Autsch, der Gregor wieder…

Also der Herr Rechtsanwalt Dr.Gysi ist ja jetzt der Oberboss der europäischen Linken in den Parlamenten.

Als solcher hat er dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben. Das war echt peinlich!

Ich fange gleich mal damit an, dass er Don Trump für kulturlos erklärt.

Ich weiß nicht, was der Herr Rechtsanwalt Dr.Gysi unter Kultur versteht. Aber diese Aussage lässt darauf schließen, dass der Herr Rechtsanwalt Dr.Gysi nicht weiß, was das Wort bedeutet!

Hier also erst einmal zur Begriffsklärung der Duden:

Wir beziehen uns auf die Absätze 1+2. die restlichen 3 gehören nicht hierher.

In diesem Falle gefällt mir auch sehr gut der erste Absatz im Wikipedia:

"Kultur (von lateinisch cultura ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kultur ist (gemäß Helman)[1] ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten der Menschen leiten."

Wir können also festhalten, Trump hat eine sehr ausgeprägte Kultur, nur eben eine andere als Gysi, wobei ich nur vermuten kann, welche Gysi haben könnte, während ich sie bei Trump konkret wahrnehmen kann!

Es ist die Kultur des amerikanischen Pioniergeistes, des Fighter to the End, des Tycoon wie F.Scott Fitzgerald ihn beschreibt.

Darum vertraut man ihm ja auch.

Trump ist ein Mann, der wenn er feststellt, er kann nicht die Ziele erreichen, die er sich gesetzt hat, nicht zu feige zurück zu treten ist, mit der Begründung, "ich kann's nicht!"

Wie er die Ziele erreicht, benötigt natürlich Zeit, Strategie, Arbeit und Kampf!

Mal in kleinen, mal in großen Schritten, mal mit Rückschlägen.

Für einen wie Trump, sind Rückschläge Erfahrungen, die ihm zeigen, wie etwas nicht geht, und aus denen er ableiten kann, wie es doch noch möglich wird.

So ein Mann ist Gysi definitiv nicht.

Gysi ist im Prinzip ein selbstverliebter Karrierist, und bei den Linken war ein Chef-Posten frei.

Darum kann Gysi sich einen Mann wie Trump nicht vorstellen.

Wenn Gysi pro Europa argumentiert, dann in dem gleichen eurozentristisch-imperialistischen Sinne wie Frederica "La Mussolina" Mogherini:

einzelne europäische Staaten hätte im Vergleich zu China und USA nichts zu melden, es braucht die EU als Machtblock.

Dabei widerspricht er sich sogar selbst: einerseits will er die EU als Machtblock gegenüber den USA, andererseits moniert er, die EU habe die Russlandsanktionen auf "Weisung" der USA hin erlassen.

Heute wissen wir, dass das noch nicht einmal so stimmt! Die Initiative ging von Washington aus.

Aber es ist Berlin, das sie heute vorantreibt und Berlin fürchtet, Trump wird sie stoppen. Wird er natürlich auch. Jedenfalls mittelfristig innerhalb seiner ersten Amtszeit.

Hält Berlin an den Sanktionen fest, werden die USA prächtige Geschäfte mit Russland machen und die Deutschen bleiben außen vor. Punkt.

Dann fährt man in Russland eben Land Rover und nicht BMW-X.

Gysi meint, die EU bräuchte allerdings einen Neustart, müsse "sozial" werden.

Weiß ich auch nicht, was das heißen soll.

Hartz4 für alle?

Ja merci, mir gangst! – wie man in Bayern sagt!

 

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