Der Status Quo ändert sich

Unknown Soldier

 

Wait until the war is over
And we're both a little older
The unknown soldier

Breakfast where the news is read
Television children fed
Unborn living, living, dead
Bullet strikes the helmet's head

And it's all over
For the unknown soldier
It's all over
For the unknown soldier

 

(Jim Morrison, The Doors)

 

Als Deutscher ist man ja immer so ein bisserl total-verarscht.

Der Wahlkampf hat begonnen. Polls und Medien erzählen dem hochverehrten Publikum, die SPD sei auf mirakulösem Hoch, Merkel müsse sich warm anziehen, der Martin Schulz kommt!

???

Ich kann es nicht wirklich beurteilen, weil mir keine zuverlässigen Daten zur Verfügung stehen, aber – hä?

Schulz ist ein Kandidat, der wirklich für gar nichts steht!

Ein farbloser, individuell unidentifizierbarer Bürokrat, der einzig und allein für eines steht: EU!

Einzige Abweichung von 08/15: er hatte ein Zeit gehabt, in der er beim Trinken gerne die fünfe grad sein ließ, so gerne, dass es seiner Gesundheit abträglich wurde, aber er hat auch rechtzeitig wieder die Kurve gekratzt.

Was macht Schulz zum neuen Wunderknaben der SPD? Keiner weiß es.

Das einzige, was mir an der von Schulz in den Wahlkampf geführten SPD auffällt, ist: sie agitiert so ziemlich gegen alle Ergebnisse der Politik der SPD aus den letzten 20 Jahren!

Naja, nicht gegen alle: die Einwanderungspolitik will die Schulz-SPD weiter im Sinne der Immigration radikalisieren.

Die EU will die SPD mit allen Mitteln verteidigen, koste es, was es wolle!

Und wenn die Produktivkraft der Masse noch so brach liegt, die Perspektiven noch so schwinden und der halbe europäische Süden verhungert, egal, wir spielen Europäische Union bis zum letzten Blutstropfen, und der ist noch nicht geflossen!

Und was das Fließen des Blutes anbetrifft, das macht der Schulz uns überdeutlich: der Feind, er steht nicht nur im Osten, denn er hat das Weiße Haus erobert!

Zitate Schulzens, was er zum Feind im Westen meint, wirken zwar eher wie Alkohol -Delirien: „Wer für sich reklamiert, dass das kritische Hinterfragen der eigenen Meinung durch Medien Lügenpresse sei, der legt die Axt an die Wurzeln der Demokratie. Ob er Präsident der Vereinigten Staaten ist oder bei Pegida mitläuft.“

Es gibt da immer 2 Interpretationsmöglichkeiten: entweder Schulz tut, was er anderen vorwirft, er diffamiert, oder seine Wahrnehmungsfähigkeit reicht nicht, die Realität zu erfassen.

Was davon, das ist mir egal. Auch ohne bösen Willen ist ein Mensch für das Amt des Bundeskanzlers ungeeignet, dessen Wahrnehmungsfähigkeit so stark eingeschränkt ist, dass er die Aussagen anderer Staatschefs nicht versteht.

Also wieder ausgewählte Klarstellungen von mir.

Trump har seine erste Rede vor dem Kongress gehalten und eigentlich nichts anderes gesagt, als das, was er vom Beginn seiner Kampagne an gesagt hat.

Ich habe da und dort gelesen, Trump habe sich endlich zur NATO bekannt.

Trump hat zur NATO nichts gesagt, was er nicht seit Monaten sagt, er hat es nur weniger konfrontativ formuliert.

Bei dem, was zu tun ist, hält zu viel Ärger in Nebenstraßen auf, also wirft man der NTO halt den Knochen hin, an dem sie nagen kann und Ruhe gibt.

Von linker Seite wird gerne eingeworfen: "Na hab ich's nicht gesagt: Trump erhöht das Budget für das Militär!"

Ist auch nicht die neueste Erkenntnis, das hat er gleich ganz zu Beginn seiner Kampagne sogar in einem Interview, das Alex Jones am 02.12.2015 mit ihm gemacht hat, angekündigt. (ab ca. Minute 6:30)

Wenn man zuhört, gibt es keinerlei Überraschungen. Er hat von Anfang an gesagt, was er vorhat, und das setzt er, so gut es möglich ist, um.

Wenn man sich ständig nur an den eigenen Phantasien aufgeilt und keine Ahnung hat, was die Leute tatsächlich anstreben, sich genau genommen dafür überhaupt nicht interessiert, weil die eigenen Vorurteile pflegen viiiel schöner ist, wundert man sich halt ab und zu.

Manchen würde es dann wundern, das Trump jetzt schon für die black communities mehr getan hat, als Obama in seiner gesamten Amtszeit, der sichtlich meinte, es sei für die Afroamerikaner genug erreicht, wenn die Familie Obama im Weißen Haus residiert. Er lässt Pläne ausarbeiten, die Inner Cities neu aufzubauen, als auch hat er eine Executive Order erlassen, die Black Colleges auszubauen und mit den nötigen Mitteln auszustatten.

Was die Leute dann daraus machen, obliegt nicht mehr dem Präsidenten, sondern den communities.

Die SF-Autorin Brittany Pettibone hat auf ihrem YouTube-Kanal gestern ein interessantes Interview mit einer jungen Dame veröffentlicht, von der ich hier auch schon mal einen Video verlinkt hatte, in dem der Zustand der black communities eine wichtige Rolle spielt:

Mich selbst muss ich an dieser Stelle korrigieren, da ich Josephine für eine Amerikanerin hielt, tatsächlich sind ihre Eltern, wie sie in diesem Video erzählt, aus Nigeria nach Kanada eingewandert, aber das ist wenig wichtig.

Zurück zum Militär:

Trump modernisiert das Militär auf den neuesten Stand und baut die Einrichtungen in den USA aus.

Der wesentliche Punkt dabei ist, dass er das Militär zur Verteidigung rüstet und aus Konflikten abzieht. Mit Ausnahme der Terrorbekämpfung, also gegen ISIS, AL Nusra, Al Kaida etc. und  er macht damit exakt das selbe, was Russland auch tut.

Was die Erhöhung des Budgets für das Militär anbelangt, wird ein wesentlicher Faktor in der Regel ausgelassen:

" “I am sending the Congress a budget that rebuilds the military, eliminates the Defense sequester, and calls for one of the largest increases in national defense spending in American history. My budget will also increase funding for our veterans.”

Die Versorgung der Veteranen macht einen massiven Bestandteil von Trumps Budget aus.

Das ist eine wichtige Sache: bisher war es so, dass die Soldaten nach ihrer Dienstzeit weggeworfen wurden.

Invalide sind vergessen und ich habe schon öfter darauf hingewiesen: etwa die Hälfte der amerikanischen Obdachlosen sind ehemalige Militärangehörige.

In den USA gibt es gegenwärtig Gegenden, dort haben die Leuten überhaupt nur eine einzige Chance, sich ein regelmäßiges Einkommen zu verschaffen, indem sie zum Militär gehen. Ist nicht toll, aber es ist der Zustand, und man ändert die Welt nicht von heute auf morgen, was Trump hier vor hat, ist eine Verbesserung.

Ich kann auch mit einiger Sicherheit sagen, dass die Einigung mit Russland kommen wird. Sie war von Anfang an ein Kernthema, und Trump rückt davon nicht ab. Es geht nur nicht so schnell, weil. oups, die Linken in den USA permanent antirussische Stimmung machen!

Das ist ein Faktor, mit dem die Regierung umgehen muss.

Generell sage ich mal: es hilft wenig, groß herum zu spekulieren und herum zu interpretieren, politische Veränderungen benötigen Zeit.

Maßnahmen müssen ausgearbeitet werden, Widerstand muss überwunden werden und dann muss noch abgewartet werden, bis die Maßnahmen spürbar Effekt zeigen.

Das dauert Monate! Und in denen sollte man meines Erachtens halt erst einmal zurückhaltend sein und sich mit dem, was geschieht, auseinandersetzen, es zu erfassen versuchen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man selbst alles genauso machen wollte. Es kommt darauf an, dass die Politik verlässlich ist, und man mit dem, was sie einbringt, arbeiten kann.

 

Die Rede an den Kongress gibt es unter anderem hier:

 

 

 

 

 

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