Burns bestellt Tanzkapelle in Genf ab und der südkoreanische Gollum Ban schleimt eine Synagoge voll

Das mit der Tankkapelle ist freilich aus der Rubrik „just kidding“. Soll ausdrücken: das Genfer Treffen zwischen USA, Brahimi und Russland war ein voller Erfolg für Syrien.

Die dpa-Meldung zitiert sich komplett so:

„Genf (dpa) – Nach einem offenkundig erfolglosen Treffen haben sich der UN-Syrienvermittler Lakhdar Brahimi sowie die Vizeaußenminister der USA und Russlands für eine schnelle politische Lösung im Syrien-Konflikt ausgesprochen. «Wir sind uns des gewaltigen Leidens der syrischen Bevölkerung, das schon zu lange dauert, sehr, sehr bewusst», sagte Brahimi nach seinen Gesprächen mit Michail Bogdanow und dem Amerikaner William Burns in Genf. «Wir alle haben betont, dass Blutvergießen, Zerstörung und alle anderen Formen der Gewalt in Syrien schnellstens beendet werden müssen.» Es seien bei den Gesprächen mehrere Ideen für einen politischen Übergang in Syrien unterbreitet worden, doch mehr sei zu dem Treffen nicht zu sagen.“

Ein paar diplomatische Floskeln in anderen Outlets und Russland machte deutlich, dass es kein Abrücken von seiner bekannten Position geben wird – so nämlich definiert sich das Wort „erfolglos“ aus Sicht der dpa.

Dabei war unübersehbar eine diplomatische Offensive geplant.

Am gleichen Tag, dem 11.01. meldete nämlich RIA Novosti:

„“Das nationale Bündnis der syrischen Opposition hat gefordert, der Regierung von Präsident Baschar al-Assad das Recht abzusprechen, das syrische Volk in den Vereinten Nationen und in der Arabischen Liga zu vertreten.

„Die Interessen des Syrer in diesen Organisationen sollen jetzt von Vertretern des nationalen Bündnisses wahrgenommen werden. Zudem sollen der Koalition bislang gesperrte Konten der Regierung Assad zur Verfügung gestellt werden“, zitierte die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus einer Erklärung der Opposition.“

Natürlich ist so etwas kein zufälliges Zusammentreffen – es wurde das gewünschte und mit den USA und Brahimi abgesprochene Ergebnis ausgeplaudert, ehe es eintrat und oups, es trat nicht ein.

Stattdessen versammeln sich 4 Kampfverbände der russischen Seestreitkräfte im Mittelmeer.

Eine deutliche Ansage an die NATO in der Aggression gegen Syrien nicht weiter gehen zu können als bisher.

Ban Kickerikii moon, dessen Namen ich nicht mehr ohne Ekelgefühle ausschreiben kann, hatte zu den von der syrischen Regierung vorgelegten Materialien über die Raubzüge der Türken in Aleppo nichts zu sagen. Dafür kramt er jetzt schon in der untersten Schublade: RIA meldet:

„UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den andauernden Bürgerkonflikt in Syrien mit dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg verglichen und die Weltgemeinschaft aufgefordert, durchzugreifen, um die Gewalt zu beenden.

Die Staaten der Welt müssen Bürger vor Genozid, Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen schützen, forderte Ban in einer Synagoge in Manhattan in seiner Ansprache zum Andenken an die Opfer der Konzentrationslager.

Die Weltgemeinschaft müsse gegen diese Verbrechen durchgreifen, und vor allem in Syrien, wo bereits mehr als 60 000 Menschen getötet worden seien, sagte der UN-Generalsekretär. Die „Ära der Straflosigkeit“ sei vorbei, „es wird für die Schuldigen keine Amnestie geben.““

Na, dann weis er als einer der Schuldigen ja, was auf ihn zukommen wird. Man könnte etwa ehemalige Einwohner der libyschen Stadt Tawergha als Geschworene bestellen wenn diesem Ban der Prozess gemacht wird.

Realistischer aber scheint mir, dass, egal wie es ausgeht, wir ca. 5 Jahre nachdem Ban sein Amt als Generalsekretär beendet hat sporadisch irgendwelche Interviews mit ihm lesen, in denen er irgendetwas faselt von wegen: „…das war damals sehr schlimm für mich…ich hatte Entscheidungen zu fällen, die mein Gewissen heute sehr belasten, aber…“ Wir hören von solchen Kreaturen immer derartige posthume Reue, nachdem die Tatsachen auch unter den Propagandagläubigen bekannt geworden sind. Collin Powell fällt mir spontan ein, aber es finden sich zahllose. Das macht sie unterm Strich aber zu nur noch minderwertigeren Kreaturen. Als ob ein bisserl Gewinsel die Auswirkungen ihres Handelns bessern würde. Auf die daraus entstehenden Segnungen auf ihren Konten verzichten sie natürlich nicht. So schwer wiegt das plötzlich entdeckte Gewissen dann auch wieder nicht.

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