Minsk bleibt Minsk wie es singt und lacht

Genaugenommen kann ich sagen, dass beim Gipfel zu Minsk schlicht gar nichts herausgekommen ist.

Nichts praktisches jedenfalls.

Möglicherweise hat es ein paar sinnvolle Gedankenaustausche unter den Staatsführern gegeben.

Möglicherweise geschah etwas hinter den Kulissen.

Wie die Vereinbarung mit Janukowitsch vor einem Jahr ist auch diese Vereinbarung kein Papier wert.

Die USA wollen den Krieg eskalieren.

Die NAZI-Bande in der Führung Kiews müssen den Krieg eskalieren, sonst sind ihre Tage gezählt.

Der Klimblim-Klimkim-Außenminister Kiews spuckt größenwahnsinnige Töne, das Yatz wird so lange Krieg wollen, bis kein Geld und keine Waffen und keine Militärs und keine Geheimdienstler aus den USA mehr in der Ukraine sind.

Das kann passieren! Der Krieg ist erst im Anfangsstadium.

Die "Nachdenkseiten" werfen zu Recht die Frage auf, ob Merkels Absichten, sich als Freidenstäubchen zu engagieren lauter sind oder nicht ein abgekartetes Spiel zwischen Berlin und Washington.

Vorstellbar.

Vorstellbar ist aber auch, dass Merkel Druck von der deutschen Wirtschaft gemacht bekommt, deren politischer Arm sie ist, sich etwas sinnvoller zu gebärden denn bisher, da der Schaden, den der Konflikt anrichtet, wächst.

Vernünftige Menschen können die Gefahr sehen, die aus dem Konflikt entstanden ist und können die Entwicklung einer Eskalation absehen. Europäische Wirtschaftskapitäne können sich zwar im Kriegsfall mit ihren Familien in die USA  absetzen, aber sie machen keine Gewinne mehr aus einer vernichteten europäischen Wirtschaft.

Solange der Krieg nur auf der jenseitigen Seite des Mittelmeeres tobt, können sie umdisponieren. Breitet er sich auf der hiesigen aus, haben sie ausgespielt.

So gesehen war Minsk möglicherweise von Hollande und Merkel schon ernst gemeint. Aber nur Naivlinge können annehmen, dass es etwas gebracht hat.

 

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