfer  sind im Gegensatz dazu Menschen aus der Unterschicht, Irregeleitete mit Hilfe des Islam wahabitischer Lesart.

    Die USA lassen gerne Kriege führen, die scheidende US-Außenministerin Clinton sprach offen aus: „We created Al Kaida“. So sind die Wahhabiten, denen im Krieg gegen „Ungläubige“, und dazu zählen auch Muslime mit anderer Ansicht faktisch, alles erlaubt ist.

    Das hat nichts mit Islamophobie zu tun, im Gegenteil,  auch viele Muslime sehen die Wahhabiten, Salafisten und Muslimbrüder als faschistisch/faschistoid an. Auch sogenannte Christen und sogenannte Juden griffen und greifen in der Geschichte ja auch gerne zu menschenverachtenden Mitteln. Seien es Christen die im Mittelalter den „heiligen Krieg“ erfanden und ihn bei der Eroberung Jerusalems 1099 auch praktizierten und in drei Tagen mindestens 20.000 Einwohner töteten. Oder der Staat Israel, der im Namen des Judentums in Palästina ein Apartheidregime aufgebaut hat.

    Es gibt ein einzigartiges Dokument das kurz und Bündig aufzeigt daß der Islam so wie er von Prophet Mohammed verkündet wurde und von seinen legitimierten Nachfolgern (nicht den selbsternannten Kalifen) praktiziert wurde nichts mit dem Terrorwahn zu tun hat, ein Dokument aus dem 7. Jahrhundert:

    Vor der Schlacht von Siffin (657) gab Imam Ali , der Schwiegersohn von Prophet Mahammedim Kampf u.a. folgende Anweisungen:
    – Beginnt niemals selbst einen Krieg . Gott liebt nicht das Blutvergießen. Kämpft nur in der Verteidigung.
    – Greift niemals den Feind zuerst an; schlagt seine Angriffe zurück, aber dies kräftig, tapfer und mutig.
    – Verfolgt und tötet niemals jene, die aus dem Schlachtfeld oder aus dem Treffen fliehen. Das Leben ist Ihnen teuer. Laßt sie leben, solange der Tod ihnen zu leben erlaubt.
    – Tötet niemals einen Verwundeten, der sich nicht selbst verteidigen kann.
    – Entblößt niemals einen Verwundeten oder Toten, um seinen Panzer oder sein Gewand zu erhalten.
    – Verstümmelt niemals einen Toten, um ihn zu demütigen.
    – Plündert oder brandschatzt niemals.
    – Belästigt und schändet niemals die Sittsamkeit einer Frau.
    – Verletzt niemals eine Frau, auch wenn sie Euch verflucht oder verletzt.
    – Verletzt niemals ein Kind.
    – Verletzt niemals eine alte oder behinderte Person.

    Auch Prophet Mohammed sah zu Lebzeiten voraus daß der Islam sich in sein Gegenteil verkehren wird. Imam Ali sagt voraus daß sich Menschen den Islams wie ein Kleid benutzen werden.

    Das ist was heute geschieht.

    Dessen ungeachtet bleibt der spirituelle Kern des Islam davon unberührt.

    Diesen können die Terroristen und Ihre Hintermänner nicht zerstören. Letztendlich wird der wahre Islam zusammen mit allen fortschrittlichen Menschen den Sieg davontragen gegen die Barbarei.

     

    Ein paar weiterführende Links:

    http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/nahdsch-ul-balagha/nahdsch-ul-balagha_inhalt.htm

    (überlieferte Ansprachen von Imam Ali)

    http://pdfbooksfree.pk/the-voice-of-human-justice-pdf-free-download/

    (da geht es hauptsächlich um das Wirken Imam Ali nach dem Tod von Prophet Mohammed)

    Und dieses Buch zeigt deutlich wie schnell nach dem Tode von Prophet Mohammed der Islam mißbraucht wurde:

    http://www.eslamica.de/buecher-nach-themen/schia-und-sunna/150/die-kalifen-und-die-gefaehrten-eine-kritische-analyse?c=101

     

     

     

    Update 2.August:

    https://urs1798.wordpress.com/2016/08/02/abartige-szenen-am-absturzort-eines-russischen-helikopters-welche-die-tagesschau-verschweigt-update-fake-chloringas-aleppo-idlib-ruaf-jihadijulian-warcrimes/

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  • Die Totengräber der Linken hetzen weiter gegen Nordafrika

    Ich erinnere an die kriegstreiberischen Hetzreden der Jelpkes und Buchholz' gegen die arabisch sozialistische Jamahirija von Libyen.

    Klar, Linke sind feige, sie getrauen sich nicht zuzugeben, Teil einer NATO-Strategie zu sein.

    Tatsächlich sind Leute wie Kipping, Jelpke und Buchholz essenzieller und unverzichtbarer Bestandteil eines jeden imperialistischen Krieges!

    Sie verhindern erfolgreiche Mobilisierung gegen diese Kriege, indem sie spalten und jede Verteidigung der Anzugreifenden sabotieren.

    Sie verbreiten Gerüchte und machen Hetzpropaganda gegen die Staaten, die es auszulöschen gilt, sie bereiten diese Kriege propagandistisch mit vor unter der Maske des guten Samariters.

    Buchholz etwa marschierte unter der Fahne des Pederastenkönigs Idris mit Islamisten gegen Colonel Gaddafi. Jelpke trat auf Anti-Assad-Kundgebungen auf.

    Die Bundesregierung macht eigentlich fast nichts, womit ich einverstanden bin, aber Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten einzustufen ist richtig!

    Jelpke, die Artikel in der Jungen Welt über "Flüchtlinge" verbreitet hatte, um bei der Auslöschung Libyens mit zu helfen, schleudert heute, 27.04.2016, in der gleichen Zeitung Propaganda gegen Marokko, Tunesien und Algerien.

    "(Von Folter) Gefährdet seien »politische Aktivisten, die sich gegen Armut, Ungleichheit oder Ausbeutung natürlicher Ressourcen einsetzen, politisch links orientierte und studentische Aktivisten, Befürworter der Selbstbestimmung der Sahrauis« und viele mehr." schreibt Jelpke.

    Gleich als Erstes: wenn Marokko kein sicheres Herkunftsland ist, dann gibt es keine sicheren Herkunftsländer! Dann sind Deutschland und die Schweiz auch keine!

    Genau genommen ist Marokko mehr sicheres Herkunftsland als Deutschland unter Merkel, das mit dem Wannabe-Sultan Erdogan paktiert.

    Marokko ist ein wunderbares Land. Kulturell besonders vielseitig: alleine die Städte zeigen es: Tanger, ein internationales Zentrum; Fez, eine Wüstenstadt wie aus 1001 Nacht; Casablanca, eine französisch geprägte moderne Industriestadt, gleich daneben, Rabat, die prunkvolle Königsstadt; Marrakesch, eine Schmelztiegel zwischen arabischer und schwarzafrikanischen Kulturen. Das alljährliche Berber-Festival ist legendär! Aus allen Teilen Afrikas pilgern Menschen alljährlich zu diesem Ereignis.

    Über Jahrzehnte haben sich gerade auch Linke in Marokko eine Auszeit genommen, einige über Wochen, so wie ich, andere Monate, manche Jahre und einige sind auf für immer dort geblieben, weil es ein unglaublich tollen Land mit großartigen Menschen ist!

    In jedem Land der Erde gibt es Sachen, die gut funktionieren und Sachen die schlecht funktionieren.

    In jedem Land der Erde tauchen Probleme auf, die schwer zu lösen sind.

    So ist das Leben!

    Jelpke beklagt sich, dass Amnesty-Aktivisten aus Marokko ausgewiesen werden.

    Die Marokkaner sind  halt nicht so blöd, wie Jelpke annimmt! Man hat die Erfahrung gemacht, dass Amnesty direkt der amerikanischen Außenministerin Clinton unterstellt war und eine Vorfeldorganisation für Regime-Change-Angriffe durch den US-Imperialismus ist. Amnesty-Leute müssen gar nicht für den amerikanischen Geheimdienst selbst arbeiten, weil sie für das amerikanische Außenministerium arbeiten.

    Marokko schwebt nicht im leeren Raum. Es ist ein nordafrikanisches Land mit dem Islam als führende Religion. Die Zerstörungen, die durch die Auslöschung Libyens in Nordafrika angerichtet wurden, die Probleme in Ägypten, der Krieg in Mali, Terrororganisationen wie Boko Haram, Daesh und andere, die im Umfeld Marokkos marodieren und morden, sind für Marokko sehr gefährlich und hinterlassen auch dort ihre Spuren.

    Wer sind diese "Aktivisten", "linksorientierten" etc. von denen Jelpke schreibt, was tun sie, für wen arbeiten sie?

    Ein Glück ist es dem marokkanischen Staat gelungen, die Subversions-Attacken, welche im Zuge des "arabischen Frühlings" Tod und Verderben über Millionen von Menschen in Nordafrika gebracht haben, und die auch in Marokko versucht wurden, ohne viel Aufwand abzuwehren! Marokko konnte stabil gehalten werden, vor allem auch, weil die Bevölkerung für diese Subversion unanfällig blieb.

    Dass Jelpke sich beschwert, Algerien würde als sicheres Herkunftsland eingestuft, hat Tradition für diese Person. Algerien befindet sich im Krieg mit islamistischen Terrororganisationen, die von Libyen aus angreifen und im Land selbst stark sind.

    Jelpke hat sich bezüglich Libyen und Syrien als Terroristen-Unterstützerin geoutet, natürlich tut sie das auch bezüglich Algerien.

    Diese modernen Linken picken sich einzelne Probleme heraus, aber nicht um bei der Lösung zu helfen, sondern um die Zerstörung der Länder vorzubereiten!

    Über Jahrzehnte war die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staates oberstes Prinzip antiimperialistischer Bestrebungen.

    Diese moderne Linke mutet in dieser Angelegenheit an, als habe man die geschlossene Abteilung eines Irrenhauses, welche sich auf Fälle von Größenwahn und Prophetenkomplex spezialisiert hatte, auf die Menschheit losgelassen!

    Diese Leute kennen überhaupt keinen Respekt vor anderen Ländern und Kulturen mehr!

    Und sie leiden an kognitiver Dissonanz, da sie vor allem gegen islamisch geprägte Länder agitieren und gleichzeitig jede Kritik am Islam in Deutschland von der Religionskritik zum Rassismus umdefinieren.

    An dieser Stelle will ich mich allerdings auch von der Behauptung Beatrix von Storchs, der Islam sei keine Religion sondern politische Ideologie, distanzieren.

    Wenn man sagt: Jede Religion ist politische Ideologie! – dann ist die Aussage richtig. Aber Frau von Storch erkennt Judentum und Christentum als Religion an, damit wird ihre Aussage über den Islam in der Tat diffamierend!

    Man kann die Religion von über 1 1/2 Milliarden Menschen kritisieren wie jede andere, und ich sagte es schon, es ist berechtigt, sich gegen den Einfluss des Islam auf das eigene Leben zu wehren wie gegen den Einfluss jeder Religion, aber Moslems abzusprechen, sie hätten eine Religion, ist kulturlos!

    Man sehe sich nur an, was der Islam an vielgestaltigem zwischen Saudi Arabien und Indonesien, zwischen den islamischen Gebieten des Russischen Reiches und Nordafrika hervorgebracht hat, was er an Positivem und Negativem inspiriert hat, dann machen die Aussagen der Frau von Storch ebenso wütend wie die der Linken und sie wirken auf mich wie 2 Seiten der gleichen Medaille: Zahl und Fratze des Imperialismus! Ich weiß nur noch nicht genau, wer Zahl und wer Fratze ist.

    Es kristallisiert sich schon eine Konsistenz in der Tätigkeit der Kippings, Buchholz' und Jelpkes heraus, und ich möchte sie "Die Sturmgeschütze der Migrationswaffe" nennen!

    Um die Migrationswaffe einsetzen zu können, müssen die Herkunftsländer wenn nicht vernichtet wie Irak, Libyen und Syrien, so doch diffamiert und diskreditiert werden.

    Grüne, Linke und Medien betreiben Hetze gegen die Länder Nordafrikas als Reaktion auf die Sylvesterereignisse.

    Der Radiosender B5 brachte erst unlängst einen Beitrag, in dem es um einen jungen Mann ging, die in Deutschland Asyl möchte, weil er homosexuell sei und in Marokko dafür Repressionen erleide.

    Jeder, der Marokko kennt, weiß, dass kein Mann in Marokko verfolgt wird, weil er homosexuell sei.

    Wer Marokko kennt, kann sofort des Schluss ziehen: der Typ hat Probleme, weil er entweder mit Drogen gehandelt hat oder Touristen bestohlen oder  beides, jetzt will er sich nach Europa absetzen, und wahrscheinlich haben ihm irgendwelche NGO-Fuzzis erklärt, wenn er sich als homosexueller Schutzsuchender ausgibt, kann er bleiben.

    Geht ja schlecht, zu sagen, ich werde in meinem Heimatland verfolgt, weil ich mit Drogen handle und Touristen ausraube.

    Man muss die Frage nämlich auch mal so stellen: warum will Marokko die "Geflüchteten" nicht zurück? Normale Leute aus Marokko reisen mit Visa und im Ausland arbeitende Männer und Frauen aus Marokko haben Arbeitsvisa.

    Es ist eine Perfidie: um die Refugees-Welcome-Propaganda aufrecht zu erhalten, werden die Herkunftstaaten diffamiert und Straßenkriminelle verteidigt!

    Dass Jelpke nicht die winzigste Ahnung von Marokko hat, erkennt man auch daran, dass sie anklingen lässt, sie unterstütze den sogenannten Befreiungskampf der Sahrauis.

    Hört das jemand, soll er sich mal mit der Situation vor Ort vertraut machen. Sachrauis führen einen Kampf, weil sie ein Kriegervolk sind, und Krieg führen das ist, was Kriegervölker tun.

    Ohne Marokko hätten diese Leute nicht die winzigste Überlebenschance! War schon mal jemand in der Sahara? Ich schon. Wovon sollten die denn leben? Von Sand und Dattelpalmen?

    Das wäre nämlich das einzige, was sie dann noch hätten!

    In vergangenen Jahrhunderten haben Sahrauis davon gelebt, Karawanen zu überfallen, betätigten sich als Piraten oder sie boten sich anderen Stämmen als Kämpfer an.

    Dieses Wirtschaftskonzept ist heute nicht mehr umsetzbar.

    Gegen eine von Marokko abgespaltene Westsahara wäre Somalia noch ein Paradies!

    Halt einfach die Fresse, Jelpke, und misch dich nicht in fremder Leute Angelegenheiten!

    Ich habe in meiner Zeit als Linker sehr viele solche Personen wie Jelpke, Kipping und Buchholz kennengelernt und die Erfahrung gemacht: diese Leute sind weder links noch politisch!

    Sie bilden eine Sekte um eine in Studentenseminaren zusammengeschusterte Ideologie und verfolgen nur ein einziges Ziel: sich Menschen, auf die sie Zugriff erlangen können, und die nicht zu ihrer Sekte gehören, psychisch und physisch zu versklaven!

    Vom Charakterbild her würde ich sogar so weit gehen, sie als die show-intellektuelle Kollektiv-Version des Entführers von Natascha Kampusch zu bezeichnen!

    Ich hatte als westdeutscher Linker 20 Jahre unter solchen Bestien zu leiden und kann jeden, der erst neu Erfahrung mit ihnen macht, nur warnen: alles, und zwar ausnahmslos alles in dieser Welt ist besser, als als den Totalitarismus dieser Kreaturen erdulden zu müssen!

    Sie sind weder feministisch, noch antirassistisch, noch irgendetwas, als was sie sich selbst bezeichnen. Diese Worte sind nur Spielkarten, die sie im Machtkampf einsetzen. Sie haben von nichts auf der Welt irgend einen realitätsnahen Begriff, das interessiert sie auch überhaupt nicht. Sie halten sich selbst für die vollendete Menschheit und verachten jeden Ausdruck des Lebens. Was  nicht ihrer Sekte entspricht oder sich ihr unterwirft, wollen sie auszurotten, obwohl sie natürlich viel zu feige sind, solche Worte zu benutzen.

    Sie greifen andere als rassistisch an, aber niemand ist rassistischer, als solche Linke, die jedes Land der Erde diffamieren und mit ihrem intellektuellen Kot bewerfen!

    Sie nennen sich Antifaschisten, aber alles, was mit nicht der abstrusen Esoterik ihrer Sekte korrespondiert, nennen sie faschistisch oder rechtspopulistisch oder beschimpfen es sonstwie.

    Sie behaupten, gegen Herrschaftsverhältnisse anzutreten, aber das ist nur eine Masche, um sich selbst persönliche Herrschaft zu erschleichen, da sie über nichts verfügen, auf gesellschaftsübliche Weise an Herrschaft partizipieren zu können!

    Was immer sie sagen, was immer sie tun, es folgt einem einzigen Bedürfnis: sich selbst einen Zugewinn an Macht zu verschaffen!

    Ich benötige nur 2 Zitate, um zu erklären, warum die AfD hohe Wahlergebnisse einfährt, die Linke aber abkackt:

    Katja Kipping: "Nicht jeder hat das Glück, in einem reichen Land geboren worden zu sein!" (Wer flüchtet schon freiwillig)

    C.Buchholz: "Als Linke kämpfe ich für eine Abkehr von der Hartz-IV-Politik. Aber eine Bündnispolitik, bei der man mit all denen nicht zusammenarbeiten kann, die nicht in allen Punkten mit einem übereinstimmen, ist falsch. Das wäre die völlig falsche Herangehensweise an die momentane Bedrohungslage. Die spürt der deutsche, weiße Durchschnittsbürger vielleicht noch nicht. Aber Migrantinnen und Muslime spüren sie schon lange. Auch ihnen gegenüber haben wir eine Verantwortung." (Junge Welt vom 26.06.2016)

    Was das mit Religion zu tun haben soll, was es ja denn muss, wenn es um Muslime geht, erhellt keinem normalen Menschen.

    Ach ja. Sie will mal wieder alle, die nicht ihrer Meinung sind, als Rassisten brandmarken. Da fällt mir ein, was Lauren Southern unlängst zu den Trägern der Gender-Ideologie in Kanada sagte: "To disagree with you is not racism!"

    Alleine in München sehe ich täglich Tausende Muslime mit dem neuestem BMW oder Mercedes rumfahren, was Deutsche sich nur bei einem wirklich gut bezahlten Akademiker-Job leisten können. In einer Zeit, in der 1/3 der deutschen ArbeitnehmerInnen weniger als 2000€ für einen Full-Time-Job erhalten, wovon in einer Stadt wie München alleine für Miete die Hälfte weg geht, solche Sprüche zu klopfen, lässt immer mehr Leute durchschauen, was für  überhebliche, miese Steuergeldparasiten diese Führer der Linken sind, und sie werden logischerweise diesen ihren Selbstverwirklichungstrip nicht auch noch mit ihrer Wählerstimme weiterhin ermöglichen! Menschen, die ihre Lebenszeit darauf verwenden, das Funktionieren der Gesellschaft zu erarbeiten, wären schön blöd, Personen an der Macht zu halten, die die Zerstörung der Gesellschaft und des ganzen Planeten betreiben!

    Wie die Drogenhändler, Menschenhändler und Schlepper, deren Geschäfte sie politisch flankieren, so gehören solche Politfunktionäre selbst zum fleischgewordenem Bösen!

    Solche Linke sind für alle, Deutsche, MigrantInnen und die Menschen, die die anderen Länder bewohnen, eine um vieles gefährlichere Bedrohung als die AfD!

    Ich nenne sie die Totengräber der Linken.

    Warum?

    Sie sind die gemeinste Waffe, die der Imperialismus hat!

    Durch sie wird alles, was mal als links galt, in der Welt verhasst!

    Sie sind die Bestätigung jeden Vorurteils, das gegen Linke vorgebracht wird!

    Wer je links war, kann sich nirgendwo mehr blicken lassen, aus Angst, mit diesen Personen identifiziert zu werden!

    Weil wenn das die Linke ist, muss jeder  Mensch, der noch ein Restgewissen hat, alles andere der einen Notwendigkeit unterordnen: schto djela: diese Linke radikal und kompromisslos bekämpfen!

     

    PS: Wie so oft habe ich keine Lust zu korrigieren, also nehmt es, wie es ist!

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  • Ist Katja Kipping eine Einflussagentin des Soros-Imperiums?

    Krim,Yalta, Juli 2014
    Krim,Yalta, Juli 2014

    Der Schluss legte sich mir jedenfalls beim Lesen von Frau Kippings Veröffentlichung  „Wer flüchtet schon freiwillig“ nahe.

    I

    Im ersten Moment wirkt das Buch wie ein nicht enden wollender, blasiert formulierter Zeitungsartikel des aktuellen Mainstream.

    Sie klaubt in der ersten Hälfte massenhaft Medienberichte von tragischen Einzelschicksalen Migrierender zusammen und wedelt unentwegt mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie schließt mit der Räudigkeit von Gegnern der Massenmigration und der übermenschlichen Güte diverser Refugees-Welcome-Aktivisten. In der 2. entwirft sie ihre Flüchtlings-Utopie.

    Was Frau Kipping uns hier vorführt ist ein primitiver Holzschnitt in Schwarz-Weiß, das reine Gute versus das reine Böse, das unschuldige Opfer versus den triebhaften Täter, sie kennt keinerlei Differenzierungen, keinerlei historische und kulturelle Zusammenhänge.

    In Frau Kippings Darstellung der Welt existiert keine Komplexität des Lebens.

    So scheint es zunächst. Aber man muss auf die Details dazwischen achten und die verborgene Ideologie ableiten, das Bild des Bösen zusammensetzen, welches Frau Kipping ausgemerzt wissen will und realistisch fertig denken, worauf ihr Politikansatz hinauslaufen würde.

    Wäre sie irgendeine Autorin, könnte man es sich sparen, es lohnte der Mühe nicht. Das Buch bringt niemanden weiter, sie geifert zwar nicht so unflätig wie Til Schweiger, hat aber kaum mehr Tiefgang in der Problemanalyse, und der Science Fiction Fan mag sich voll von Ironie an die unterschiedlichen Varianten der „Invasion der Körperfresser“ erinnert fühlen, welche das Böse aus der Welt schaffen, indem sie die beseelten Menschen durch seelenlose ersetzen.

    Aber sie ist eine Bundestagsabgeordnete und die Vorsitzende der Partei Die Linke, damit eine einflussnehmende Figur und in der Linken tonangebend.

    Gehen wir also auf einzelne Punkte genauer ein.

    Was mir sofort unangenehm aufgestoßen ist: Frau Kipping beschränkt sich nicht auf Deutschland; sie hat die Unart deutscher Bundestagsabgeordneter, allen europäischen Staaten vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen hätten, als bräuchten die gar keine Parlamente mehr, da sie ja ohnehin von Berlin aus regiert werden!

    Als Deutscher macht mich das wütend! Vor 20 Jahren konnte ich mich noch überall im europäischen Ausland aufhalten und war Gleicher unter Gleichen, heute wird man zuweilen schon wieder beargwöhnt als selbsternannter Herrenmensch, fühlt sich Rechtfertigungsposition: „Nein, ich lehne die Politik des Bundestages auch ab!“

    So plädiert Frau Kipping in ihrer Einleitung für ein „Europa der Einwanderung“, „Es geht dabei letztlich um nicht weniger als das Bild eines Europas, welches wieder die Hoffnung wecken kann, von der eine Demokratie lebt.“

    Aha. Bisher dachte ich, Demokratie sei ein Staatsmodell und von Hoffnung leben die Kirchen.

    Ihr Europa solle  „…zu einem positiven Beispiel mit weltweiter Ausstrahlung werden – zu einem Kontinent für alle.“

    Was soll das werden? Treten sich 7 Milliarden Menschen auf diesem Landzipfel auf die Füße während der Rest des Planeten verwildert? Vor meinem geistigen Auge mutiert die „Invasion der Körperfresser“ zu „Soylent Green“ (Wer’s nicht kennt, deutsche Version: „Jahr 2022, Menschen die überleben wollen“).

    Geduld. Was wir uns in Kippings Welt unter „alle“ vorzustellen haben, darauf komme ich gleich.

    Erst will ich auf Frau Kippings Sprachgebrauch eingehen.

    Sie verwendet ständig die Begriffe Imperialismus, Kapitalismus, Demokratie.

    Das sind fest definierte Termini. Aber in ihrem Text geistern sie nur herum wie Schlagworte.

    Wer lange mit linken Szeneleuten zu tun hatte, der kennt diese Verwendung des Wortes „Imperialismus“ (plus Ableitungen) schon, so wird er in den Konversationen diverser linker WG-Küchen und Szenekneipen verwendet als Schimpfwort für böswillige Herrschaft des „weißen Mannes“.

    Sie klagt ständig über den Kapitalismus und will ihn ersetzen durch – Kapitalismus!

    Möglicherweise merkt sie das aber selber gar nicht.

    Beispielsweise drückt der New Deal aus ihrer Sicht die Überlegenheit der amerikanischen Demokratie über die Diktatur aus. Dass der New Deal ein kapitalistisches Wirtschaftsprogramm ist, das unter jeder Staatsform möglich wäre, fällt ihr nicht auf. Oder sie meint eben Kapitalismus ist gleich Demokratie; dann wiederum ist es merkwürdig, dass sie Kapitalismus böse findet, Demokratie aber den Inbegriff allen Guten. Als bösen Kapitalismus identifiziert sie Neoliberalismus, den sie aber wiederum umgangssprachlich und außerhalb konkreter Konzepte einsetzt.

    Es wird nicht deutlich, was sie unter Demokratie versteht. Einerseits ist es etwas, das “alle” umfasst, aber das sind natürlich “alle außer…” und letztendlich bleiben dann nur noch Frau Kipping, die Flüchtlinge und die „Refugees-Welcome-Leute als “alle” übrig, die “außer” müssen sich gemäß Frau Kippings Vorgaben neu erfinden um in das “alle” zurückkehren zu dürfen.

    Demokratie, bzw. demokratisch gehören zwar zu Frau Kippings meistgebrauchten Worten, allerdings ist jeder Mensch aus ihr zu entfernen, der nicht bereit ist, alles, wofür Generationen gelebt, gearbeitet und gekämpft haben, aufzugeben zu Gunsten von Frau Kippings „Europa der Einwanderung“.

    Denkt man einzelne Punkte ihrer Utopie idealistisch fertig, erhält man ein vollständig deindustrialisiertes Europa vegan essender Menschen mit afrikanischen Tomatenbauern als geistige Avantgarde.

    Das betrifft aber nur Kippings Demokraten.

    Was  mit den nichtdemokratischen "Untermenschen" geschehen soll, bleibt unklar. Überspitzt: auftretende Versorgungsprobleme für die Demokraten kann man möglicherweise dadurch lösen, dass man den Ausschuss eliminiert. Frei nach Lenin: Wer nicht Einwanderungsdemokrat sein will soll auch nicht essen!

    Sie setzt „autoritär“ und „demokratisch“ gegeneinander.

    Erinnert man sich aber an den herkömmlichen Gebrauch des Wortes „Demokratie“ und versteht darunter, die politische Umsetzung der Interessen der Bevölkerungsmehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durch Abgeordnete, die in allgemeinen, gleichen, freien und geheimen Wahlen bestimmt werden, so wird bei einer Überprüfung ihrer formulierten Ansprüche durch die erfahrbare Realität klar, dass Frau Kipping von allen die autoritärste ist, da "die Europäer" sich nach ihrem Vorbild „neu erfinden“ müssen ohne darum gebeten zu haben.

    Wie vorbildlich und modern Frau Kipping ist, besiegelt sie durch häufigen Gebrauch des Gendersternchens. Damit wird das Buch sofort in den Kontext des „Gendermainstream“ gesetzt und wir erkennen sogleich, Frau Kipping hält uns für ein Produkt gesellschaftlich tradierter Indoktrination und deshalb sind wir reine Objekte, die Frau Kipping nun nach ihrem Gusto umzuerziehen berechtigt ist, ja, eigentlich ist sie sogar, da sie ja nun allen schon so weit voraus ist, verpflichtet, das uns anerzogene Böse auszutreiben.

    Jetzt mutiert „Soylent Green“ zu Aldous Huxleys „Brave New World“, ich liege im Kreissaal und aus den Lautsprechern tönt eine liebliche Frauenstimme „Was bin ich froh, ein Gamma-Mensch zu sein, ich darf den Alpha-Menschen dienen“.

    Hier enden wir mit dem Sprachgebrauch und kommen zu einzelnen Aussagen.

    Frau Kipping zählt Fluchtursachen auf und dazu gehört natürlich Krieg.

    In diesem Zusammenhang erweist sie sich als hinterlistige Heuchlerin, die ganz und gar Regime Changerin im Sinne von G. Soros ist.

    Seite 32:

    „Die juristische Hilfskonstruktion zur Legitimation völkerrechtswidriger Kriegseinsätze lautet dabei „ responsability to protect“: die Verantwortung zu schützen. Das ist heuchlerisch, auch wenn die Ziele dieser Interventionen oft blutrünstige Diktatoren wie Slobodan Milosevic in Serbien, Saddam Hussein im Irak, Muammar al Gaddafi in Libyen und die Taliban in Afghanistan waren. Zu m einen waren viele dieser Diktatoren selbst ehemalige Partner der NATO-Staaten und wurden von diesen erst aufwendig aufgerüstet. Zum anderen ist es nirgendwo gelungen, nach dem Krieg auch den Frieden zu gewinnen und demokratische Strukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dieser Umgang mit dem Völkerrecht schaffte fatale Präzedenzfälle, die Nachahmer ermutigen, ebenfalls das Völkerrecht zu brechen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Der völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch das von Putin autoritär regierte Russland 2015 gingen der NATO-Angriff auf Serbien (…) und die Bombardierung Libyens voraus.“

    Wir stellen erst einmal fest, Putin ist autoritär und kein Demokrat, weil er zwar über 80% Zustimmung für seine Politik durch die russische Bevölkerung erfährt, diese aber eben noch nicht umerzogen ist. Ginge es nach Frau Kipping, hätten die Krimbewohner sich von den faschistischen Bataillonen Kolomojskjys nach ihrer Ansicht „völkerrechtskonform“ tyrannisieren zu lassen, zerbomben zu lassen wie der Donbass, die Gegenmaßnahme, ein Referendum durchzuführen und ergebnisgerecht die Krim Russland anzuschließen, ist für sie eine Nachahmung der NATO-Kriege gegen Jugoslawien, Irak und Libyen.

    Frau Kipping folgt der auch unter Juristen umstrittenen Argumentation der Bundesregierung und damit der des Weißen Hauses, denn andere Völkerrechtler sprechen von einer Sezession der Krim. Untersucht man ihre Argumentation, hat sie eigentlich an keinem Punkt inhaltlich unterschiedene Positionen zur Merkel-Politik, sie findet diese nur nicht nach den eigenen modernistischen Wünschen umgesetzt.

    Blättern wir jetzt zurück auf Seite 30:

    „Zudem ist Saudi Arabien nicht nur ein bevorzugter Handelspartner [Deutschlands], sondern seit Jahren ebenso Exportweltmeister eines fundamentalistischen Islam-Verständnisses, eine „Drehscheibe  religiöser Militanz (…“). Das hindert aber eines der europäischen Vorzeigeunternehmen, den Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus,  nicht daran, (…) auch noch Propagandasatelliten der Saudis ins All zu befördern, über die ganz offen Agitation der fundamentalistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas verbreitet wird.“

    Frau Kipping ist völlig unfähig zu analysieren, Phänomene in historischem und kulturellem Zusammenhang zu sehen und zu bewerten, sie schert so ziemlich alles über einen Kamm und teilt die Menschheit ein in Bilderbuch-Gute, die sie Demokraten nennt, und Bilderbuch-Böse, die verschiedentlich bezeichnet werden. Die heißen dann natürlich Rassisten, Diktatoren, Terroristen, usw.

    Was als Anprangern des salafitischen Imperialismus Saudi Arabiens beginnt, den sie natürlich nicht als Imperialismus benennt, wahrscheinlich, weil sie nicht weiß, dass Saudi Arabien ein imperialistischer Staat ist, endet ziemlich eindeutig als Propaganda für die Interessen Israels: Hisbollah und Hamas würden diesen Satelliten nutzen.

    Frau Kipping rührt alles in einen Topf mit ISIS/al Nusra und nennt alles Terrororganisationen. Vor allem Hisbollah ist ja eine offiziell im Parlament des Libanon vertretene gewählte  Selbstverteidigungsorganisation gegen eben jenen Imperialismus, den Frau Kipping vorher im Text in Bezug auf Afrika böse findet.

    Man kann da sofort herauslesen, dass es ihr gar nicht um die Missstände geht, sondern ihre eigenen Interessen. Die Probleme armer wehrloser Afrikaner nutzen ihrer Selbstdarstellung und spielen ihrer Ideologie zu, eine selbstorganisierte Gegenwehr nennt sie dann Terrorismus, da eine gut Fee Kipping, die Einladungskarten nach Europa und Gelder, für die sie selber keinen Finger krümmen muss, verteilt, hier nicht vorgesehen ist.

    Frau Kipping kann zwischen der sunnitischen Sekte der Salafiten und der islamischen Ausrichtung der Schiiten nicht unterscheiden, sie tauchen in ihrer Erzählung als ein und das selbe auf, ebenso wie sie das nach Vorherrschaft strebende Königreich Saudi Arabien und eine auch diese Vorherrschaft zurückweisende Volksbewegung, Hisbollah, welche die Expansion Israels eindämmt, für ein und das selbe hält.

    Frau Kipping weiß sicherlich ganz genau, warum sie auch Hamas mit al Nusra auf eine Stufe stellt und unterschlägt, dass es Hamas überhaupt nicht geben würde, wenn Israel sich in Gestalt des Gaza Streifens nicht das weltgrößte KZ hielte, in dem es turnusmäßig Massaker bis zu mehreren tausend Toten anrichtet und welches es wirtschaftlich aushungert.

    Kräftige, selbstständige Menschen im “globalen Süden”, die wissen was sie wollen und dafür kämpfen, sind Frau Kipping ein Gräuel.

    Darum bejubelt sie auch die Auslöschung der arabisch-sozialistischen Jamahirija von Libyen und nennt Colonel Gaddafi einen “entsetzlichen Diktator”.

    An diesem Punkt lässt Frau Kipping tatsächlich die Katze aus dem Sack: Sie will Opferverwaltung, sie lehnt alles ab, was Afrikas Selbstbehauptung fördern könnte.

    Ein funktionierendes Afrika würde Frau Kipping das Menschenmaterial entziehen, welches sie stellvertreten kann und das als Migrationswaffe einsetzbar ist.

    Sich gegen Israels Völkermordpolitik wehrende Palästinenser rührt sie in einen Topf mit in Afrika marodierenden Söldnertruppen und  nennt sie als Teil des Problems, die sie aus "alle" demnach ausgrenzt.

    Überhaupt fällt auf: Frau Kipping malt uns eine Welt, in  der es von unschuldigen Opfern und bösen Tätern nur so wimmelt, aber die Staaten Israel und USA kommen nicht vor!

    Das lässt in diesem Zusammenhang vor allem deswegen tief blicken, weil genau diese beiden Staaten reine Siedlerstaaten sind, die ausschließlich dadurch existieren, dass sie die einheimischen Bevölkerungen entweder ausgerottet oder vertrieben haben und es immer noch tun.

    Frau Kipping geht nicht darauf ein, dass Massenmigration Siedlerkolonialismus ist und anhand dieser beiden Staaten die Auswirkungen von Siedlerkolonialismus exakt studiert werden können.

    Die Founding Fathers der Mayflower ebenso wie die Juden, die Israel gründeten, hatten auch gute Gründe zur Migration. Dennoch endet es im Machtkampf, den das Recht des Stärkeren entscheidet.

    Das mischt Karten neu, löst aber kein einziges Problem, das unter die Bezeichnung Fluchtursachen taugt.

    Dass das von den Soros-Leuten so gewollt ist, steht für mich außer Zweifel, denn Soros hat genug fähige Leute, die solche Entwicklungen analysieren können und er kann es sicher selber auch – die Arbeit des Analytikers gelangt nur dann zu annähernd korrekten Ergebnissen, wenn sie jenseits von Gut und Böse ausgeführt wird; welche Konsequenzen aus den Ergebnissen unter welchen Kriterien  gezogen werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Die NGOs von Soros, das kann jeder leicht nachprüfen, nutzen ihre Analyseergebnisse zur Zersetzung der von ihnen ins Visier genommenen Gesellschaften und Staaten.

    Wie ist es um Frau Kipping bestellt? Sie moralisiert so viel und beschreibt so konsequent einseitig, dass sie Misstrauen erweckt. Addiert man hinzu, dass sie eigentlich zu jedem Thema schreibt wie eine Mitarbeiterin dieser NGOs, stellt sich automatisch die Frage, ob sie nicht als deren politischer Arm profilieren möchte.

    Seite 85 unten:

    „Auch die Befragung von rund 900 syrischen Geflüchteten in Deutschland Ende September 2015 bestätigen diesen Eindruck: Gerade einmal 8% planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die überwiegende Zahl hofft auf ein Ende des Krieges und ein Ende des Assad-Regimes, damit sie wieder zurückkehren können.“

    Worauf sie sich bezieht ist eine von Universitäten  als wissenschaftlich unhaltbar beurteilte Befragung des Regime Change Vereins „Adopt a Revolution“, dessen Unterstützerin sie ist und welcher ursprünglich auf ein höchst dubioses Oppositionsbündnis aus Syrien zurückgeht, welches heute als solches nicht mehr tätig zu sein scheint, jedenfalls nicht mehr auftaucht, die „Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution“. Diese Befragung wurde von allen deutschen Mainstream-Medien eingesetzt, um zu behaupten, dass Syrer nicht vor ISIS, sondern vor Assad flüchten würden.

    Wer nur minimal einen Begriff von der historischen und weltanschaulichen Lage in der Region hat, weiß, dass Syrien durch diese „Revolution“ eine von rivalisierenden Salafiten beherrschte türkische Kolonie würde, in dem das türkische Militär eine "armenische Lösung" für die Kurden versucht.

    Das will Frau Kipping natürlich auch nicht, weil die Salafiten sind ja antimodernistisch. Frau Kipping  will es schick und modern. Nun ist es so, dass Gendersternchendemokraten außerhalb der unibesuchenden Linken in neoliberalen Wohlstandszentren eigentlich nicht existieren. Sie sind genau genommen die linke akademische Flanke dessen, was Frau Kipping Neoliberalismus nennt. Neoliberalismus unterscheidet sich davon fundamental, denn die EU-Politik der Bankenrettung beispielsweise widerspricht der Chicagoer Schule: Steuergelder zur Rettung versagender Banken einzusetzen  wäre nach Milton Friedman eine Todsünde! Er würde sie eingehen lassen, damit die Marktanteile für fähigere Unternehmen frei werden.

    Friedman sieht durchaus in seiner Wirtschaftsordnung soziale Sicherungssysteme vor, denn ein Obdachloser zum Beispiel ist für ihn brachliegendes Humankapital, das er als tätiges Subjekt reaktivieren will.

    Die EU tut genau das, was Frau Kipping predigt: sie betreibt eine Art Staatssozialistischen Neoliberalismus. Sozialismus für die Reichen, Almosen für die Unterschicht, Neoliberalismus für alle dazwischen.

    Zwar redet sie, wie es sich für Linke gehört, über Umverteilung von "Superreich nach Arm", aber das wirkt auf mich rein formal, sie denkt über Geldbeschaffungsmaßnahmen für ihr Projekt Einwanderungseuropa nach.

    Ihr Begriff von Rassismus verhält sich analog zu Daniel Goldhagens Antisemitismusbegriff, vergleichbar einer Charaktereigenschaft Deutscher. Auch da bleibt sie widersorüchlich, weil ansonsten die Welt sich für sie nicht aus Völkern mit eigenständigen politischen, religiösen und klulturellen Entwicklungsgeschichten zusammensetzt, sondern aus Trägern moderner und Trägern reaktionärer Ideologien.

    Die Frage ob es recht oder unrecht ist, die politischen Geschicke eines Landes wie Syrien bestimmen zu wollen, ohne dessen Staatsbürgerin zu sein, kommt ihr gar nicht.

    Bleibt nur ein logischer Schluss: Frau Kipping will das Erreichen der Kriegsziele der amerikanischen Neocons, aber sie gibt nicht zu, dass das einen NATO-Eroberungskrieg voraussetzt.

    Sie will daneben stehen, wenn die NATO Krieg führt und moralisch meckern, nach getaner Drecksarbeit aber vom Kuchen abhaben. Was exakt dem Verhalten ihrer Partei im Libyenkrieg entspricht.

    Der einzige Unterschied zwischen ihr und denen, die sie „die Herrschenden“ nennt, besteht darin, dass sie ein paar mehr Almosen verteilen möchte.

    Man kann also klar festhalten, Frau Kipping ist selbst eine Fluchtursache!

    Sie befürwortet die Zerschlagung der sozialen Gefüge und die Interruption von außen der gesellschaftlichen Entwicklungen der Herkunftsländer wie der europäischen Staaten, sie beteiligt sich daran.

    Dabei schämt sie sich nicht, die Schleuserkriminalität zur Heldentat zu glorifizieren! Gerade an dieser Stelle sollten die Migranten gewarnt sein: Leute wie Kipping helfen mit, Menschen zur Migration nach Europa anzustacheln und unterstützen, hier von ihr offen zugegeben, deren Ausrauben durch die Schleusermafia. Sind die Leute aber erst einmal da, verfügt die Linke über nichts, was ihnen eine dauerhafte Existenzgrundlage ermöglicht. Das fordert sie von den bösen Anderen ein, durchaus mit einem “und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!”

    Eine Sache ist es, Aufnahmezentren zu schmeißen, eine andere die Verantwortung für das Leben danach. Das der Migranten wie das der Einheimischen.

    Wenn Deutsche für etwa bis in den hintersten Winkel der Welt bekannt sind,  dann ist das geordnete Prozesse ad hoc entwerfen und zügig systematisch umsetzen zu können! Darin sind sie sogar penetrant und klassischerweise wirft man ihnen einen Mangel an Spontanität und Improvisationsgeist vor.

    An diesem Punkt kann ich Frau Kipping beipflichten: realistisch beurteilt gibt es bis jetzt noch überhaupt keinen Grund zur Panik!

    Die bisherigen Zahlen sind überschaubar, und gerade für Deutsche wäre es überhaupt kein Problem, das leise und effizient zu behandeln.

    Wenn also trotzdem das auffällige Asylchaos ausgebrochen ist, dann nur aus einem Grund, auch darin hat Frau Kipping recht: es ist politisch gewollt!

    Warum deeskaliert Frau Kipping, wenn sie das schon weiß, nicht, warum kippt sie Öl ins Feuer und polarisiert?

    Auf mich wirkt sie damit als Teil dieser dahinter vermutbaren Strategie, als Institution, die darin eine Funktion ausübt!

    Frau Kipping profitiert von der Spaltung der Gesellschaft in Rechts und Links.

    Gegenpositionen zur Massenmigration, wie sie aktuell gehandhabt wird, lediglich moralisch zu veurteilen und zu psychologisieren, Argumente übehaupt nicht erst anzuhören, geschweige denn zu prüfen, verhärtet die Fronten.

    Das ist eben nicht nur von der Bundestagskonkurrenz gewollt, es ist auch von ihr gewollt!

    Die Bundespolitik zur Migration kritisiert sie lediglich taktisch. Was sie will, sind mehr Geld und mehr Planstellen für die Sozialindustrie.

    Eine einfache, kostengünstige Methode wäre beispielsweise, man prüft die aktuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Migranten,  die schon da sind, ermittelt wo welche Arbeitsplätze unbesetzt sind, wo welcher Wohnraum in der Nähe frei steht, man bringt die Leute dort hin und lernt sie ein, parallel erteilt man Sprachunterricht und unterweist sie in einer Art Sozialkunde darin, wie das Leben in Deutschland funktioniert, mit welchen Rechten und Pflichten sie umzugehen haben.

    Nein, es ist nicht die freigewählte Arbeit, nein es ist nicht der frei gewählte Wohnort, nein, es ist nicht der Tellerwäscher als Millionär, es ist sinnvolle Beschäftigung, Einkommen und ein Dach über dem Kopf.

    Es ist nicht ist sexy, aber es ist echte Integration von der alle profitieren, bei der die Migranten in ihre neue Realität hineinwachsen können und keine, von der nur arbeitslose Sozialstudierte und Kursanbieter, die ohne staatliche Finanzierung bankrott wären, profitieren.

    Das muss fürs erste reichen. Sartre hat es exakt auf den Punkt gebracht mit seiner Kontradiktion: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit!"

    In Frau Kippings Buch geht es viel um Gerechtigkeit. Aber gerecht ist Gott. Der Mensch gerät nur in immer neue Situationen, aus denen er das Beste machen muss.

    Ist es gerecht, dass Franz Schubert sein Leben lang ein armer Mann war, früh an Typhus verstarb aber ganze Zweige des Musikgeschäftes von seiner Hinterlassenschaft alleine seit fast 200 Jahren reich werden können?

     

    II

    Ziel muss es sein, dass es überhaupt  nicht zu den Fluchtbewegungen kommt.

    In allen 3 Ländern der letzten spektakulären Regime Changes, Libyen, Syrien und Ukraine, gab es Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels, politische und wirtschaftliche Fragen, die durch die gesellschaftlichen Prozesse beantwortet hätten werden müssen. Das ist immer mit Härten verbunden.

    Die eingreifende Regime Change Politik des Westens hat diese Fragen missbraucht um die Länder und ihre Gesellschaften gezielt zu zerstören, woran, das ist heute kein Geheimnis mehr, besonders die in NGOs organisierten Helfer der Menschheit unverzichtbaren Anteil hatten, von denen wiederum die der Soros-Unternehmen sich besonders hervortaten.

    Man kann sogar festhalten, dass ohne Agitation und Subversion der NGOs die Länder heute noch intakt wären.

    Da in allen 3 Fällen die derzeitigen Probleme, nicht im Detail aber in der Tendenz, für mich vorher absehbar gewesen sind, waren sie es auch für die Analysten der westlichen Regierungen und Geheimdienste.

    Imperialismus funktioniert heute wie das guter Bulle-böser-Bulle-Spiel, auf beiden Ebenen gleichzeitig, einerseits durch rücksichtslose Ausplünderung und wirtschaftliche Abhängigkeit der Zielgebiete, andererseits durch die philanthropische Handreichung, die nichts anderes ist als eine Entmündigung derer, denen man vorgeblich hilft und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialindustrie der imperialistischen Zentren, deren globale Expansion sozusagen.

    Auf den Seiten 101ff schildert sie wie eine Pfadfinderin ihre aufregenden Erlebnisse mit der Freiwilligeninitiative „Moabit hilft“.

    In diesem Moment änderte sich alles.

    Herbert George Wells Roman Die Zeitmaschine trat vor mein geistiges Auge. Der Roman, nicht die Verfilmungen.

    Ist sie gar keine Soros-Agentin? Sie erscheint mir plötzlich als Eloy!

    Auf Seite 103 beschreibt sie eine Szene mit einem völlig verlorenen jungen Mann, Herkunft unbekannt, der sein Formular nicht versteht. Frau Kipping findet heraus, dass es seine gültige Registrierung ist, und er sich nun damit auf Wohnungssuche begeben soll.

    Wer allen Ernstes glaubt, einem Menschen, der kein Deutsch, kein Englisch kann, noch nicht einmal ein Formular entziffern kann, den hinauszuschicken, alleine, um sich in Berlin eine Wohnung und ein Auskommen zu suchen, etwa Gutes zu tun, diese Person schwebt scheinbar so weit außerhalb jeder Lebensrealität, dass sie gar nicht weiß wovon sie redet!

    Katja Kipping zeigt eine Welt des schauderhaft Bösen, in der aber das Leuchtfeuer der Hoffnung in Gestalt von Refugees Welcome Aktivisten leuchtet, die den Weg in ihre Vorstellung von einer heilen Welt pflastern.

    Solche, die sie NAZIS und Rassisten nennt, womit sie jeden meint, der ihre heile Welt nicht kommen sieht und gerne Bedenken äußern möchte bis hin zu echten NAZIS, sieht sie wie finstere Morlocks überall aus Löchern kriechen und Jagd auf Ausländer machen.

    Oder ist alles nur Show? Ihre Vorstellungen, die sie im letzten Drittel des Buches darstellt, wie ein Einwanderungskontinent gestaltet werden kann, unterscheiden sich kaum von den Vorstellungen, welche die Soros-Kampagne „Welcome to Europe“ W2EU vertritt.

    Letztendlich liest sich das Buch wie ein Propagandawerk der „Open Society Initiativ for Europe“ OSIfE, ein Segment der „Open Society Foundation“, die das explizite Ziel eines europäischen Einheitsstaates als Einwandererland verfolgt.

    Die Selbstdarstellung der OSIfE, interessanterweise von 2013, also weit vor der neuen Massenmigration, liest sich wie eine auf einen Satz reduzierte Version des Buches: „Established in January 2013 to build on three decades of the Open Society Foundations’ work in Europe, the Open Society Initiative for Europe aims to narrow the gulf between the promise of Europe as the prototype for an open society and reality. By taking both reactive and proactive approaches to policy reform, it supports efforts to defend civil liberties and human rights across Europe, address the challenges of migration, and fight discrimination—including Islamophobia and the structural discrimination against Roma.“

    „Europa als der Prototyp für eine offene Gesellschaft und Wirklichkeit“ – das ist nur eine andere Formulierung für Kippings „Kontinent für alle“.

    Und wie auf Bestellung widmet sie denn auch den Roma eine eigene Betrachtung.

    Unterm Strich ist sich Frau Kipping ein Herz und eine Seele mit der Parole der Euro-Kanzlerin, „wir schaffen das“, was auch immer es sein wird.

    Sicher, man schafft alles, Menschen schaffen es sogar in Baltimore zu leben, eine Hafenstadt mit etwa 600 000 Einwohnern, eine Stadt ohne Arbeit, eine Stadt der Korruption und des Präkariats mit einer höheren Kriminalitätsrate als die meisten Multimillionenstädte in der 3.Welt. Eine Zeit lang rangierte sie in UN-Statistiken auf Platz 2 hinter Mogadischu und auch in Mogadischu schaffen es Menschen zu leben.

    Zudem ist Baltimore eine Stadt, in der die verschiedensten Ethnien in gegeneinander Krieg führende Banden organisiert sind.

    Nicht, weil die Leute in Baltimore böser wäre als woanders, sondern weil die Stadt ein Schmelztiegel der Einwanderung in die USA war und was illegale Einwanderung betrifft immer noch ist, nur ihre Funktion als bedeutender Industriehafen und damit ihre wirtschaftliche Struktur lange verloren hat.

    Jenseits von Gut und Böse analysiert ist die Balitmoreisierung der europäischen Städte der reale Kontinent für alle, welchen Frau Kipping vorbereiten hilft.

    Entwurzelte Gestalten im Krieg aller gegen alle, deren einziger sozialer Bezugspunkt die Ethnie ihrer Herkunft ist.

    Da das nun schon ziemlich lange geworden ist, komme ich an dieser Stelle zum Fazit, nicht ohne den Hinweis, dass ein weiteres Anliegen des Herrn Soros, Fluchtursache Klima, natürlich von Frau Kipping als feststehende Tatsache beschrieben wird, obwohl die Wissenschaft sich auch in Sachen Klimawandel völlig uneins ist.

    Frau Kipping proagiert lediglich Phantasien, untermauert durch Leidensgeschichten, die dem Leser ein schlechtes Gewissen einimpfen sollen, nur weil er „das Glück hatte, in einem reichen Land geboren worden zu sein“.

    Alles in diesem Text ist Anklage und inkohärent. Das Wesentliche kommt nicht zur Sprache, nämlich: Leid und Elend, welche in den Regionen, die sie beschreibt, auftreten, sind die dunkle Seite der Moderne wie wir sie kennen! Sie sind nicht als individuelle Schuld anlastbar, sie sind systemische Auswirkungen.

    Es gab Ansätze, das umzubauen.

    Der Sowjet-Kommunismus war einer. Der wurde abgelehnt.

    Das Libyen Gaddafis war einer, wenn auch nur regional. Dessen Vernichtung bewertet Frau Kipping positiv.

    Für neue Vorschläge, die Probleme der modernen Welt zu lösen, sind sehr viele Menschen offen, auch viele derer, die meisten nehme ich an, welche Frau Kipping pauschal als „Rechtspopulist*innen“ beschimpft.

    Aber Probleme werden nicht gelöst, indem man neue hinzuaddiert. Darin ist sie konsistent, Regime Change Kampagnen und Massenmigration sind 2 Bestandteile einer Strategie, die sie beide propagiert. Den Rest dieser Strategie und ihre Rückwirkung auf die Lebensbedingeungen in Europa lässt sie vorsichtshalber weg.

    Frau Kipping drückt allen Verachtung aus, die anderen Konzepten folgen als ihrem linksstudentischen Hypermodernismus. Sie untersucht Phänomene und die Zusammenhänge, in welchen sie auftreten, nicht, prüft keine Argumente, sie betreibt ausschließlich Ideologie, zählt auf, was sie stützen kann und blendet aus, was sie in Frage stellen könnte.

    Ich halte Frau Kipping meine Auffassung entgegen, dass ein Europa aus prosperierenden, suveränen und gleichberechtigten Nationen sehr viel zur Behebung, wenigstens Linderung, der globalen Probleme beitragen kann, ein geschleiftes Europa aber niemandem nutzt.

    Da kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Will Frau Kipping vielleicht die Partei Die Linke als deutsche Filiale der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton positionieren? Ah ja, genau, Soros ist ja einer von Clintons sehr spendablen Wahlkampfsponsoren.

    Die sprachlichen Angriffe wie sie aus dem Bundstag auf Gegner der aktuellen Bundestagspolitik, so auch von Frau Kipping, geführt werden gleichen sich auf das Haar.

    So wirft Clinton Trump vor, Hassreden zu halten und das Land zu spalten:

    Es ist die selbe Rhetorik, die überall auftritt, wo diese westlichen NGOs aktiv sind, die selbst nur ein Mittel sind um Hass zu verursachen und Menschen gegeneinander zu verhetzen.

    In Indien, so erfuhr ich aus der Klatschpresse, wurde eine Kampagne gegen den Schauspieler Shah Rukh Khan vom Zaun gebrochen, weil er sich nicht gegen Hassreden positionieren würde.

    Es ist eine globale Kampagne, ebenso global wie die Color-Revolutions der Jahre seit dem Jugoslawienkrieg.

    Die Migrationswaffe ist eine der perfidesten, bösartigsten und zynischsten, die je erfunden wurde, denn wie kann man damit umgehen?

    Man kann die Leute nicht um Niemandsland verrecken lassen und man kann nicht das eigenen Land schleifen lassen.

    Die Visegrad-Staaten setzen auf Abschreckung und schreien laut in die Welt: "Wir nehmen keine Moslems!"

    Das ist nicht nett und es klingt für Oberflächliche diskriminierend.

    Aber in Wirklichkeit ist es viel menschenfreundlicher, als die deutsch-dominierte Politik.

    Jeder Migrant aus islamischen Ländern weiß damit, Polen, Tschechische Republik etc. kommen für ihn nicht in Frage und macht sich gar nicht erst Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.

    Und wer dort hin will, hat den Weg, den es immer gab, über die Beantragung eines Visums.

    Es herrschen klare Verhältnisse.

    Viel wird über Rechtsruck in der Gesellschaft geredet, hier wie jenseits des Atlantik.

    Ich sehe nicht, dass dieser Rechtsruck stattgefunden hat.

    Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel für was ich sehe: die Linke ist für Arbeiter, Handwerker, Geringverdiener, Arbeitslose, unteren Mittlestand etc. keine Option mehr!

    Katja Kipping hat keinerlei Begriff von der Realität, weder der gesellschaftlichen noch der ökonomischen, sie weiß nicht wie das Leben von Menschen funktioniert, die nicht wie sie vom Steueraufkommen gepampert werden. 

    Sie kann nicht zuhören, sondern diskriminiert jeden, der ihre studentische Phantasie-Ideologie nicht teilt.

    Sie ist außenpolitisch untragbar, weil sie nicht nur den Menschen in Deutschland, nicht nur den Staaten der EU, sondern der gesamten Welt vorschreiben will, wie sie zu leben habe, mit Ausnahme von Israel und den USA. Dabei ist sie absolut inkonsequent in ihrer Argumentation, denn wenn es ihr passt, sind Staatsgrenzen wichtig, siehe den Vorwurf an Russland wegen der Krim, passt es ihr nicht, gelten für sie keine Staatsgrenzen.

    Sie weiß  nicht viel, sie kann nicht differenzieren, wie das Beispiel mit Hisbollah und saudisch-türkisch betriebenen Terrororganisationen belegt, die sie alle als Fundamentalisten und Terroristen beschreibt.

    Frau Kipping definiert die Clinton-Soros-Politik als das neue Links.

    Damit verschärft sie jedes Problem und hilft keiner Lösung.

     

    Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

    Westend Verlag

    ISBN: 978-3-86489-133-5

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  • Herrschaft von EU und NATO über Frankreich knapp bestätigt

    Denn exakt das ist es, worum es am Sonntag in Frankreich ging.

    Unsere offiziellen Medien begannen am Sonntag Abend mit Gejubel und Häme "Schlappe für le Pen", aber dass Hollande sich im Keller versteckt hat und Sarko, das Monster an der Seite Merkels, sichtlich betreten und wütend reagierte, scheint auch unsere Propagandaschreiberlinge gezügelt zu haben.

    Wahlschlappe für Marine le Pen?

    Die eurokratischen Herrschaftsparteien hatten alles, und zwar definitiv alles außer Schusswaffengebrauch, worüber sie nur irgend verfügen, aufgeboten, die Front National kleiner zu kriegen – mit einem Ergebnis, das nur zu kommentieren geht: "Was, das ist alles was ihr noch im Kreuz habt!"

    Man muss sich nur vergegenwärtigen, über über wie viel Einfluss, wie viel Macht, wie viel Geld, welche Verfilzung in Beamtenschaft und Wirtschaft die Eurokratenparteien verfügen, wie viel Druck sie ausüben können, welche Mittel der Erpressung ihnen zur Verfügung stehen – und mehr bewegen sie nicht mehr damit…

    Trotz Hetze und Einschüchterung und den Verzerrungen durch die vereinheitlichte Presse…

    Der Wahlsonntag hat bestätigt: die Front National ist jetzt in Frankreich die erste Kraft!

    Es heißt übrigens "die" und nicht der, nur weil im Französischen das Wort "Front" maskulin ist ändert das nichts an der deutschen Sprache, in der "Front" ein femininer Artikel vorausgeht.

    Das Medien outen sich mal wieder als verblödet bei dem Versuch, originell wirken zu wollen.

    Trotz Drohungen des Premiers Monsieur Valls, aus Regionen, die FN wählen, Investitionen abzuziehen bis hin zum Bürgerkrieg konnte die FN am 2.Wahlsonntag noch einmal 200000 Menschen mehr mobilisieren!

    Trotz dem Etikett "rechtspopulistisch".

    Für den Sieg in einer Region reichte es nicht, aber angesichts des gewaltigen Projekts, für das die FN steht, das quasi einen völligen Umbau des Staates und der Wirtschaft, sowie eine völlige Neuorientierung in den internationalen Vernetzungen Frankreichs bedeutet, haben doch schon extrem viele Menschen klar gemacht: wir sind dazu bereit, die damit verbundenen Anstrengungen sind uns lieber als die eurokratische Fremdherrschaft!

    Die Franzosen hatten sich ihr Land zurückgeholt von den Römern, von den Briten, von den Hitlerischen, sie werden es sich auch von den Eurokratischen zurückholen!

    Aber man kann alles, worum es eigentlich geht, aus jeder Debatte wegsperren, indem man nur 1 Thema zulässt: Migranten!

    Wie ein Kugelblitz durchfährt es die Glieder der Herrschercliquen: siegt die Front National, muss alles neu verhandelt werden, der Vertrag von Lissabon hat keine Macht mehr über Frankreich, Merkel regiert bald nur noch die Uckermark, die NATO verliert eine ihrer stärksten und erfahrensten Armeen.

    Diffamieren wir sie als fremdenfeindlich und rechtspopulistisch, der alte Jean Marie hatte dazu ja auch wirklich eine Steilvorlage geliefert, nehmen wir Tochter und Enkelin in Sippenhaft und schüren Ängste vor der ganzen Bewegung..

    Apropos Merkel,die hat auf den UNIONSPARTEITAG EINE BOMBE PLATZEN LASSEN, die erstaunlicherweise kaum Reaktion hervorgerufen hat!

    Sie schließt sich explizit der Forderung Erdogans und der Saudis nach dem unbedingten  Stutz Assads an!

    Was hat sie ausgekungelt mit Ankara?

    Sie macht somit amtlich Deutschland zum U-Boot des neo-osmanischen Islam in Europa!

    Deutsche Truppen in den Syrien-Einsatz werfen erhält eine völlig neue Brisanz, sie leuchtet aus militärischen Gründen nun ein: aufklährungstechnisch ist die Türkei von den USA abhängig, im Bund mit Deutschland braucht sie keine Rücksicht mehr auf Entwicklungen zwischen Kreml und Weißem Haus nehmen, und irgendwie muss man die Zeit überbrücken, die Obama noch im Amt ist.

    Merkel macht uns zu direkten Erfüllungsgehilfen Erdogans!

    Man hat auch schon die nötigen propagandistischen Kampfmittel kreiert: einige Zeit schon lanciert man den Neologismus "islamophob" und konnotiert die Ablehnung der Ausbreitung des Islam in Europa mit Fremdenfeindlichkeit.

    Die Linken wetteifern mit den GRÜNEN und der Merkelei wer am radikalsten diffamieren kann.

    Früher gab es mal eine Zeit, da hätte kein normaler Linker in Zweifel gezogen, dass der Islam eine ausgesprochen rigide Herrschaftsideologie ist, auch wenn es natürlich Sache der Menschen ist, die in den betreffenden Ländern leben, damit umzugehen.

    Eine Art, damit umzugehen war Libyen, eine andere Syrien. Stets, seit 2011, ist man sich in der deutschen Politik einig, die müssen weg und bei Libyen hat man es ja unter Sarkozys Führung geschafft!

    Übergriffe auf Migranten oder Migrantenunterkünfte sind selbstredend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterbinden, nicht weil es Migranten sind, nicht weil es politisch korrekt ist, nicht weil Deutschland dadurch einen schlechten Eindruck macht, sondern weil es barbarisch ist, weil Mensch überall in Frieden leben können müssen, auch wenn anderen ihre Religion oder sonst etwas an ihnen nicht gefällt, und solches durch nichts gerechtfertigt werden kann! Gleiches gilt für die linken Angriffe auf AfD, Facebook, etc., zwischen NAZIS und einer solchen Antifa besteht kein Deut eines Unterschiedes!

    Phobie ist ein medizinischer Terminus und bezeichnet eine krankhafte Angst.

    Es gibt auch eine gesunde Angst, von der Jean Paul Sartre sagt, sie sei eine notwendige Bedingung des Handelns.

    Bedenklich scheint mir hier zu sein, dass heute in Deutschland jeder, der seinen Geist nicht nach dem, im übrigen auch noch reichlich primitivem, ideologischem Einheitsbrei des Bundestages formt, mit psychiatrischer Sprache bedacht wird.

    Einen noch beknackteren Einfall, als Menschen, die eine Religion ablehnen, mit einer Phobie in Zusammenhang zu bringen, hat es glaube ich in der Geistesgeschichte kaum gegeben. Es gibt nun mal heute keine Religionskriege, die von Hindu, Buddhisten, Konfuzianern, Christen, etc. ausgehen. Riad und Ankara haben erst gestern und heute mit zahlreichen Sunni-Staaten eine Sunni-Allianz gegen die Shiiten gebildet, unter dem Vorwand des Kampfes gegen Terrorismus, die uns noch gewaltige Probleme verursachen wird.

    Viele Gesetze des Islam widersprechen sich mit allem anderen, wie Menschen leben und leben wollen.

    Ansonsten bietet die deutsche Politik: Formeln und Verschlagwortung statt Inhalt, Debatten werden ausgetragen in Gestalt billiger Polemik, die an talentfreies Kabarett erinnert!

    Und die Autonomen sind jetzt die Schlägertrupps des deutschen Bundestags.

    How could it get to this? – fragt Trixi in das Feuer blickend; vermutlich war es von Anfang an in dieser Sparte Linkes angelegt, denn außer durch rabiates Auftreten und hässliche Kleidung sind die nie besonders aufgefallen. Es bedeutet real auch überhaupt nichts; wir sind das Gezetere leid, was links sein soll und was nicht, welcher Klüngel dominiert und welcher doof ist, links ist, womit linker Mainstream auffällt und wenn uns das nicht gefällt, sind wir eben keine Linken.

    Linken gegenüber ist ja im Gegensatz zu anderen politischen Zusammenhängen kaum wer verpflichtet; nicht schlau, sich ständig die Leute zu vergrätzen, die ihnen wohlgesonnen sind, vor allem, wenn man eine politische Bewegung ist, die sowieso kaum jemand mag.

    An Politiker und Presse sei gesagt: wir rücken nicht nach rechts, nur ihr habt den Kompass und jedes Maß verloren!

    Es gibt beispielsweise sehr viele Übereinstimmungen zwischen dem, was Evo Morales für Bolivien will und die Front National für Frankreich.

    Bei Evo soll es links sein, bei der FN extreme Rechte?

    Die spinnen ja!

    Man will euch Angst vor der Front National einreden, die Angst solltet ihr aber vor denen haben, die sie euch einreden!

    Bewohner Deutschlands und Europas, ihr habt jetzt bis 2017 Zeit, eine simple Tatsache zu erkennen, die zu erschauen euch so schwer fällt, weil eure Gehirne von Presse und Politikern in der Sache versaut sind: Ein Triumvirat Merkel, Erdogan, Sarkozy ist die einhundertprozentige und unabwendbare Garantie auf den 3. Großen Weltbrand, eine Präsidentin Marine le Pen eure letzte beste Chance, dem zu entkommen!

    Von nun an heißt der Kampf FN versus deutscher Bundestag, sind doch die Führer des französischen Parlamentes unterm Strich nur dessen Satrapen, Frankreich versus EU – und ich weiß auch schon genau, wohin ich gehöre!

    So hört mich denn singen, ihr Geier über der Stadt:

    Allons enfants de la Patrie
    Le jour de gloire est arrivé !
    Contre nous de la tyrannie
     L'étendard sanglant est levé
    Entendez-vous dans les campagnes
    Mugir ces féroces soldats ?
    Ils viennent jusque dans vos bras,
    Egorger vos fils, vos compagnes !
    Aux armes, citoyens! Formez vos bataillons!
    Marchons, marchons,
    Qu'un sang impur abreuve nos sillons.

     

    Joan_of_Arc_by_Rossetti

     

     

     

     

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  • Anmerkungen zur Paris-Diskussion

    Nur sehr kurz, aber ein paar Sachen, die ich teilen möchte, weil sie zum Verständnis der aktuellen Lage beitragen und es ist wichtig, zu verstehen!

    Viele Leute glauben sichtlich noch an eine sogenannte false flag action, leiten das aus Widersprüchen in der Berichterstattung ab. Die Presse aber bekommt nur die Infos, die sie verbreiten soll. Es ist in diesem Falle völlig egal, was über die Medien an Ungereimtheiten auffällt, die erzählen natürlich eine Geschichte, die sich für sie daraus ergibt, man muss den Inhalt der Aktion und den politischen Kontext analysieren, in dem sie stattfindet und die unmittelbaren Reaktionen der politische Eliten.

    Wer kein an der Untersuchung beteiligter Forensiker ist und auf Presseberichte angewiesen, der wird immer unstimmige Details finden. Da kommt es darauf an, Pressedarstellungen werten zu können.

    Tut euch einen Gefallen und nehmt die Sache ernst!

    In einer Sache hat Hollande nämlich absolut recht: der Krieg ist in Europa angekommen, jener, der Afghanistan verwüstet hat, als die USA die Islamisten gegen die UdSSR aufgebaut haben, jener der Libyen vom Erdboden gefegt hat, als die NATO jene Kräfte, die in Paris zugeschlagen haben gegen Colonel Gaddafi aufgebaut haben, jener, der die Republik Syrien vernichten sollte.

    Das sind die Hotspots. Aber die, meinetwegen einigen wir uns auf den Begriff Dschihadisten, meinetwegen Islamisten, sind heute eine globale Macht.

    Sie sind in islamischen Ländern, in Afrika und Europa, den USA, sie sind in der Russischen Föderation, sie sind unter den Uiguren in China tätig.

    Der Westen hat sie benutzt, sie haben den Westen benutzt. Ohne amerikanische Unterstützung hätten sie niemals groß werden können. Weil sie keine ausreichenden Mittel zur Verfügung hätten, um erfolgreich sein zu können. Das ist heute anders. Jetzt sind sie stark.

    In Afghanistan haben die Mudschaheddin gegen den Kommunismus gekämpft. Die USA haben gegen den Kommunismus gekämpft. Man hatte den gleichen Feind. Man hat sich also von den Amerikanern geben lassen, was man braucht. EU und USA wollten Gaddafi loswerden. Man hat sich also von denen geben lassen, was man braucht. Und so in Syrien. Die USA und die EU wollen Assad loswerden. Man hat sich geben lassen, was man braucht.

    Das macht sie aber nicht zu willenlosen Klonkriegern. Sie kochen mit dem, was sie bekommen, auch die eigene Suppe!

    Bemerkt ihr es: sie haben panische Angst, unsere herrschenden Politiker! Weil sie nicht wissen, was los ist, weil es außerhalb ihrer Kontrolle liegt.

    Nach Charlie Hebdo hat alles noch gut funktioniert, man hatte alles unter Kontrolle.

    Man war ruhig, trat trotzig-selbstbewusst auf. Großmäulig. Man hat der Welt gesagt: uns schüchtert keiner ein!

    Heute sagen sie es sich nur noch gegenseitig.

    Die Amis, die weit weg sind, mobilisieren immer noch gegen Russland, sie manövern in der Ukraine herum und bauen eine ukrainische Armee auf, die mehr oder minder zu einer Söldnerarmee verkommt um weiter gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu kämpfen und vor allem, um die gesamte Ukraine unter Kontrolle halten zu können, wenn die Leute dort nicht mehr mitspielen.

    Und natürlich um ein Aufmarschgebiet gegen Russland zu haben.

    Hollande, der sein Land um Milliarden gebracht hat mit dem Mistral-Rückzieher und die wirtschaftliche Reputation Frankreichs beschädigte um seinen Washingtoner Herren zu dienen lässt es sich nicht verbieten, mit Russland zu kooperieren.

    Denn die Russen wissen, worum es geht. Sie kennen es, nicht aus Afghanistan, das war etwas anderes, sie kennen es aus Tschetschenien! Und in geringerem Maße aud Aserbaidschan.

    Bleibt Hollande in der Sache treuer Knecht der Amerikaner, kann es gut sein, dass er sein Tschetschenien in Frankreich bekommt! Oder in Belgien, egal.

    Die Politiker Europas sind im Panik-Modus, weil sie überhaupt nicht einschätzen können, was da begonnen hat, am Freitag dem 13. 11.2015 in Paris. Sie sind es so gewohnt, ihre eigene Propaganda zu glauben, dass sie hilflos sind wie Säuglinge, weil sie jedenfalls erkennen, dass ihre Bilder nicht stimmen..

    Irgend ein antiker Römer hat es gesagt, ich habe vergessen welcher: "Ein Reich ist verloren, sobald Politiker beginnen, ihre eigenen Lügen für wahr zu achten!"

    Europa ist ein Monolith geworden.

    Früher einmal war es Aufgabe der Linken, ein Gegengewicht zu entwickeln.

    Das ist lange vorbei.

    Es gibt keinerlei, und zwar absolut keine, Alternative zum herrschenden System.

    Reden wir von Deutschland, das genügt, in anderen europäischen Ländern ist es das gleiche nur anders.

    Die sogenannte Linke ist ein integraler Bestandteil des Kapitalismus geworden und hat keinerlei Perspektive anzubieten.

    Im Gegenteil, man bekommt die Linken wohl mit, als ein Verein, der sich aus einer Bundestagspartei und kleineren Sekten zusammensetzt, aber nicht mehr ist als beispielsweise ein Star-Wars-Fanclub, nur unangenehmer, weil Star-Wars-Fans nicht übergriffig gegen andere Menschen werden.

    Die abgrundtiefste Scheußlichkeit, welche mir in den letzten Jahren an der Linken aufgefallen ist, war, die Begriffe "Prostituierte", "Nutte", Hure" etc durch "Sexarbeiterin" zu ersetzen.

    Linke, die das tun, glauben, die erstegenannten 3 Begriffe wären diskriminierend und "Sexarbeiterin" ist PC.

    Sie sind viel zu entfremdet (im marxistischen Sinne), viel zu dekadent und geistig viel zu minderbemittelt, um zu begreifen, dass die dadurch sprachlich legitimieren und hoffähig machen, Frauen zum Verkauf auf die Straße zu schicken und selbst sich dabei verraten, Sex als Wahre zu betrachten.

    In jeder wichtigen Frage sind sich die Linken mit ihrem angeblichem politischem Gegner einig, und sie haben ein weit erniedrigenerdes Verhältnis zu den Verlieren der Gesellschaft als Konservative.

    Konservative würden HARTZ4-Empfängern lieber eine Perspektive anbieten als sie im Sozialsystem zu halten, wenn es möglich wäre.

    Linke wollen den Bittsteller-Status von Hartzern verewigen.

    Man geht hausieren mit Begriffen wie "Flüchtlinge" und "sozial schwache", schwingt sich zum vermeintlichen Stellvertreter auf, aber eben immer im Bewusstsein der eigenen Überlegenheit, gewissermaßen würde man ohne diese "armen Hascherln, die nicht für sich selbst sorgen können" sich gar kein Überlegenheitsgefühl erzeugen können, und dieses Überlegenheitsgefühl ist das eigentliche Ziel der Bessermenschlerei, oder, wie es offiziell heißt, des Gutmenschentums.

    Linke fordern Wohltätigkeit gegenüber Flüchtlingen und denen, die sie als "sozial schwache" bezeichnen, aber nur Wohltätigkeit, die sie selber nichts kostet und hetzen gegen diejenigen, welche ihrer Meinung nach diese Wohltätigkeit bezahlen sollen. Sie wollen Wohltätigkeit, die deutsche ArbeitnehmerInnen erwirtschaften sollen.

    Was ich nicht ethnisch meine, sondern: wer auf den deutschen Arbeitsmarkt seine Haut trägt.

    Und klar, man formuliert es ; "die Reichen sollen bezahlen", aber das ist natürlich hirnlos. Es zahlen immer die, welche die Werte schaffen.

    Sie stellvertreten aus der Position der an der Herrschaft beteiligten.

    Das Wort "sozial schwache" ist Diskriminierung pur, denn es besagt: Ihr könnt bei uns nicht mithalten, ihr seid auf die Almosen angewiesen, die wir euch hinwerfen!

    Natürlich klopft man auch antikapitalistische Sprüche, weil das zum Linken gehört wie das Laserschwert zu Star-Wars-Fan, aber Sprüche sind heiße Luft, sie machen keinen satt, sie bauen keine Häuser, Straßen. Autos, was auch immer.

    Die heutige Linke ist recht genau das, was die klassische Klassenanalyse "renitentes Kleinbürgertum" genannt hat.

    Was ist das genau?

    Nun, die Gesellschaft ist eine hierarchische Pyramide.

    Nach oben zu gibt es zunehmend weniger Plätze zu vergeben, ab einer bestimmten Ebene der Gesellschaft gar keine mehr, dorthin kann man nicht aufsteigen, diese Plätze werden anderweitig vergeben.

    Der renitente Kleinbürger ist derjenige, welcher aufsteigen will, aber in den höheren Rängen keinen Platz abbekommt. Also tobt er, weil er sich übergangen fühlt und dieses Übergehen als Ungerechtigkeit empfindet.

    Der renitente Kleinbürger denkt wie ein Krimineller und tarnt sich politisch.

    Er kann das selbst nicht begreifen, er hält sich in der Tat für politisch, denn wie Nietzsche sagt: "In der Regel belügt man sich selbst. Andere zu belügen ist eher die Ausnahme!"

    Ein gutes Beispiel gefällig?

    Schön, hier ist es: viele Linke bezeichnen sich als Antiimperialisten, sind aber im Kriegsfall immer Imperialisten. So hieß es im Irakkrieg: "Bombardieren ist böse, aber Saddam  muss weg!", in Libyen hieß es "Bombardieren ist böse, aber Gaddafi muss weg!" und in Syrien heißt es "Einmarsch ist böse, aber Assad muss weg!"

    Sie bringen es fertig, von einem Land, über das sie kaum etwas wissen, zu glauben besser zu wissen, was für dieses Land gut oder schlecht ist, als die Bewohner dieses Landes.

    Sie begreifen den imperialen Herrschaftswillen, den sie damit zum Ausdruck bringen, nicht. Eigentlich übertreffen sie in Sachen imperialer Impetus fast Washington, denn sie finden, ausländische Staatsführer sollten auf ihren Befehl hin abtreten und die Bevölkerung sollte umsetzen, was die Linken im eigenen Land umzusetzen nicht im Stande sind. So, wie man "Hundi sitz!" gebietet.

    Was nun folgt, klingt wie eine Rechtfertigung.

    Ich rechtfertige nichts. Ich bin ein absoluter Gegner des militanten Islamismus, wie ich ihn in meinem letzten Artikel erklärt habe.

    Aber man sollte das wissen, damit man weiß womit man es zu tun hat, denn es wird täglich wichtiger, das zu wissen!

    Wir hören immer "die machen Anschläge, weil sie unsere freie Gesellschaft hassen!"

    Das ist der dümmste Satz, den es überhaupt gibt!

    Das Problem ist nämlich, wer in der Neoliberalen Gesellschaft von heute ein Verlierer ist, der ist hoffnungslos verloren.

    Für den gibt es auch keine Freiheit, denn Freiheit hat man nur so viel, wie man kaufen kann!

    Der Islamismus bietet im Kapitalismus verlorenen Moslems eine Perspektive, weil er genau nach dem gegenteiligen Prinzip funktioniert: er besagt nur ein Mensch, der nach den Geboten Allahs lebt ist frei!

    Er sagt. "Das westliche System verwickelt dich in eine Wirrnis aus Süchten, Zerstörungen, innerer Leere, Unreinheit, Verlorenheit, Getriebenheit. Er, der Westen, lockt dich mit den Versuchungen des Satans, aber jedesmal, wenn du dich ihnen hingibst, wirst du ein Stück unfreier und ein Stück abhängiger von denen, die dich damit versorgen können.

    Lebst du aber nach dem Koran, so wird Allah dich mit allem beschenken, was du wirklich brauchst.

    Er klärt deinen Geist, reinigt dein Herz und schenkt dir inneren Frieden."

    Ich schreibe das, wie gesagt, weil es wichtig ist, dass man das weiß, sucht man nach Lösungen für das Problem, das hier begonnen hat.

    Ich weiß im Moment keine Lösungen.

    Ich habe oft darauf hingewiesen, dass das Feuer, welches die andere Seite des Mittelmeeres verbrennt, auf die hiesige überspringen kann.

    Viele haben es.

    Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann muss man wissen, worum es geht und aufhören, sich selbst zu belügen und seine eigenen Lügen für wahr zu halten.

    Damit beginnt es!

     

     

     

     

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  • Tänzer auf den Nasen

    Im Vorfeld des Auslöschungskrieges der NATO gegen die Arabisch-sozialistische Jamahirija von Libyen wies Colonel Gaddafi darauf hin, dass der Sturz des libyschen Systems automatisch eine Millionenflut Flüchtlinge nach Europa zur Folge haben würde.

    "Wäääh, entsetzlich: der Satan aus dem Wüstensand droht Europa mit Flüchtlingen!" war zusammengefasst auf einen Satz die Reaktion der westlichen Demokraten und ihrer Qualitätsmedien.

    Gaddafi wies auch darauf hin, dass Dschihaddisten aller Art mit diesen Flüchtlingsströmen nach Europa gelangen können.

    "Voll brutal, Gaddafi droht Europa mit Dschihaddisten!" brüllte die europäische intellektuelle Elite.

    Gaddafi wies darauf nicht alleine deshalb hin, weil die Mechanismen des libyschen Staates, welche diese Ströme verhindern, wegfallen würden, sondern auch die milliardenschweren Entwicklungsprojekte, welche Libyen in Afrika betreibt, ohne die den Menschen vor Ort die Perspektive verloren geht, durch diesen Krieg zerstört würden.

    Ich erinnere daran, dass die Flüchtlingspolitik Gaddafis nicht alleine darin bestand, die Flüchtlinge einzusammeln und an der Überfahrt nach Europa zu hindern, sondern er sie nicht mit leeren Händen repatriieren lies.

    Die Folgen des Wegbombens des Landes Libyen von der Landkarte waren gewaltiger noch, als Gaddafi vermutet hatte: Dschihaddistenkriege bis nach Zentralafrika entfalteten sich!

    In den Chefetagen der Rüstungskonzerne tanzt man Chachacha und singt: "Wenn's Bömbchen in Afrika knallt, die Münze in der Kasse schallt!"

    Und auch diese ganze unnötige Horde  Abgänger von Unis und FHs, die Sozpäd, Psychologie und ähnlich Blödsinniges studiert haben, ihnen winkt jetzt das Jobwunder statt Hartz4 oder die Verwaltung von H4-Opfern.

    Zufälligerweise ist das auch Stammwählerschaft für GRÜN.

    Das "Was sind wir nicht humanitär und demokratisch"-Gehabe zahlt sich aus, in barer Münze – Krieg führen und humanitäre Steuerverwendung sind 2 Seiten eben der selben Münze, die in den Kassen der Waffenschmiede klingelt!

    Die Roth hat jetzt sogar vom Horsti Schmandhoff – sorry, der Horsti Seehofer war das, eine Verdienstmedaille führ humanitäres, wie es hieß, "Engagement" geschenkt bekommen. Claudia Roth, eine Frau, die so überflüssig ist, dass der Bundestag ihr, um ihren Lebenstandard aufrecht erhalten zu können, einen Posten als Bundestagsvizepräsidentin extra eingerichtet hat, als Gnadenbrot sozusagen, das der Steuerzahler berappen muss.

    Erinnern wir uns: die, die am lautesten gegen Libyen gehetzt hatten, das waren unsere humanitären GRÜNEN!

    Aber auch die Partei Die LINKE hat die Zerschlagung Libyens unterstützt, wenn auch nicht so offensiv, weniger sichtbar.

    Wer den Krieg nicht unterstützt hatte war der damalige Bundesaußenminister Westerwelle.

    Für ihn hat diese Nichtunterstützung das Ende der politischen Laufbahn bedeutet, und er hat auch nicht so viel Glück wie Claudia Roth, vom Selbstbedienungsladen Bundestag irgendetwas erfunden zu bekommen, das ihm die Einnahmen aus der Steuerkasse weiterhin garantiert.

    Egal, er hat als Doktor der Juristerei genug eigene Optionen im Gegensatz zu Claudia Roth, deren bürgerliche Qualifikation sich auf Backstage-Groopie beschränkt.

    Es wäre für die deutsche Bevölkerung durchaus im Eigeninteresse, zu begreifen und sich vernünftig zu informieren, was in der Ukraine abgeht, dem aktuellen Lieblingsprojekt GRÜNer Ländervernichtung, denn die Ukraine kann als Versuchslabor gewertet werden, wie im 21.Jahrhundert die Faschisierung Europas durchgeführt werden kann.

    Die GRÜNEN sind die böswilligste und fanatischte Kraft der deutschen Politik hinter dem Projekt Ukraine. Was die Ukrainer jetzt erleiden müssen, das wird auch euch blühen, aber ich nehme an, ebenso wie unter den Menschen in der Ukraine wird das erkannt – erst wenn es zu spät ist.

    Vor allem die GRÜNEN haben den Witz erzählt, Jaroschs und Tjahnyboks Parteien hätten doch schlecht bei den Wahlen abgeschnitten, das würde beweisen, dass die ukrainische Junta nicht faschistisch ist.

    Das aber belegt allenfalls nur, dass die Bevölkerung nicht sehr begeistert von den Radikalen ist, eine Bestandsaufnahme sozusagen, von der abgeleitet werden kann, welche Maßnahmen noch zu treffen seien.

    Und diese Maßnahmen werden getroffen: Presseverbote, Parteienverbote, politische Morde, militärische Angriffe auf die Bevölkerung, Integration der faschistischen Todesschwadronen in das reguläre Militär, etc. Ein solcher Prozess dauert, er funktioniert nicht innerhalb weniger Monate. "Wem die Jugend gehört, dem gehört die Zukunft!" sagte Hitler, und die Schulerziehung in der Ukraine ist ganz auf ukrainischen Faschismus eingestellt worden.

    Der EU-Faschismus wird natürlich nicht auf Deutschnationalismus getrimmt sein, er wird auf Europanationalismus getrimmt sein.

    Deutschnationalismus heute ist ein Ablenkungsmanöver für Doofe, man kann sich so herrlich als Antifaschist ausgeben und Eurofaschist sein und keiner merkt's, weil alle in der Schule gelernt haben, Faschismus identifiziere sich mit Deutsch.

    Der Totalitarismus, mit dem jedes Abweichlertum von der Aggression gegen Russland untergebuttert wird, drückt dies zur Genüge aus für diejenigen, die sehen können.

    Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten melden, Brüssel bereite eine Kartellrechts-Klage gegen Gasprom vor.

    Russland unterliegt nicht europäischer Gerichtsbarkeit.

    Das ist der Moment, so die Klage eingereicht wird, in dem Russland endgültig sagen müsste "Na schön, es reicht mit dem Bruesseler Gezücht, Gashahn zu!" Erdgas ist alt genug, es verrottet nicht. Sie können es selber gebrauchen oder später verkaufen. Es ist ein bleibender Wert.

    Schmerzhafte makroökonomische Umbaumaßnahmen muss Russland ohnehin vornehmen.

    Die Zeche des ausbleibenden Gases aus Russland zahlt freilich nicht die Politikerkaste. Die Zeche zahlt die Bevölkerung der EU.

    Selber schuld. Wer sich von den Kreaturen so auf der Nase herumtanzen lässt, der muss eben dafür bluten.

     

     

     

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  • In the Age of Fake

    Die diesjährige UN-Generalversammlung ist nun über eine Woche her, und ich habe ziemlich lange gebraucht, um mir darüber klar zu werden, was das eigentlich war.

    Europäische und amerikanische Offizielle wurden es nicht müde, von der "besonderen Bedeutung" der 69 Generalversammlung zu lamentieren.

    In der Tat hat diese aber nur scheinbar stattgefunden!

    Entgegen den Gepflogenheiten hatte der "mächtigste Mann der Welt", der Washingtoner Präsident, zu Beginn geredet, vor ihm nur Dilma Rousseff für Brasilien.

    Obamas Rede war eine Kriegserklärung an die Welt.

    Entsprechend war der Gipfel als öffentliches Ereignis, auf dem Staatschefs und Außenminister Friede auf Erden und Essen für alle hochleben lassen im eigentlichen Sinne nur noch simuliert worden.

    Die Länderberichte wurden pflichtgemäß abgeliefert vor einem in der Regel leeren Plenarsaal, einige der Politiker ließen sich durch Sekretäre oder Stellvertreter, tja, eben stellvertreten.

    Auch die Arbeitsgruppen, die sich high level nennen, bestanden aus Referenten, 2-3 Pflichtabgestellten und ein paar Journalisten.

    Es bestand augenscheinlich kein Interesse, den Schein aufrechtzuerhalten, obzwar die Präsidenten, Premierminister  und Außenminister in New York weilten.

    Meine Vermutung ist, da ohnehin jeder weiß, wer was sagt, man hinter den Kulissen sich bespricht, wenn schon einmal alle da sind.

    Die europäisch-amerikanische Front baute sich unter der Führung Israels gegen den Rest der Welt auf.

    Mehr war nicht.

    Interessant ist dadurch eher das Umfeld des Gipfels.

    In Deutschland startet eine Kampagne durch, die den Bürger überzeugen soll, die Bundeswehr sei nicht ausreichend gerüstet, Hubschrauber flögen nicht, etc., Transalls könnten nicht einmal ein paar Fallschirmspringer von A nach B bringen, Nachtigall ick hör dir trabsen, wir sollen einverstanden für höhere Rüstungsausgaben gemacht werden.

    Poroschenko stellt seine polnisch-baltisch-ukrainische Truppe auf, die das Rumgelose im Donbass im Krieg gegen die dortige Bevölkerung beenden sollen wird.

    Soweit alles erwartbare Routine.

    Auffälligkeiten entstehen im Pressekrieg gegen die Länder, die offen Ungehorsam gezeigt hatten.

    Gegen Dilma Rousseff haben unsere Propagandakrieger so gut sie konnten eine Unterstützungskampagne für die Frau Washingtons Marina Silva betrieben – und muss sich nun etwas verschämt aus der Affäre ziehen, mit einem "Oups, der Überraschungskandidat, Silva galt lange Zeit als…" nachdem die aus dem Rennen ist; überrascht war wohl hauptsächlich die Presse, dass die hauptsächlich in der Presse als Gefahr für Rousseff geltende Kandidatin weit abgeschlagen ist und die Propagandashow nicht verfing.

    Fast spurlos an der Weltöffentlichkeit ging der Versuch vorüber, Christina Fernandez de Kirchner die Hölle heiß zu machen.

    Unsere sämtlichen Medien haben sich auf einen Zwischenfall in Buenos Aires gestürzt, bzw. den Reuters-Video davon, dort würde nach dem höchst merkwürdigem Tod eines 13-jährigen der Volksaufstand losbrechen.

    Eigentlich zeigt der Video nur, wie die lokale Gang vor einer Polizeistation randaliert, danach die Polizei kommt und den Schaden beseitigt.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article132641028/Gewalttaetige-Proteste-nach-Mord-an-13-Jaehrigem.html

    Das ganze wirkt noch nicht einmal sehr aufgeregt, eher wie lateinamerikanische Routine. (Falls das Ganze nicht überhaupt nur eine Inszenierung ist, erst prügeln ein paar Jugendliche auf ein Polizeiauto ein, werfen auch mal nen Molli ohne besondere Begeisterung, dann kommen Bullen angeschlendert und spritzen mit nem Feuerlöscher rum, es sieht alles aus wie ein Filmstudenten-Musikvideo ohne Sound.)

    Auffällig ist lediglich die Sprache der Berichterstattung, die den Übergriff einer lokalen Gang mit Molotow-Cocktails und Baseball-Schläger gegen ein Polizeifahrzeug und ein Gebäude zu berechtigtem Protest friedlicher Bürger gegen die mangelnde Sicherheitslage im Land stilisieren will:

    BA 13jähriger

    Nachdem die 15 bis 20 Jugendlichen, aus welchen die Gang besteht, sich abreagiert hatten, waren die "schweren Ausschreitungen" auch schon wieder Geschichte: das ist Lateinamerika, natürlich sind die Leute, die den Jungen kannten wütend, aber bei dem Gewaltlevel auf dem Kontinent ist so ein Vorfall nichts, womit die Bevölkerung agitiert werden kann.

    Wie auch immer die Hergänge gewesen sind, zufällig nach Frau Fernandez de Kirchners Rede oder absichtlich, der bittere Beigeschmack von False Flag haftet an, sie ist nicht auszuschließen, der argentinische Frühling, ihre Mimosen-Revolution blieb jedoch aus.

    Man ist dort eher wütend darüber, dass es rechtens sein soll, wenn ein New Yorker Gericht aufgrund eines Gesetzes, das die USA mit der Militärdiktatur ausgekuhhandelt hatten, zur Beschädigung der argentinischen Wirtschaft in Anwendung bringt, und obendrein die Frechheit hat, Argentinien der "Missachtung des Gerichtes" anzuklagen, da Frau Fernandez de Kirchners Regierung diesen Akt des Imperialismus nicht so ohne weiteres hinnimmt.

    Der Hass auf die Arroganz der Yankees wiegt in diesem Land zu viel, um eine Farben- und Blümchen-Revolution so leicht aufziehen zu können.

    Ebenfalls in das Umfeld der Generalversammlung stelle ich die Hergänge von Hongkong.

    Nahezu jeder Sender und jede Zeitung gönnt einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin eine Exklusiv-Reise in die Metropole.

    Die Berichtchen von vor Ort sollen den Anschein des gut informierten vermitteln, und da es gegen China geht, schließen sich auch manche linken und alternativen Medien an, es geht ja schließlich darum, die heilige Kuh "Freie Wahlen" gegen die böse Kommunistische Partei durchzusetzen…

    Wenn es gegen China geht, dann sind sich Teile derjenigen, die sich permanent beschweren, dass ihnen die frei gewählte deutsche Regierung nicht passt mit dem National Endowment for Democracy (NED) des amerikanischen Außenministeriums einig einiger am einigsten!

    Seit das UK die Kronkolonie räumen musste, wurde alle Hoffnung darauf gesetzt, den Angriff auf Peking von Hongkong aus starten zu können.

    Das weiß Peking, und darum legt man dort Wert darauf, die Kandidaten, welche Hongkong's Gouverneure werden wollen, vorher genau durchzuchecken.

    Der gesamte Studentenzirkus mit Regenschirm wirkt schon alleine darum grotesk, weil: "wir wollen einen Kandidaten unabhängig von Peking…" – aber wer soll das eigentlich sein?

    Der 17-jährige Rotzlöffel Joshua Wong von der britischen Schule etwa, die als christliche getarnt ist?

    Oder Chris Pattens ehemaliger Kuli Martin Lee, der für den Sturz de Kommunistischen Partei Propaganda macht und eine "Democratic Party" anführt?

    Wie dem auch sei, mein Eindruck ist folgender: In Hongkong gibt es gefühlte Millionen von kleinen Lädchen, über die die Leute ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Die Studenten kommen alle aus der reichen Schicht, ansässig in den New Territories und ähnlichen Luxusbezirken.

    Umbrella Revolution

    Über Tage blockieren die Kinder aus wohlhabenden Häusern nun die Innenstadt, weil sie irgendjemanden frei wählen wollen, von dem sie noch gar nicht wissen, wer dafür überhaupt in Frage käme.

    Ein Martin Lee, der als Kuli Chris Pattens gilt, hat gute Chancen in die Presse zu kommen, in das Office zu gelangen hat er allerdings gar keine.

    Nun  ist es so, dass die Leute in den Lädchen pro Demotag kein Geld verdienen. Sie sind davon abhängig, dass ständig Lieferfahrzeuge vorfahren können, und die Kunden, die bei ihnen einkaufen würden, kommen auch nicht durch, kaufen also woanders.

    Am Ende des Monats ist es aber trotzdem so, dass die Immobilienfirmen, welche die Lädchen vermieten, ihre Kohle sehen wollen, und da es um Geld geht, wird der Ladenbetreiber nicht damit argumentieren können "Sorry Landlord, leider kann ich nicht bezahlen, weil ich diesen Monat nichts verdient habe, da die Söhnchen und Töchterchen der Immobilienbesitzer die Innenstadt blockeiert haben und ich nix verdienen konnte!"

    Und somit ist das gesamte Gerede von wegen "Peking schickt Schlägerbanden" Bullshit – das müssen die gar nicht, Chinesen sind bekannt für ihre Geduld, aber das Hongkonger Szenario ist so absurd, dass auch mal nem geduldigen Chinesen der Geduldsfaden reißt. Und wenn die Reisschale leer ist, wird man schon auch mal so nem Studentchen gegenüber unhöflich!

    Und so kommen diese Gegendemonstranten zustande, die unsere Kämpfer für Demokratie und Freiheit dorthin vertreiben, wo sie hingehören, in den Hörsaal zurück, wo sie Seminare über freie Wahlen und Demokratie und Freiheit und Menschenrechte aller Art abhalten können, so viele sie Lust haben, und niemanden dabei behindern, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    BigBrotherCheng

     

    Kurz und bündig: was von den Demokratiemachern des Westens als Demonstration der Macht gegen Brasilien, Argentinien und China geplant war um Obombas UN-Auftritt zu unterstreichen, gerann zur Tragikomödie! – immerhin ist ja doch Blut geflossen, wäre das nicht gewesen, hätten wir alle herzlich gelacht!

     

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  • Isis und Osiris

    Das ägyptische Totenbuch erzählt die Geschichte vom Gott-Pharao Osiris, der von seinem Bruder Seth ermordet und zerstückelt wird.

    Seine Geliebte und Schwester, Isis, sammelt die Teile ein und fügt sie erneut zusammen. Einige sagen, das geschähe, indem sie die Teile aufisst und den Bruder und Geliebten neu gebiert.

    E-17

    Dies, so erzählt man, wiederholt sich alle paar Jahrtausende in alle Ewigkeit fort. Es ist eine unendliche Schleife, in der das Universum gefangen ist, bis der Moment einer Erlösung kommt.

    Diese Erlösung, so meinten einige in der Antike, würde vom Sonnengott Ra kommen, der einst ein Mensch war und durch das Bündnis mit dem Gott der Vernichtung, Seth, selbst zur Gottheit mutierte und zur Ordnungsmacht des Universums wurde.

    Wie diese Erlösung geschehen soll, darüber kenne ich keine Überlieferung.

    Die Wiederholung der Ereignisse findet aber so lange statt, so lange das Bündnis zwischen dem Ordnung stiftenden Ra und dem Chaos erzeugenden Seth besteht.

    Wenn man Glück hat, dann kann man sich die Geschichte so von alten Ägyptern im Niltal erzählen lassen.

    Kehren wir zurück in die Gegenwart.

    Es mutet mich gruselig an, dass eine Organisation, die durch Kannibalismus von sich reden machte, nun unter dem Namen ISIS plötzlich durch einen Siegeszug durch Mesopotamien, den Irak, von sich reden machte.

    Ägyptische Mythologie gehört zu den Steckenpferden magischer Orden im London des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, dem Zentrum des ausgedehntesten Imperiums, das die Welt kannte. Diese Orden sind zugleich die organisatorischen Wurzeln der modernen satanistischen Sekten.

    Bekannt ist der Einfluss der satanistischen Burschenschaft "Skull & Bones" an der Yale-Universität, die seit je Kaderschmiede der amerikanischen Elite ist.

    Die Männer der Bush-Familie sind Adepten von Skull & Bones seit Generationen ebenso wie der US-Außenminister John Kerry.

    Großvater Prescott Bush gehörte zu den bedeutendsten Förderern der NSDAP und es mag nicht unzufällig sein, dass Sohn George den Irak-Krieg eingeleitet hatte und Enkel George W. diesen Krieg unter dem Namen "War on Terror" auf die gesamte islamische Welt ausgeweitet hat.

    In der Obama-Zeit haben wir "das Wirken des Seth" sich ausbreiten sehen von Tunesien entlang der Mittelmeerküste bis an die georgische Schwarzmeerküste und nun brennt der Osten der Ukraine.

    Der Krieg umschließt Europa und breitet sich kaum merklich immer weiter aus.

    Am Wochenende demonstrieren die Söhne der SS in Kiew und drohen Poroschenko, sollte er ihrer Forderung nach Praktizierung des Kriegsrechtes nicht nachkommen, Bereits am Dienstag erklärt der Präsident von Washingtons Gnaden nach Absprache mit Kerry, Merkel und Hollande den Ablehnenden des Putsches den totalen Krieg!

    Im Wesentlichen widerspricht Krieg der menschlichen Natur. Was Generationen schaffen und aufbauen und ihren Nachfolgern übergeben wird durch ihn zermalmt.

    Krieg breitet sich zunächst langsam aus, weil die Menschen erst für den Krieg bereit gemacht werden müssen.

    Ich würde Poroschenko selbst folgendermaßen einschätzen:

    Er hat einen halbseidenen Waffenstillstand erklärt, den er selbst wahrscheinlich bevorzugen würde, aber ihm war klar, dass dieser Waffenstillstand niemals eingehalten wird, da der Westen am Krieg und Oligarchenkollegen/-konkurrenten am totalen Sieg interessiert sind.

    Achmetow braucht den Sieg und die Umsiedlung, weil die rechtmäßigen Eigentümer der Werke des Donbass ihr Eigentum zurückverlangen und ihn enteignen wollen, besser ausgedrückt: die Enteignung, von der er profitiert hat rückgängig machen wollen.

    Die EU braucht den Krieg. Sie hat Versprechungen gemacht, über Jahre, die sie unmöglich einhalten kann, und so lange Krieg herrscht gibt es einen Sündenbock, den sie für die Nichteinhaltung verantwortlich machen kann.

    Nicht unzufällig kriecht der armselige kleine Röttgen in die Schlagzeilen und verkündet "Sanktionen gegen Russland".

    Dass der Westen unbedingt Krieg will erkennt man bereits an der Berichterstattung, die beharrlich die Angriffe durch Armee und Nationalgarde nicht nur verschweigt, sondern bewusst unterschlägt. Die Pressenutte Sabine Adler vom DF ist ein eindeutiges Megaphon der NAZI-Banden, die die Ukraine im Würgegriff halten:

    http://www.deutschlandfunk.de/ost-ukraine-die-chance-auf-eine-loesung-ist-vertan.694.de.html?dram:article_id=290541

    Röttgenpimmel

    Nicht weniger verachtenswert äußerte sich unlängst der NAZIversteher und Sozialdemokrat Steinmeier, indem er den Abschuss eines Militärhubschrauber herausstellte, aber nicht den Hintergrund, der zum Abschuss führte erwähnt hat, sondern ganz im Sinne der Kriegstreiberei umdeutet.

    Wir erkennen bewusste und beabsichtigte Irreführung der deutschen Öffentlichkeit mit dem Ziel, die Bevölkerung Deutschlands zur Solidarität mit den NAZIs in der Kiewer Regierung und in den Straßen als auch auf die Unterstützung des Krieges hin zu manipulieren.

    Jetzt fassen wir zusammen und ziehen eine Schlussfolgerung:

    1.ISIS nennt sich nun "Islamisches Kalifat" und baut sich im Irak sein Nest und marschiert gegen die Maliki-Regierung.

    2.Kerry rennt in Bagdad Türen ein, um die irakische Regierung zum rücktritt zu bewegen: 1+2 = Regime Change = Business as usual.

    3.Obama sichert den Terroristen in Syrien eine weitere halbe Milliarden Dollar Unterstützung zu – jemand, der glaubt, das käme nicht dem "Islamischen Kalifat" zu Gute, dem brauche ich das jetzt hier nicht erklären, weil der will es nicht wissen.

    4.Israel startet eine neue Offensive gegen die Palästinenser.

    5.Die EU und die USA eskalieren den Krieg in der Ukraine.

    6.Die Sanktionsschraube gegen Russland soll weiter angezogen werden.

    Das sieht unverkennbar nach einer koordinierten Offensive aus.

    Krieg beginnt langsam, da die geistig gesunden Menschen sich ihm zunächst verweigern.

    Da kommen die Fanatiker in's Spiel, die ihn forcieren.

    Aber wenn er einmal richtig losgetreten ist, dann ist er nicht mehr zu stoppen und breitet sich aus.

    Ihr habt es jenseits des Mittelmeeres gesehen, jetzt könnt ihr es auf der eigenen Landfläche sehen.

    Früher oder später kommt er bei uns an.

    Eueren "Volksvertretern" ist das egal: die haben genug Mittel, sich in sichere Häfen zu bringen.

    Ihr seid es, die die Katastrophe ausbaden müssen, wenn sie nicht gestoppt werden.

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  • Endgame Teil 1

    Dass der Westen unter der Führung der USA einer Flugverbotszone zustimmen wird, wie von Churkin im Sicherheitsrat gefordert, wird wohl keiner annehmen.

    Der Völkermord ist im vollen Gange. Natürlich ist das Morden nicht Selbstzweck.

    Die NAZIs in Kiew und ihr Fußvolk bezwecken die ethnische Säuberung, um eine „ethnisch reine“ Ukraine zu bekommen, der USA und EU unterstützen sie, weil sie etwas mehr für ihre Investitionen in Regime-Chance haben wollen als ein paar Alkoholiker-Tränken und Kornfelder in Galizien.

    Alles von wirtschaftlichem Wert, was die Ukraine zu bieten hat, befindet sich im Osten und im Süden.

    Lavrows Vorschlag, einen humanitären Korridor einzurichten, sagt aus, dass Russland sich von der NATO vor sich hertreiben lässt.

    Der Kiewer Melange aus NAZIs und NATO-Agenten, ist es egal, ob die Menschen getötet werden oder nach Russland vertrieben und die Moskauer Regierung bietet die Vertreibung nach Russland als Ausweg an.

    Wer nicht betroffen ist schweigt; mit wenigen Ausnahmen. Alle wissen, wer nicht schweigt, ist als nächstes dran.

    USA und EU haben jede bekannte zivilisatorische Norm in der Ukraine fallen lassen.

    Das Ausmaß der Eskalation und die Verlogenheit, mit welcher unsere GRÜNEN, Unionisten und Sozialdemokraten den Faschismus in der Ukraine unterstützen und decken zeigt vor allem auch eines: der Westen ist hoffnungslos moralisch bankrott.

    Die Endphase der westlichen Gesellschaft, wie sie sich nach dem 2.Weltkrieg entwickelt hat, ist eingetreten; es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis es den Westen, wie wir ihn kannten, nicht mehr gibt.

    Die gute Nachricht: den US-Imperialismus werden wir auf diese Weise los.

    Die schlechte: alles andere möglicherweise auch.

    Ein Kompass der Analyse von Propaganda ist, was immer sie dem "Feind" in die Schuhe schieben wollen, ist, was sie selber zu tun gedenken.

    Wir hatte große Empörung durch die Presse und Parlamente der Westler ziehen sehen und hören, al Gaddafi wolle, irgendwann in einer unbestimmten Zukunft, Bengazi bombardieren, ohne einen Hauch des Beweises vorgelegt zu bekommen, um die Bevölkerung zum Krieg aufzuhetzen.

    Nun hat der CIA-Mann Khalifa Hifter eben dies getan.

    Ja, er müsse ja mal Ordnung herstellen hören wir unsere einst so empörten nun.

    Obwohl nie zur Debatte stand, dass Janukowitschs Regierung das Militär einsetzt schreit und heult unser Presse- und Politikerabschaum täglich, das sei völlig unakzeptabel.

    Oups, setzen die Leute des Westens Bomber und alles andere Arsenal ein, dient es freilich nur der Ordnung.

    Wahlen in Syrien – ganz unakzeptabel giftet der G7-Club.

    Natürlich, weil ja nicht sie gewählt wurden.

    An "Putin" wird ein Schein-4-Punkte-Katalog verabschiedet.

    Er habe Poroschenko anzuerkennen. Nun, Putin hat vom ersten Tag an gesagt, er werde das "Wahlergebnis" respektieren.

     

    G7

    liest sich das beispielsweise in Springers Welt. Nichts als eine Show. Dreckig, frech, überheblich und hilflos.

    Wer es nicht durchschaut, will es nicht durchschauen.

    G7 Merkobomba

    Dies ist der Anfang vom Ende, denn je brutaler USA-EU mit ihren einheimischen Killerbrigaden gegen die Menschen im Osten der Ukraine vorgehen, auf umso mehr Widerstsand werden sie treffen, denn greift erst einmal die Austeritätspolitik des IWF, steht das Volk auf trotz NAZIs und Militärhilfe aus dem Westen.

    Wir aber müssen uns darüber im Klaren sein, dass nach und nach der Faschismus über ganz Europa gebreitet werden wird.

    Jeder einzelne von uns steht auf ihrer Liste. Was sich in er Ukraine tut ist erst der Anfang.

    Das politische Ausführungsorgan des Faschismus in Deutschland heißt nicht mehr NSDAP, es heißt UNION-GRÜNE-SPD.

    Und wer das nicht rechtzeitig erkennt, der wird ein böses Erwachen haben.

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  • 25.Mai 2014: JAGT DIE NATO-PARTEIEN AUS DEM EUROPAPARLAMENT!

    Geht diesmal wählen, Nichtwählen ist schlecht, da nicht abgegebene Stimmen nicht zählen und die SPD-Union-GRÜNE Einheitspartei den Rahm abschöpfen wird.

    Sicher, die Europawahl ist vor allem ein symbolischer Akt.

    Dennoch kann es diesmal eine reale Wirkung erzeugen!

    Dass die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine auf den selben Tag gelegt sind wie die Europawahl ist unzweifelhaft Absicht.

    Interessanterweise machen unsere Politfunktionäre vor allem Ukrainewahlkampf und keinen Europawahlkampf.

    Natürlich sind die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine ein Witz, wenn alle nicht-EU-Kräfte auf die eine oder andere Weise, teils mit Verboten, teils mit Einschüchterung und Gewalt, an politischer Arbeit behindert werden, welchen Sinn haben sie?

    Ah ja, genau, der Anschluss von Timoschenkos Heimat an das Reich soll vollzogen werden, dafür benötigt man ein Deckmäntelchen.

    Der Widerstand gegen die Putschisten soll zerschlagen werden – jede Maßnahme kann dann propagandistisch gerechtfertigt werden, weil irgend eine Schnapsdrossel wurde ja nach westlichen Richtlinien gewählt!

    Ein Teil des Assoziierungsabkommens wurde bereits unterzeichnet, ein weiterer Teil wird am 25. unterzeichnet, die CIA hat ihre Zentrale in Kiew eingerichtet, die Kumpels und Verwandten von Kerry und Biden haben sich die Filetstücke der ukrainischen Wirtschaft gesichert, der IWF sein Regime errichtet.

    Man kann die Parameter ändern, unter denen die Europäische Einheitspartei SPDUNIONGRÜN herrscht, man kann ihren Totalitarismus unterlaufen.

    Offenbar erhoffen die GRÜNEN sich eine schwarz-güne Union in Brüssel, extra dafür haben die NAZI-Versteher der jodagesichtigen Harms den Meatloaf Fischer zugesellt:

    BILD FischerSteinmeier werkelt an seiner eigenen Legendenbildung.

    Er spricht von einer rasanten Dynamik in den Entwicklungen in der Ukraine.

    In der Tat gibt es keinerlei rasante Dynamik, es hat 6 Versuche gebraucht, um den Putsch unter persönlicher Anwesenheit Steinmeiers beim 6. Versuch, durchführen zu können, erst danach begann militanter Widerstand gegen die NAZI-Machtergreifung.

    Die Unionen aus Bayern und dem Rest der Republik rühmen de EU als Friedensmacht, da seit dem 3.Reich keine Kriege unter den beteiligten Staaten stattfanden.

    Keine Kunst, wenn das 4.Reich mit Geld, Verträgen und Subversion errichtet werden kann, wobei das beliebteste Mittel der Wahl eigentlich Verschuldung ist. Wird dein Land militärisch besetzt, mag es sein, dass die Sympathisanten wirbst; hat deine Regierung dich verschuldet, verfällst du dem Gläubiger und giltst als Loser.

    Libyen, Syrien und Ukraine sind keine originären EU-Kriege, aber die EU führt sie als Vasallen ihres Herren USA.

    EU ist Aufmarschgebiet als NATO gegen Russland.

    Dennoch ist die NATO in der Defensive: Homs war ein Sieg gegen die NATO.

    Ich denke es ist kein Zufall, dass nach Homs Khalifa Hifter, oder Hefter oder Hafter, wie immer man ihn transliterieren will, versucht, die Macht in Libyen an sich zu reißen.

    Hifter ist CIA. Das ist keine Behauptung, das ist bewiesen.

    Er lebte, nachdem er Guerillakrieg gegen Libyen geführt hatte, 8 Jahre bei Langley ehe er mit der NATO zurückkehrte.

    Sein Versuch der Machtübernahme muss als Auftrag gewertet werden.

    Besonders erfolgreich scheint er aber nicht zu sein.

    Nach den Kämpfen in Benghazi sind es in Tripolis wieder die Zivilisten, die angegriffen werden:

    und die Yanks bereiten sich darauf vor, dass sie eingreifen oder die Düse machen können, falls er scheitert:

    Aufmarschgebiet: Italien!

    Es ist wie mit der UNO.

    Je mehr Regierungen vertreten sind, die sich dem New American Century in den Weg stellen, desto besser werden die Chancen die Manipulationen der Gremien und Einrichtungen abzudämpfen.

    Je mehr Abgeordnete aus Nicht-EU-Einheitspartei im Parlament vertreten sind, desto besser lassen sie sich ausbremsen, desto besser werden die Möglichkeiten, das imperiale Projekt zu beschneiden, desto weniger Manipulationen können sie ungehindert betreiben.

    Das Ruder rumreißen wird es nicht, aber es trägt dazu bei.

    Ah ja, noch was: Linke, hört endlich auf, dem Imperium zu helfen, die Montagsdemos zu zerschlagen!

     

     

     

     

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